Wo ist die Grenze zwischen Kunst und nicht Kunst?

17 Antworten

Bewertung
  • vor 2 Monaten

    Für den Einen ist es Kunst, für einen Anderen nicht. Liegt auch im Auge des Betrachters.

  • Anonym
    vor 3 Monaten

    genau dazwischen man sollte genau hinschauen, dann erkennt man die Kunst von der Kunst.

  • vor 3 Monaten

    Kunst leitet sich zunächst einmal - etymologisch betrachtet - von Können ab, setzt demnach Fähigkeiten und Fertigkeiten voraus, die einer "beherrscht". Ein vielleicht etwas derber, wenn auch nicht allzu ernst gemeinter Spruch, den ich mal gehört habe, ging folgendermaßen: „Kunst ist, wenn der Hund scheißt, aber nicht brunzt.“ Das mag im ersten Augenblick zwar lustig bis blöd klingen, ist psychoanalytisch aber gar nicht mal so uninteressant. Psychoanalytisch betrachtet hängt Beherrschung nämlich eng mit der Körperbeherrschung zusammen, d. h. mit der Kontrolle über die Ausscheidungsfunktionen insbesondere in der frühen Lebensphase eines Menschen. Freud sah weiterhin in der analen Phase den Ursprung alles Schöpferischen, „Ausdruck“ (anal) von Produktivität und Kreativität gleichermaßen, sozusagen den Künstler in uns. (Vielleicht ähnlich eines Alchemisten, der seinerzeit quasi aus "Mist" Gold machen konnte...) Gleichwohl sah er darin aber auch viele Störungsmöglichkeiten hinsichtlich der Entfaltung von Potenz, Produktivität und Kreativität im Erwachsenenalter. Um jedoch auf die Frage der Grenzen zwischen Kunst und Nicht-Kunst zurückzukommen, glaube ich, dass diese oftmals fließend sind und daher nicht immer klar zu unterscheiden. Was für den einen Kunst sein mag, mag für den anderen hingegen Müll sein. Kunst hat deshalb eine sehr subjektive, individuell unterschiedliche Wirkungsweise auf den Einzelnen und seine ästhetischen Maßstäbe beispielsweise.

  • vor 3 Monaten

    Nicht Kunst sondern ekelhafter dröger Schwachsinn ist der ausgezeichnete

    Superfilm ,,Toni Erdmann". Selten einen Dreck gesehen der von Kritikern und

    Jurys so hochgepuscht wurde. Hebräisch?

    Nicht mal Beuys oder wie der Clown hieß hätte solche Scheiize an die Wand geschmiert und Kunst genannt.

    Das ist viesualisierte an die Wand geworfene ausgezeichnete Schaize.

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  • Anonym
    vor 4 Monaten

    Kunst kommt tatsächlich von Können und wurde früher nicht getrennt. Die Arbeit eines Handwerksmeisters war ebenso Kunst wie die eines Kunstmalers.

    Heute schmieren Idioten Farbe an die Wand und nennen es Kunst.

  • Tupelo
    Lv 7
    vor 4 Monaten

    Wie schon gesagt wurde, verstanden sich viele Handwerker früher als Künstler.

    Der Wahlspruch der Buchdrucker war zum Beispiel "Gott grüß die Kunst"...

    Und gerade dieses Handwerk hatte wirklich was von Kunst..!

    Stuckateure, Schreiner, Goldschmiede, Steinmetze und so manche mehr ebenfalls...

    Ersetzt wurden diese künstlerischen Berufe, bis auf Ausnahmen, in denen noch Qualität gewünscht wird, durch die Wegwerfgesellschaft...

    Musik außerhalb der computeranimierten ist Kunst, und zwar von E bis U...

    Dann gibt es die bildende Kunst.

    Da bewundere ich die Maler der frühen Neuzeit, die Menschen wie fotografiert malen konnten.

    Oder die surreale Phantasie die Dali an den Tag legte...

    Einfach bewundernswert...

    Man findet immer etwas neues in den Gemälden...

    (u.a. natürlich)

    Nicht zu vergessen die Bildhauerei in

    der Renaissance, die, wie der Name

    schon sagt, ihren Ursprung in der

    Antike hatte...

    Die Grenze dieser Kunst zu dem was sich zwar auch Kunst nennt, ich diese aber nicht anerkenne, ist das was sogenannte Aktionskünstler machen.

    Wenn also irgendein Gerümpel in die Botanik geschmissen oder, wie Beuys es machte, mit Fett eine Badewanne verunreinigt wird und irgend ein unverständlicher Mist damit ausgesagt werden soll...

    Ähnlich sehe ich Christo.

    Dass das was er machte viel Arbeit war, rechnerisches Können und so weiter dahinter steckte, wenn er irgendwas verhüllte, streite ich nicht ab...

    ...aber wozu...?

    Von H.A. Schult ganz zu schweigen.

    Der wäre eh besser Entrümpler...

    Von den wichtigtuerischen Pinselklecksern will ich gar nicht erst anfangen...

    Da sind mir sogar Kujau und Beltracchi wesentlich lieber......

  • Anonym
    vor 4 Monaten

    Laut moderner Definition da, wo der Künstler sie haben will.

  • vor 4 Monaten

    Schwierig zu sagen. Aber einfarbige Quadrate und Fettecken sind keine Kunst. Schon allein deshalb nicht, weil ich das auch könnte, wo ich doch sonst künstlerisch unbegabt bin!

  • vor 4 Monaten

    alles zuerst einmal wird als Kunst ausgegeben, meistens diese Gegenstände oder gar lebende Kunstwerke werden als solches geduldet:

    http://www.designmadeingermany.de/weblog/menschlic...

    // der Übergang ist meistens fließend.....

  • Anonym
    vor 4 Monaten

    Das Kunstmuseum ist eine Instanz, die immer auch darüber entscheidet, was als Kunst gilt. Mit seinen Sammlungen und Ausstellungen behauptet es: Dies ist Kunst. Lange Zeit existierte die Vorstellung, das Museum sei eine konservatorisch-kunsthistorische Institution, deren Aufgabe vor allem darin bestehe, bedeutsame Artefakte zu bewahren und deren Bedeutung zu vermitteln. Die Vorstellung des Museums als geschichtsumtoste stabile Insel erodierte. Die Institution ist auf dem Weg, sich als Gegenwarts-Museum mit wechselnden Ausstellungen neu zu definieren. Dies wiederum ist nicht zuletzt das Resultat eines sich wandelnden Kunstverständnisses, dem das Museum gleichsam hinterherhinkt, wobei Kunst die Grenze zwischen Kunst und Nichtkunst immer wieder neu zieht und dabei selbst die Aufhebung dieser Grenze anvisiert. 

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