Wie kann es sein, dass ein NATO- Mitgliedsstaat dem anderen mit Krieg droht?

Aktuell drohen die Türken den Griechen mit Krieg!

Welche Konsequenzen sollte man daraus ziehen?

Was lernen wir daraus?

11 Antworten

Bewertung
  • vor 2 Monaten

    Eine Mitgliedschaft reduzieren einige auf ihre RECHTE und denken nicht darüber nach, dass eine Mitgliedschaft auch PFLICHTEN mit sich bringt.

  • aeneas
    Lv 7
    vor 2 Monaten

    Du meinst ERDOGAN droht Griechenland wiedermal mit Krieg.

    Dass dieser Mann ein Psychopath und damit die Ursache des Problems ist, macht die Angelegenheit zwar nicht einfacher aber auch nicht unlösbar.

    Für jeden Tyrannen gibt es einen "Damos mit einem Dolch im Gewande". Heutzutage gibt es zudem noch eine Menge anderer, erfolgreichere Möglichkeiten, eine "biologische Lösung" herbeizuführen und das Land, sowie den Rest der Welt vom Tyrannen zu befreien.

    @Fred: "Man" kann sich da nicht heraushalten. Du uebersiehst,dass die NATO ein militärisches Staatenbündnis ist. Wenn Erdogan also seine Drohung wahr macht, muss zwangsläufig seitens der anderen NATO-Mitglieder eine Reaktion erfolgen.

    Nachtrag: um noch einmal auf Dein "Wie kann das sein...?" näher einzugehen, Janet:

    Verträge, Vereinbarungen, Unionen aller Art wurden in der Geschichte immer wieder einmal gebrochen. Als es Institutionen,wie die Nato nicht gab, hat man eben einen Nicht-Angriffspakt geschlossen.

    Das hat 1939 auch Deutschland mit der damaligen Sowjetunion getan. Der Vertrag ging als 

    "Hitler-Stalin-Pakt" bzw. nach dessen Unterzeichnern als "Molotow-Ribbentrop-Pakt" in die Geschichte ein.

    Das hinderte Hitler nicht, nur zwei  Jahre später, 1941, Russland zu überfallen. Was er da angerichtet hat, ist bekannt.

    Was ich damit sagen will: kein Vertrag ist auch nur das Papier wert, auf welchem er steht, wenn ein machtbesessener Wahnsinniger ihn bricht.

    Hitler wollte die Welt besitzen [Slogan: "Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt"] ; Erdogan möchte Europa islamisieren. Sein Slogan basiert auf folgenden Worten, einem Musel-Gedicht:

    "Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten". 

    Erdogan selbst hat 1998 keinen Zweifel an seiner Hinterhaeltigkeit gelassen, indem er in aller Öffentlichkeit verkündete:

    " Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind." 

    Da fragt man sich doch, wie sich Merkel  im  März 2016 überhaupt auf den Flüchtlingsdeal mit Erdogan einlassen konnte! 

    Die Brisanz dieser Worte ist seit dieser Zeit stets präsent, hat er sich doch auch in der "Flüchtlingskrise" gegenüber Deutschland bereits als Erpresser und vertragsbruechig erwiesen.

    Die Frage nach dem "Wie konnte/kann  es sein?" stellt sich in der Politik immer wieder.

    "Machtbesessenheit und Groessenwahn eines Einzelnen ohne Rücksicht auf Verluste", lautet die zusammenfassende Antwort darauf.

  • Berni
    Lv 7
    vor 2 Monaten

    Die Türkei aus der Nato rauswerfen und keinerlei Beitrittsverhandlungen mit der EU mehr zulassen.

    Beides wird leider nicht passieren weil der Natostützpunkt einfach

    zu wichtig ist.

