Anonym
Anonym fragte in SozialwissenschaftSoziologie · vor 5 Monaten

Wieso erkennen manche zwar den Rassismus gegen ihre eigenen Leute, aber nicht den gegen Andere.?

Das gilt für alle Lager, also ja, auch für DEINS, lieber Leser.

Update:

@😎: Danke für das anschauliche Beispiel. Genau diese, deine Einstellung meine ich.

Update 2:

@A :Pi und Breitbart sind keine seriösen Medien. Die meintest du doch, immerhin sind es ebendiese, die Rassismus eben nur in einer Richtung sehen, gegen sich selbst.

9 Antworten

Bewertung
  • H
    Lv 7
    vor 5 Monaten
    Beste Antwort

    Rassismus ist eine Ideologie, und wer diese stolz auslebt, der weiss auch, dass er ein Rassist ist. 

    Wer keine schwarzen Nachbarn haben will, Schwarze im Geschaeft nicht bedient, Schwarzen andere Mietvertraeg anbietet als Weissen (Trump Immobilien), die Polizei ruft, weil eine weisse Frau mit einem Schwarzen im Auto faehrt, dem KKK angehoert, etc., etc., erkennt sehr wohl den Rassismus gegen Andere. Genau das motiviert sie ja zu ihren Taten. Und weil genau dieses in den USA geschieht (regional mal mehr/mal weniger), heisst es "Black Lives Matter", da das eben Gesagte, weissen Amerikanern NICHT passiert. Rassismus in den USA gehoert dort seit dem Sklavenhandel teilweise zur "Kultur".

    Da Sklavenhandel in DE nicht ueblich war, ist Rassismus in DE etwas anders gestrickt. In DE werden "Andere" eher diskriminiert, als nach ihrer Hautfarbe bewertet. Die BLM Bewegung macht in DE eigentlich garkeinen Sinn. In DE werden gewisse Auslaender nicht aufgrund ihrer Hautfarbe/Herkunft als "niedrigere Rasse" angesehen, sondern, weil man Angst vor Ueberfremdung und Islamisierung hat.

    In den USA hat der Rassist etwas gegen EIGENE Mitbuerger, in DE haben Viele was gegen Fremde. Weder die Herkunft, noch die Hautfarbe eines sog. "Sozialschmarotzers" spielt eine Rolle, sondern die Tatsache allein, dass er ein Fremder ist, der von deutschen Steuergeldern finanziert wird. Ein zusaetzlicher Frustfaktor in DE ist die politische Handhabung mit Fremden (Familiennachzug, Asyl, Abschub, etc.). 

    Ein schwarzer US Student in DE brachte es mal auf den Punkt. In DE ist er ein Neger, und in den USA ein Nigger.

    Rassismus bzgl. Hautfarbe, Herkunft, Religion, etc. ist mir fremd. Vom Diskriminieren gewisser Nationalitaeten kann ich mich leider nicht freisprechen.

    Ob es Rassismus von Schwarzen gegen Weisse gibt, will ich nicht  pauschal verneinen, selbst erlebt habe ich dieses jedoch noch nie. Weder in den USA, noch in DE.

  • Tupelo
    Lv 7
    vor 5 Monaten

    Alles ein wenig nebulös, dieses "manche"...

    Wenn du diese Behauptung aufstellst, musst du auch den Mut haben, Roß und Reiter, sowie entsprechende Äußerungen,  zu nennen...

    Eines allerdings scheinst du immerhin erkannt zu haben, dass es eben Rassismus nicht nur in eine Richtung gibt...

    Wäre das nicht mal eine Grundlage, dass jeder akzeptiert, dass es Rassismus von Weißen gegen Schwarze, aber auch umgekehrt gibt..?

    Unter anderem natürlich...

    Und dass die Ablehnung einer Religion nichts mit Rassismus zu tun hat...?

    Und dass, wenn man einen Weißen, wie einen Schwarzen kritisiert, man allein den Menschen meint... und nicht seine ganze Ethnie...?

    Erst wenn das von allen Seiten erkannt wird, wird es auch keinen Rassismus mehr geben...

    Beziehungsweise werden dann nur noch weiße und schwarze (u.a.) Rassisten davon reden, dass sie etwas besseres wären...

    Wobei ich übrigens zu denen gehöre,

    die den Begriff Rassismus ablehnen, wenn Ethnien gemeint sind...

    Stichwort Homo Sapiens......

  • vor 5 Monaten

    nun, was zur Zeit abgeht ist fast nicht mehr auszuhalten, deswegen halte ich es so:

    ich halte mich ab sofort aus allem raus.

    Punkt um !

  • vor 5 Monaten

    Das wäre der Normalfall, weil - wie @Captain Stragan richtig feststellt - NORMALERWEISE jeder in erster Linie seine eigenen Interessen, bzw. die Interessen seiner Gruppe, vertritt. Das hat evolutionäre Gründe!

    Heutzutage ist es in den westlichen Ländern aber so, dass die (noch) überwiegend weissen Eliten, Politiker und Medien zwar den Rassismus gegen ethnische (Noch-)Minderheiten erkennen, und bei jeder sich bietenden Gelegenheit anprangern, umgekehrt den ebenfalls existenten Rassismus gegen Weiße (also die eigene Gruppe) nicht erkennen können oder wollen, bzw. diesen sogar aktiv verleugnen und das Thema tabuisieren.

    Daraus ergibt sich für weiße Menschen in den westlichen Ländern das Problem, dass sich NIEMAND für ihre Rechte und Interessen einsetzt.... dass die Menschen in anderen Ländern das tun werden, darauf sollten wir wohl besser nicht hoffen!

    Im Prinzip sehe ich also sehr wohl, dass es AUCH Rassismus gegen ethnische Minderheiten bei uns gibt (ursprünglich und bis vor kurzer Zeit sogar in erster Linie). Da dieses Thema inzwischen aber überstrapaziert wird, und man gleichzeitig zum Nachteil der weißen Menschen mit zweierlei Maß misst, prangere ich nur noch den Rassismus gegen Weiße an... weil es sonst niemand tut!

  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • 😎
    Lv 4
    vor 5 Monaten

    Weil es einfacher ist. Nur nicht über den Tellerrand hinausschauen. Verbissen und rassistisch, wie die roten und grünen nun mal sind.

  • vor 5 Monaten

    Erstens mal vertritt jeder seine eigenen Interessen nicht in erster Linie aus dem Grund, weil er sich für was besseres hält, sondern weil sie sonst niemand vertritt. Darum muss eine deutsche Regierung auch deutsche Interessen vertreten, weil dies kein anderes Land der Welt tut.

    Damit ist es auch logisch, dass jemand zuerst seine persönlichen Interessen vertritt und die seiner Familie. Mancher ist mehr mit seinem Land verbunden, ein anderer mehr mit der gesellschaftlichen Klasse - aber das Prinzip ist das gleiche.

    Ausnahmen bestätigen die Regel: Besonders wütend werde ich, wenn jemand Antisemitismus verbreitet oder etwas gegen Russen sagt. Obwohl ich weder Jude noch Russe bin.

  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Weil "Rassismus" zu einem Kampfbegriff antiweißer und antideutscher Pressure-Groups geworden ist !!

  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Weil "Rassismus" zu einem Kampfbegriff antiweißer und antideutscher Pressure-Groups geworden ist !!

  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Es gibt Rassismus nur in EINE Richtung, so lernt man es

    in allen "seriösen" Medien !

Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.