Wie kann man in einem anderen Land die Staatsbürgerschaft bekommen?

Wenn man sich aus der alten Heimat noch nicht einmal abgemeldet hat?

Oder kann in den USA jeder x-Beliebige Unterschlupf finden und dann auch noch unbehelligt davon kommen?

So wie beim Grossvater Trumps. Der ist auch einfach nach USA abgehauen und dachte sich, er könnte seine alten Tage wieder in Deutschland verbringen.

Ausserdem hat er sich mit seiner Abwesenheit aus Deutschland dem Wehrdienst verweigert.

8 Antworten

Bewertung
  • vor 4 Monaten

    Jedes Land hat eigene Gesetze zur Erlangung der Staatsbürgerschaft - sie beinhalten immer (IMMER!) etliche Jahre Aufenthalt sowie die Erfüllung weiterer Kriterien, bevor eine Einbürgerung auch nur in Erwägung gezogen werden kann. Was aber keineswegs Voraussetzung ist: dass sich jemand "aus der alten Heimat abmeldet" - das gilt nur für wenige Länder; z.B. nicht für die USA.

    Illegale Einwanderer in den USA sind eh' ein Sonderfall: sie konnten seit Jahrzehnten relativ ungehelligt über die Grenze aus Mexiko einreisen - ohne sie würden ganze US-Wirtschaftzweige eingehen, die auf billige Arbeitkräfte angewiesen sind. Daher hat man das schon immer stillschweigend geduldet. Auch nach etlichen Jahren im Land scheuen sich jedoch die Chicanos/Latinos, sich offiziell um die Staatsbürgerschaft zu bemühen, da sie Angst vor einer Deportation haben, obwohl  sie seit 30, 40 und mehr Jahren unbescholten in den USA arbeiten und leben, und meist auch Steuern zahlen. Das gleiche gilt für ihre Kinder (vgl. DACA / Dreamers). Illegale Einreise ist eine Straftat - und kann auch nach etlichen Jahren zur Deportation führen.

  • jossip
    Lv 7
    vor 4 Monaten

    Mal wieder eine total unsinnige Frage.

    Du solltest, wie immer, mal ein bisschen genauer recherchieren.Friedrich Trump verließ als 16jähriger Bayern und nicht Deutschland. Ein bayerisches Gesetz besagte, dass Leuten, die vor Ableistung ihres Militärdienstes auswanderten, die Staastbürgerschaft verloren.Er ist ausgewandert, wie Millionen anderer Deutscher auch."Unbehelligt davonkommen..." warum sollten USA etwas gegen einen unternehmen, der den bayerischen Militärdienst nicht abgeleistet hat ???Sein späterer Antrag auf Wiederzuerkennung der Staatsbürgerschaft hat die bayerische Regierung abgelehnt.

  • vor 1 Monat

    Viele sehr gut-bezahlten arabo-türkische Ärzte aus vielen reichen Golfstaaten kündigten 2015 ihren Job, folgten die Einladung Merkels und sind zahlreich nun in Deutschland - trotz nur ca. 44€/Stunde, direkt nach Hartz IV (erzählte dr. Cengiz). Denn, in allen arabischen Ländern wird man niemals eingebürgert, aber in Deutschland sehr angenehm, fast zu schnell -  ja, dies ist deren Hauptanliegen, einen eu-Paß zu haben.

  • Anonym
    vor 3 Monaten

    @ kaelon

    "Der Mann ist 1885 aus dem Königreich Bayern ausgewandert, da gab es noch kein Deutschland und das Konzept der Staatsbürgerschafft funktionierte anders als heute."

    1885 gab es noch kein Deutschland? Was sagst Du dann zum Jahr 1870/71?

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  • vor 4 Monaten

    Das muss jemand wie Du doch wissen, hast doch hier mal erzählt dass Du auch so ein Doppel-Staatsbürger bist...

  • kaelon
    Lv 6
    vor 4 Monaten

    Der Mann ist 1885 aus dem Königreich Bayern ausgewandert, da gab es noch kein Deutschland und das Konzept der Staatsbürgerschafft funktionierte anders als heute.

    Außerdem dürfte es den Amerikanern vollkommen egal gewesen sein wenn ein Einwanderer aus der bayerischen Provinz nicht seinen Wehrdienst abgeleistet hatte.

    Damals wie heute kann man seine Staatsbürgerschafft nicht abmelden, was auch komplett sinnfrei wäre.

  • Fred
    Lv 7
    vor 4 Monaten

    Da muss man sich schon mal in dem Staat erkundigen, wo man die Staatsbürgerschaft haben möchte. Die Gesetze sind doch nicht in allen Ländern gleich.

  • vor 4 Monaten

    Es war dann doch etwas anders...

    Man muss sich nicht abmelden; die USA haben Leute angeworben, besonders gern aus deutschen Ländern, weil die was leisten wollten.

    Und es ging nicht um alte Tage - er hatte eine Menge Geld mit zurückgebracht und hier geheiratet, als Ausländer. Er wollte lediglich die Staatsbürgerschaft zurück, die er nun, im inzwischen zuständigen militäraffinen Kaiserreich, wegen des nicht geleisteten Wehrdienstes, nicht mehr bekam. Die Heimatgemeinde hätte ihn mit Kußhand behalten!

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