Welche Klassiker muss man gelesen haben?

Ich würde gerne einige Klassiker der Literatur in mein Bücherregal aufnehmen. Welches sind die Klassiker, die man auf jeden Fall gelesen haben sollte?

LG

30 Antworten

Bewertung
  • vor 3 Monaten

    Àitmatov:,,Der Tag zieht den Jahrhundertweg ``/ Samuel Beckett: Die Theaterstücke/ Camus,, Die Pest ", ,,Der Fremde ``/ Cormac Mac Carthy; ,,Ein Kind Gottes "/ Dürrenmatt:  ,Der Sturz`´,, Das Versprechen" , Novellen, Fragment Turmbau/ Dostojewski: ,,Der Spieler", ,,Schuld und Sühne" /

    Golding :,,Der Herr der Fliegen "/Einiges von Fallada,

    ,,Wir hatten mal ein Kind", ,,DerTrinker"./, Hesse: ,,Siddartha", Steppenwolf",/

    Hemingway:,, Der alte Mann und das Meer, Haben und Nichthaben " / Hauptmann:

    ,,Bahnwärter Thiel"/ Unbedingt Houellbecq : ,,Unterwerfung, ,,Serotonin ",,Karte und Gebiet"/ Jaroslav Hasek: ,,Schwejk " /Ken Kesey: ,,Einer flog über das Kuckuksnest "/ Kerouac: ,,Unterwegs"

    einiges von Kafka, /London; Der Seewolf"/ vieles von Nietzsche/ Orwell,, Farm der Tiere", ,,1984" /Sartre: ,,Der Ekel "/einiges von Strittmatter /

    Unbedingt Steinbeck: ,,Von Mäusen und Menschen", ,,Die Perle", ,,Geld bringt Geld" / Traven: ,,Der Schatz der Sierra Madre", ,,Das Totenschiff",/

    Preussler ,, Krabat",/ Tolstoi: ,,Die letzten 100 Seiten von Krieg und Frieden "/

    Walser: ,,Ein fliehendes Pferd",

    Zola: ,,Bestie Mensch " , ,,Germinal ". Jede Menge mehr. Nach Sinn und Geschmack. Natürlich gehört: ,,Der kleine Prinz",/,,Das Kapital",

    und ,,Cooper: ,,Der letzte Mohikaner " da rein. Vielleicht nicht der ganze ,,Lederstrumpf". Für Bayern ,Oskar Maria Graf. Für Friesen und Hoppareiter

    natürlich Storm. Für manche ,,ein Kampf "und für manche Remarque.

    Von dem finde ich,, Der schwarze Obelisk" richtig gut. Aber auch

    einiges von Knut Hamsum ,obwohl er für große Deppen verboten gehört.

    Verbieter und Verbrenner deppen gibts ja immer.

    Richtig schlimm fast:,, Ich finde fast keine Frauen ,die ich persöhnlich beachtenswert finde. Etwas von Saehgers vielleicht, die schon erwähnte Frankenstein- Shelly ,eventuell Blixen und dann nicht mehr viel.

    Joseph Conrads ,,Herz der Finsternis " ist für den Film ,,Apokalypse Now "

    etwas beklaut und adaptiert worden . Fand ich interesssant und gut gemacht.

    Der hier als schwer lesbar kritisierte ,,Michael Kohlhaas" von Kleist,ist in einer modernen Fassung unschlagbar gut von einem Franzosen verfilmt worden

    und hoch interessant. Besser als Mehlgibbons Krawallfilmwerk: ,,Braveheart"

    Da muss man sich das lesen des sicher anstrengenden Heinrich von Kleist nicht unbedingt an tun.

    Wer Satire und schwarzen zynischen Humor mag, sollte unbedingt die Auto-Biografien von Karstattkrösus Middelhoff , Guido Westerwelles Jammerbericht lesen oder die Bücher des Versicherungs-Drückerkolonnen-Königs Maschmeyer.

    Da hält Haseks: ,, Der brave Soldat Schwejk" , dann doch nicht mit.

  • Zac Z
    Lv 7
    vor 3 Monaten

    Ich glaube nicht, dass es irgendwelche Bücher gibt, die man gelesen haben MUSS. Und das schließt die sogenannten Klassiker mit ein.

    Ich schreibe das nicht, weil ich nichts vom Lesen halten würde - ganz im Gegenteil: ich bin eine Leseratte.

    Aber ich denke, dass Lesen doch in erster Linie Freude machen soll. Und was der einen gefällt, muss dem anderen noch lange nicht gefallen - und umgekehrt.

    Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass ich mit "hochwertiger" Literatur wenig anfangen kann. Ab und an probiere ich mal etwas und bin fast immer enttäuscht.

