Was geht in den Köpfen fehlgeleiteter Hunde- und Katzenspinner eigentlich vor, die behaupten, ihr Getier sei ein "Familienmitglied" ?

Weder im biologischen noch im juristischen Sinn kann ein TIER Mitglied einer MENSCHENfamilie sein.

15 Antworten

Bewertung
  • vor 4 Wochen
    Beste Antwort

    Diese Aussage mit dem "Familienmitglied" finde ich nicht mal schlimm, das Tier gehört ja schon dazu.

    Aber ich kenne zumindest 2 Personen (das Geschlecht darf gerne erraten werden :))...) die wirklich irgendwie nur noch für den Hund leben und bei denen sich das ganze Leben nur noch um den Hund dreht und sich auch danach ausrichtet.

    Sowas finde ich schlimm. Auch wenn der Hund dazugehört sollte man den Stellenwert erkennen, es ist und bleibt ein Haustier.

    Und Menschen die irgendwann soweit sind dass ihnen ihr Haustier wichtiger wird als die Menschen in ihrer Familie und in ihrer Umgebung sollten sich mal Gedanken über ihr eigenes Sozialverhalten machen und mal ernsthaft überlegen was mit ihnen wohl nicht stimmt...

  • vor 4 Wochen

    Da irrst du dich. Hier in D gehört ein Tier in die Menschenfamilie, wenn die Familie(oder auch nur ein einzelner Mensch) dieses so bestimmt. Sie/Er nimmt das Tier in ihre Gemeinschaft auf, weist ihm Raum zu, sorgt für seine Bedürfnisse, kümmert sich um seine Gesundheit und zeigt damit an, dass dieses Tier zur Hausgemeinschaft gehört. Und im juristischen Sinn gehört das Tier seinem Besitzer, der damit Verpflichtungen eingeht, bei deren Verletzung er juristisch belangt wird. (HIER in D)

    Dazu gehört hier in D auch, dass du deinem Hund Zugang zum Haus gewährst, dass er nicht bei starken Minusgraden draußen sein muss. Auch das Halten eines Hundes als Kettenhund ist untersagt. Es gibt viele weitere §§ im Tierschutzgesetz, die eine Verwahrlosung, Qual, das Aussetzen, etc.pp.untersagen und ahnden.

    Ich frage mich dagegen, was in den Köpfen von Menschen vorgehen mag, die voll von einem abartigen Hass auf Haustiere sind, die anderen Menschen gehören, und sie selbst in keiner Weise tangieren- ausgenommen, dass sie Bilder sehen, auf denen gezeigt wird, was Haustierbesitzer mit ihren Haustieren veranstalten, oder wie sie ihre Hautiere nennen, und ihnen persönlich das nicht gefällt.

  • H
    Lv 7
    vor 4 Wochen

    Und ich frage mich, was im Kopf eines Schrotthaendler's vorgeht. Besteht dein Leben wirklich nur aus Frust, welcher mit sinnbefreiten Fragen und Poebeleien kompensiert werden muss? Neuerdings kommt noch eine gewisse Energie dazu, Ordnungsvertoesse wissentlich vorzunehmen.

    Der Mensch ist ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten:)). Daher ist deine biologische Unterscheidung schlicht und ergreifend falsch. Aber vielleicht hat deine Mutter ja ein Ei gelegt, und gehoerst zu den Bruetern.

    @Astraea: super Antwort!

    @Heinz: wer ein Tier als Spielzeug bezeichnet, ist auch arg fehlgeleitet.

  • vor 4 Wochen

    Ein Tier kann z.B. Erbe sein! NACHTRAG: Daran ändern Daumen irgendwelcher Spinner absolut nix! Muss blöd sein, wenn man Rechtsgeschäfte im wirklichen Leben nicht versteht. Eine "Meinung" nützt da nix - man braucht erst mal ein wenig Verstand, um mit der Realität klarzukommen ....

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  • aeneas
    Lv 7
    vor 4 Wochen

    Ich schließe mich hier voll und ganz Astraea an. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.

  • vor 4 Wochen

    Natürlich ist ein Tier ein Familienmitglied

  • vor 4 Wochen

    Seitdem sich Wildtiere evolutionär zu Haustieren entwickelt haben, gehörten sie zur Sippe dazu. Der Mensch lebt nun seit ca. 8.000 Jahren in Symbiose mit den Haustieren. Ohne die Haustiere hätten wir niemals diesen sensationellen kulturellen Aufschwung haben können.

    Praktisch von Anfang an, als sich der Mensch entschloß in Häusern zu leben, gehören die Haustiere "zur Familie". 

  • vor 4 Wochen

    Astraeas Antwort ist super, weil damit alles gesagt wurde.

    Meine Katzen nehme ich als Haustiere wahr, die ich sehr gerne mag und ganz offensichtlich mögen die mich auch.

    Sie leben bei mir und ich versorge sie, weil es hier einfach zu wenige Mäuse gibt.

    Dass ich die Vierbeiner nicht mit Menschen verwechseln würde, ist ja klar. Ihr Fell wird nicht gefärbt, sie bekommen keine Klamotten an und ich setze sie auch in keinen Kinderwagen.

    Trotzdem gehören die Katzen zu mir. Das ist einfach so. Und wenn ich mal längere Zeit weg bin, dann sorge ich dafür, dass die Viecherei trotzdem gut versorgt wird.

  • vor 4 Wochen

    Wie kommst du auf die Idee, dass nur juristische und biologische Aspekte eine Rolle dabei spielen, ob ein Tier zu einer Familie gehört oder nicht?

    Es ist für dich zu hoffen, dass du nicht mal z. B. auf einen Assistenzhund angewiesen bist, der bei körperlichen Eingeschränkungen (evtl. nach Krankheit, Unfällen usw.) im Alltag Unterstützung geben kann. - Das selbe könnte man in deinem Fall wahrscheinlich auch für den Hund hoffen...

  • vor 4 Wochen

    oh, schau so manche Japaner heiraten ihre Puppen, dann kann ein Tier erst recht ein Familienmitglied sein - aber ja doch.

    Egal ob Hund oder Katz - sie leben in Familien, in Wohnungen oder Häuser und nun, dann sind es vollwertige Familienmitglieder, ha.

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