  • vor 2 Monaten

    Der Hauptfeind der Nato sitzt dank einer kranken aber verständlichen Rohstoffgier

    des komulierenden Kapitalismus in Rußland oder eben da wo es noch was zu holen gibt ! Wegen der unermesslichen Gier des komulierenden Kapitals muß ständig und bis zum Kollaps  Wachstum erzeugt werden. Die eigenen Reserven

    an Rohstoffen in den alten Nato-Industriestaaten sind in einem wahnsinnigen Konsumfeuerwerk verbrannt worden .

    Viele der Natomitgliedsstaaten wurden in die Nato regelrecht reingeknechtet und andererseits haben sich viele in sie reingekauft. So sind Staaten und Nato beiderseitig erpressbar.

    Die Interessen in der Nato sind sehr verschieden .

    Aber eines eint und teilt zugleich alle . Das elitefaschistische , meritokratische ,neoliberale, globalisierte Kapital führt trotz aller Bündnisse auch erbarmungslos monopolistische  Kriege um Rohstoffe und Macht.   Das ist geschichtlich ganz normal . Schon als derartige Begrifflichkeiten und Systemteile noch gar nicht existierten .

    Auch Rom war nie ein ,,geeintes Reich ",sondern immer auch in internen Machtkämpfen . Weiter gibt es hunderte von Beispielen ( Z.B. Osmanien, die USAs, Grobkaputtbrittanien ,Deutschland  u.s.w.)

    Die Interessen der Einzelstaaten der Nato konterkarieren sich immer mehr und das steigt in dem Maße, wie sich seine Zahl absolut verschiedener Mitglieder erhöht.

    Außerdem nimmt die Schnittmenge und Einigkeit in dem Maße ab,  in dem

    Ressourcen immer geringer und Interessen immer  verschiedener werden.

    Die Nato krankt so gesehen an Ihrem eigenen inneren Krebsgeschwür.

    Ich persöhnlich glaube daß sie irgendwann kollabiert und habe auch nichts dagegen. Ihr agressives Vorgehen und drohen in ,,Friedenszeiten" ist dumm gefährlich und vermessen. Ihre Muskelspiele dienen fast ausschließlich Kapitalexpansionsplänen und den Interessen der USAs-kaner und Angelsachsen und Israels. Man muss kein irrer Trump sein um die Nato recht ekelhaft zu finden !

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  • Anonym
    vor 2 Monaten

    Manchmal gibt es schon seltsame Konstellationen. Obgleich es während des Falklandkriegs aufgrund von dessen Kürze zu keiner Einmischung seitens der USA kam, hätten die nordamerikanischen Staaten im Falle des Falles in einem Dilemma gesteckt, weil sie mit GB durch die NATO und mit Argentinien über die OAS verbündet waren.

  • vor 1 Monat

    EInerIn fragte: der Türkei weder eu-Beitritt noch NATO Gelder mehr?

  • vor 1 Monat

    Die getrauen sich immer mehr ihre Inkompetenz und Infantilität öffentlich zur Schau zu stellen, seitdem der Ober-Narr einer ehemaligen Weltmacht es ihnen ununterbrochen vormacht. 

  • Fred
    Lv 7
    vor 2 Monaten

    Man sollte sich da raushalten. Die Griechen sind da auch nicht besser. Türkei und Griechenland sind doch schon Jahrzehnte verfeindet. Da ändert auch die Nato nichts dran.

  • Weil Jeder den ganzen Kuchen haben will, anstatt dass er gerecht aufgeteilt wird.

    Und wer immer das Ganze und Alles haben will, der erklärt dann dem, der es hat (was auch immer) den Krieg, weil er es Demjenigen wegnehmen will.

    Was wir daraus lernen?

    Dass es vor allem in der Politik Vollidioten gibt, die nichts Besseres zu tun haben als unschuldige Menschen in den Krieg zu ziehen und umzubringen.

    In diesem Falle wären es leider Gottes die Meeresbewohner, die sterben würden.

    Inanna

  • vor 2 Monaten

    Es geht um Gasvorkommen und der Türke hat Dollar-Zeichen in den Augen. Die EU hat ja schon mit dem Zeigefinger gedroht, mal schauen was passiert.

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