    Die Lektüren, die ich in der Schule lesen musste, waren fast alle zum Abgewöhnen. Wenn ich nicht damals schon eine Leseratte gewesen wäre, hätten mich die meisten dieser Lektüren eher vom Lesen abgebracht als mir darauf Appetit zu machen.

    Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen mich durch die elenden Bandwurmsätze des "Michael Kohlhaas" von Heinrich von Kleist quälen zu müssen und wurde mit Lessings "Emilia Galotti"; "Kabale und Liebe" und "Maria Stuart" von Schiller sowie "Effi Briest" von Theodor Fontane malträtiert.

    Ich sage nicht, dass diese Werke schlecht sind - aber mich haben sie nicht die Bohne interessiert und habe meine Zweifel, ob das heute anders aussehen würde.

    (Als Ehrenrettung für meine Schullektüren sollte ich vielleicht "Twelve Angry Men" von Reginald Rose erwähnen, das wir in deutscher Übersetzung als "Die zwölf Geschworenen" gelesen haben. Das war wirklich hervorragend!)

    Ich lese vorwiegend phantastische Literatur (Fantasy, Science Fiction, manchmal ein bisschen Horror), aber auch gerne mal einen Thriller, oder zur Abwechslung etwas Historisches. Ich habe eine komplette Sammlung von Agatha Christies Romanen und Erzählungen (mit Ausnahme der "Mary Westmacott" Bücher).

    Ich lese dieses Zeug, weil es mir Spaß macht.

    Und wenn jemand diese Sachen als Mist empfindet und nur Freude an sog. gehobener Literatur empfindet, dann soll er diese Bücher lesen und um "meine" einen großen Bogen machen!

    Ich halte nichts davon, sich Bücher zur Angeben oder als Deko ins Regal zu stellen.

    Deshalb denke ich, dass du dir diejenigen Klassiker (wenn es denn Klassiker sein sollen) zulegen solltest, die DIR gefallen.

    Aber keiner hier kann sagen, was dir gefallen wird, wo deine Interessen liegen.

    Trotz dessen, was ich weiter oben geschrieben habe, habe ich ein paar Werke der Weltliteratur in meiner Sammlung (und damit meine ich nicht Karl May, H. P. Lovecraft, Edgar Allan Poe, Sir Arthur Conan Doyle, Lord Dunsany, Edgar Rice Burroughs, H. Rider Haggard, Alexandre Dumas, Jules Verne und dergleichen, über die viele Kritiker wohl immer noch die Nase rümpfen, weil diese Werke einen verdächtig nach Unterhaltung riechenden Duft verströmen).

    - Ich habe vor einiger Zeit die "Göttliche Komödie" von Dante gelesen (in Vorbereitung auf die zwei Fantasy-Romane "Inferno" und "Escape from Hell" von Niven & Pournelle sowie Dan Browns "Inferno", die sich alle auf Dantes Werk beziehen). - Ich bin froh, dass ich den Dante gelesen habe, aber es war zäh und eher Arbeit als Vergnügen.

    - Ich habe Joseph Conrads "Heart of Darkness" gelesen, weil ich Robert Silverbergs "Downward to the Earth" super fand und dieser Roman vorgeblich eine Hommage auf Conrads Werk ist. Ich war von "Heart of Darkness" sehr enttäuschend. Langweilig ohne Ende - es hat mich einfach nicht interessiert.

    - Ich habe noch Tolstois "Krieg und Frieden" auf dem Lesestapel, zum einen weil mich der Roman interessiert und auch weil ich einen Zweiteiler von Norton und Edghill ("The Shadow of Albion" und dessen Fortsetzung) in meinem Bücherstapel habe, die eine allohistorische Fantasygeschichte in einem nachnapoleonischen Europa erzählen und ich mir dachte, dass der Tolstoi eine gute Möglichkeit ist, mich unterhaltsam über den echten Verlauf der Napoleonischen Kriege zu informieren. Mittlerweile habe ich mir auch Naomi Noviks Temeraire-Reihe zugelegt, die ebenfalls eine Fantasyversion der Napoleonischen Kriege erzählt, da kann ich nochmals vom Tolstoi profitieren.

    - "Moby Dick" wartet auch noch auf mich. Diesmal ganz ohne Hintergedanken. Mich reizt der Roman einfach, weiß nicht wieso. Kann gut sein, dass er mich auch enttäuschen wird, aber ich habe Lust den zu lesen in der Hoffnung, dass die Story nicht sooo schlecht ist wie oft behauptet - und wenn ich noch was über Walfang im 19. Jahrhundert lernen kann, wieso nicht (auch wenn ich kein Freund von Walfang bin!).

    - Ich habe Mary Shelleys "Frankenstein" gelesen, weil ich diesen Roman, der als einer der grundlegenden Texte sowohl der Horror- als auch der Science Fiction-Literatur gehandelt wird, gelesen haben wollte. Naja. Viel weinerliches Geseier, wenn du mich fragst. Aber wenn ich ihn nicht gelesen hätte, hätte ich das womöglich als persönliche "Bildungslücke" empfunden.

    - Stokers "Dracula" habe ich als vor langer Zeit schon mal gelesen, aber den werde ich mir demnächst nochmal vornehmen, u.a. auch deshalb, weil ich etliche Werke auf meinem Lesestapel habe (Saberhagens Dracula-Reihe, Kostovas "The Historian" u.a.), die darauf aufbauen und es daher nicht schadet, den wieder etwas frischer im Gedächtnis zu haben. Es fragt sich natürlich, ob "Dracula" nicht schon wieder zu unterhaltsam ist um als "gute Literatur" zu zählen.

    - Vor etlichen Jahren habe ich mal "Oliver Twist" von Charles Dickens gelesen; ich hab damals in Irland gearbeitet und das für 'n Appel und 'n Ei in einem Second-Hand-Buchladen gefunden. Ich glaube, das hat nur einen oder maximal zwei Euro gekostet und ich habe das Buch gekauft, ohne mir viel davon zu erwarten. Erstaunlicherweise war es gar nicht mal so schwer, das zu lesen (ein paar altmodische Vokabeln, aber nichts, was nicht zu meistern wäre) und es war sogar ganz interessant. Gilt Dickens als Klassiker? War damals ja ein Groschenromanschreiber!

    Sorry für das ganze Geschwafel. Meine Antwort wäre: ich denke nicht, dass es Klassiker gibt, die JEDER gelesen haben sollte, aber es gibt vielleicht Klassiker, die du aus deiner Sicht gelesen haben solltest. (Genauso wie es eben Bücher gibt, von denen ich denke, dass ich sie mal gelesen haben sollte.) Aber da wir dich und deine Lesevorlieben nicht kennen, können wir das nicht sagen.

    Für mich würden z.B. "Dracula", "Der Hobbit" & "Der Herr der Ringe", "Alice im Wunderland" usw. zu den Klassikern der Art von Literatur gehören, die ich gerne lese. Jemand, der leidenschaftlich gerne Fantasy liest, sollte vielleicht irgendwann mal den HdR lesen, schon alleine deshalb, weil Tolkien so einen gewaltigen Einfluss auf das Genre hatte (und immer noch hat). Trotzdem würde ich nicht die Nase rümpfen, sondern es einem jungen Fantasyfan nahe legen, bei Gelegenheit mal den Tolkien zur Hand zu nehmen. Und auch "Die unendliche Geschichte", aber auch nur deshalb, weil das Buch einfach wirklich klasse ist und wohl jedem Fantasyfan gefallen dürfte.

    Wenn man sich aber für russische Literatur interessiert, kommt man wohl kaum an Tolstoi und Dostojewski vorbei.

    Unter dem Strich laufen meine Empfehlungen immer aufs Gleiche hinaus: ich würde Leuten empfehlen, das zu lesen, was ihnen (vermutlich) am meisten Freude bereiten würde.

    ETA: Danke für das Lob. Ich weiß gar nicht, was mich geritten hat, diese lange Antwort zu verfassen. Sie war jedenfalls nicht so lange geplant! Ich habe einfach spontan drauflos getippt, obwohl ich dachte, dass dieses Forum schon vor die Hunde gegangen ist. Schön, dass es anscheinend doch noch normale Leute hier gibt. Ich hatte den Eindruck, dass Y!C mittlerweile von rechten Trollen übernommen wurde und so ziemlich alle vernünftigen Leute vergrault wurden.

    @ Kat: Mir sind in der Zwischenzeit noch zwei drei Autoren eingefallen, die vielleicht interessant sein könnten: Oscar Wilde, Jane Austen und evtl. die Brontë-Schwestern.

    Ich selbst habe nur Wilde gelesen und auch nicht allzu viel - aber das, was ich gelesen habe, war klasse. Voll mit witzen Stellen, die man sich am liebsten alle merken würde - aber wenn man die alle unterstreichen würde, wäre am Ende das halbe Buch vollgeschmiert!

    Von Austen oder den Brontës habe ich selber nichts gelesen, aber die scheinen bei Frauen beliebt zu sein, insbesondere Austen ist gehört zu den Klassikern (Klassikerinnen?) der romantischen Literatur. Zumindest im englischsprachigen Raum werden die Bücher auch heute noch gerne gelesen. Wenn du gerne mal was Romantisches liest, bist du da wohl gut aufgehoben.

  • vor 3 Monaten

    Wer hier Zac Z einen DR gab, der zeigte eine absolute unverständliche Reaktion, denn er gab sich wirklich viel Mühe, verschiedene Genre in einer großen Vielfalt anzusprechen.

    Von solchen merkwürdigen DR-Gebern gibt es hier noch mehr.

    Das dazu.

    Es gibt die Klassiker, die man von der Schule kennt, die auch wichtig für das Allgemeinwissen sind, aber es müssen nicht unbedingt die Bücher sein, die man gerne liest.

    Vor allem muss man sie nicht unbedingt in Bücherschrank stellen, wenn man sie nicht bevorzugt und mag, denn es gibt zu viele davon. Dazu gibt es Bibliotheken.

    Da ich wie Zac seit meiner Kindheit ein Vielleser bin, kenne ich natürlich auch die Werke von Goethe, Schiller, Lessing, Roland, Heine, die Dichter des Vormärz, Fontane, Rilke, Romain Rolland, Émile Zola, Puschkin, Tolstoi usw, Hauff, Anderson, aber auch von vielen Philosophen und viele andere.

    Wie Bingi schrieb, sollte man auch die Bibel kennen, selbst wenn man nicht gläubig ist, denn als der Buchdruck erfunden war, war sie das weitverbreiteste Buch und ist es bis heute.

    Außerdem ist die Bibel mit ihren Geschichten, wenn man Gott mal außen vor lässt, eine unerschöpfliche Fundgrube menschlicher Erfahrungen.

    Doch in der eigenen Bibliothek sollte man vor allem Bücher zu stehen haben, die man besonders mag.

    Leider halte ich mich selbst nicht daran, da ich kein Buch wegschmeißen oder weggeben kann.

    So finden sich bei mir Klassiker, Sachbücher, Nachschlagbücher vieler Wissensgebiete, historische Romane, Science Fiction, Märchenbücher aus aller Welt, Krimis, bekannte Kinderbücher, Tiergeschichten und mehr. Alle paar Jahre muss ich deshalb ein Bücherregal dazukaufen.

    Und ich habe alle meine Bücher mindestens einmal gelesen.

    Doch ich bin der Meinung, dass jeder selbst entscheiden muss, was in seinem Bücherschrank Platz finden sollte. Bücher sind auch wie wirkliche Freunde, nicht wie irgendwelche Leute, zu denen man keine Beziehung hat.

  • vor 3 Monaten

    Den "Schimmelreiter" lese ich ganz gerne...auch Eschenbachs "Parzival"

    Aber auch Bücher von Strittmatter oder Tahca Ushte (ein Medizienmann der Sioux)...hab seine Biografie mal gelesen (Buch ist leider abhanden gekommen...Dank deiner Frage habe ich es jetzt nachbestellt) (Zeitzeugenberichte über die Schlacht am "little big horn"

    Ganz witzig zu lesen ist Grimmelshausens " Simplicius"

    mein Bücherschrank umfasst etwa 70 Bücher deutscher Klassiker...gelesen habe ich davon gerade mal 20 Stk...einige mehrfach

    Dazu kommt natürlich die Pflichtlektüre wie Goethe,Schiller etc, aber die Zeit der Aufklärung ist nicht so mein Gebiet

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  • ?
    Lv 7
    vor 3 Monaten

    Es gibt kein Muss um irgendwelche Bücher zu lesen.

  • Anonym
    vor 3 Monaten

    Wenn ich schon so eine Frage lese, wird's mir gleich speiübel, weil ich weiss, wer fragt.

  • vor 3 Monaten

    Falls du diese Frage nicht gestellt hast, um über die Antworten etwas über uns herauszufinden, sondern tatsächlich Tipps und Hinweise für dich zu erhalten, da wirst du nicht darum herum kommen können, deine Interessen und Geschmack etwas einzugrenzen? 

    Klassiker gibt es sonst einfach zu viele, um dir in's Blaue hinein zu raten... 

    Und danke an @Zac Z:

    Endlich mal wieder eine richtig gute Antwort hier! 👍

  • vor 3 Monaten

    Die Bibel

    // für mich war es damals "Liebe ist nur ein Wort"

    // zurzeit lese ich:

    "was von uns übrig bleibt"

    SVEN STILLICH

  • vor 3 Monaten

    Genau wie Zac Z bin ich der Ansicht daß man nichts gelesen haben MUSS! In meinem Bücherregal stehen mehrere Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch und über Sherlock Holmes, aber das ist mein persönlicher Geschmack!

  • vor 3 Monaten

    "Krieg und Frieden" von Leo Tolstoy. 

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