Anonym
Anonym fragte in Wirtschaft & FinanzenBeruf & KarriereRecht · vor 2 Monaten

Wenn Frauen weniger Chancen am Arbeitsmarkt haben als Männer, ist das dann die Schuld der Männer?

11 Antworten

Bewertung
  • vor 2 Monaten
    Beste Antwort

    Nein, es ist eine familienfeindliche und kinderfeindliche Politik.

    Es gibt deutlich zu wenig Betreuung, zu teuer und keine Ausweichmöglichkeiten, wenn die Tagesstätte mal Probleme hat.

  • vor 2 Monaten

    Nein,

    das liegt daran, dass Arbeitgeber vemuten, dass Frauen doch irgendwann Kinder bekommen, in den Mutterschaftsurlaub gehen und später nur noch Halbtags arbeiten wollen.

    Die Wahrscheinlichkeit ist einfach viel größer, dass eine Frau ein Kind bekommt und nicht ein Mann. :-)

  • H
    Lv 7
    vor 2 Monaten

    Von "Schuld" sollte man hier nicht sprechen. Es gibt Berufe/Taetigkeiten, die Frauen oftmals koerperlich nicht stemmen koennen. Daran ist kein Mann Schuld. Dann ist da der finanzielle Aspekt, gerade fuer Kleinbetriebe. Natuerlich kann eine Frau z.B. auch als Maler und Lakierer arbeiten, aber wer schafft denn fuer eine einzelne weibl. Mitarbeiterin unter z.B. 3 maennl. Kollegen extra eine Toilette und evtl. Umkleideraum an?

    Ein Bekannter von uns hat als Augenarzt eine eigene Praxis eroeffnet. Er stellte 2 Arzthelferin ein. Nach einem Jahr wurde eine, im naechsten Jahr die andere schwanger. Sein Fazit: nie mehr Frauen im gebaerfreudigen Alter. Konnte er sich einfach nicht leisten. Eine Aerztin in derselben Situation koennte sich dieses genauso wenig leisten. Liegt also wieder nicht am Mann. 

    Dass Frauen oftmals weniger Chancen am Arbeitsmarkt haben, liegt m.E. nicht nur an einem maennl. Chef, sondern ganz einfach an der Tatsache, dass viele Frauen aus familiaeren Gruenden oftmals nicht in der Lage sein, gleiche Leistung zu erbringen, obwohl sie dieselbe Qualifikation haben. Mit einem Kind laesst ja noch viel arrangieren. Aber mit 2+ Kindern sollte sich Frau ueberlegen, ob sie nicht besser als Hausfrau und Mutter taetig sein sollte. 

    Sollte es sich allerdings nicht um den Arbeitsmarkt im allgemeinen handeln, sondern um Positionen in einem Betrieb, sollten bei gleicher Qualifikation Frauen den Maennern gleichgestellt sein. 

    Ich pers. bin gegen sog. Frauenquoten, da ich keine Position zugeschanzt haben wollte, um eine Quote zu erfuellen, sondern aufgrund meiner Leistung. Da muessen sich noch Einstellungen einiger Herren aendern, und Frauen mehr die Ellenbogen benutzen.

  • vor 2 Monaten

    Auch wenn diese Frage nach dem Steinzeit-Emanzentum klingt: die Ursachen liegen sowohl im Kapitalismus wie im Patriarchat. 

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  • Anonym
    vor 2 Monaten

    Nein,

    das liegt daran, dass Arbeitgeber vemuten, dass Frauen doch irgendwann Kinder bekommen, in den Mutterschaftsurlaub gehen und später nur noch Halbtags arbeiten wollen.

  • vor 2 Monaten

    Ja, denn dies ist die Folge jahrzehntelanger (wenn nicht sogar jahrhundertelanger) Männer- Netzwerke

  • Nicht ganz.

    Ein Arbeitgeber - Chef - Firmeninhaber will natürlich, dass Geld auf´s Konto kommt.

    Und das geht nunmal nur durch Arbeitsleistung und Arbeitseinsatz.

    Wenn jetzt aber Frauen meinen, sie bekämen Alles unter einen Hut: Haushalt, Kinder, Job - und dann dennoch überfordert sind und den Arbeitgeber um eine Halbtagsstelle bitten - da ist ja der Chef nicht schuld daran.

    Hauptschuld ist oftmals das Timing der Frauen.

    Frauen haben sehr wohl die gleichen Chancen am Arbeitsmarkt wie Männer auch.

    Nur sollten Frauen dann VOR Arbeitsantritt bzw. Jobsuche auf Nummer Sicher gehen, wo sie ihre Kinder zu 100 % unterbringen können, damit sie Vollzeit arbeiten gehen können.

    Ich kann von Glück reden, dass ich einen Ehemann habe, der mir in Allem den Rücken frei gehalten hat.

    Somit konnte ich, bis vor kurzem Vollzeit arbeiten gehen und musste keine Angst um Betreuung usw. haben.

    Wenn man sich Kinder und Haushalt teilt, kann die Frau mit dem Mann mithalten.

    Und alleinerziehende Mütter können das ebenfalls, wenn sie nur rechtzeitig eine Betreuung finden.

    Inanna

  • vor 2 Monaten

    Nein, es ist nicht Schuld *der Männer" !

  • vor 2 Monaten

    Ja. So wie Julie delaMer bereits sagte, Patriarchen haben Frauen in früheren Zeiten aller Chancen beraubt, gesellschaftlich gleichwertige Positionen erreichen zu können. 

    Frauen wurden von Männern als Menschen zweiter Klasse angesehen- sie werden es bis heute in backward gerichteten Gesellschaften, wie dem Islam. Frauen werden bis heute (nicht nur in islamischen Ländern) von Männern diskriminiert. Selbst Frauen in Regierungsämtern moderner Zivilgesellschaften können Frauenrechte/Frauengleichstellung im Beruf gegen den Widerstand von Männern noch immer nicht befriedigend lancieren und durchsetzen.Frauen bekommen für gleiche Arbeit in vielen öffentlichen Bereichen GRUNDLOS noch immer nicht gleiche Entlohnung. Frauen werden noch immer aufgrund des Faktes, dass die Erziehung von Kindern in den meisten Fällen in ihren Händen liegt, oder weil sie schwanger werden und somit zum Risiko für den Ablauf des Arbeitsprozesses werden könnten, diskriminiert. Die Bereitstellung einer zuverlässigen und an den Bedürfnissen von beruflich tätigen Frauen angepassten Kinderbetreuung mangelt es im heutigen Deutschland IMMER NOCH, (nein, WIEDER, nachdem die vorbildlichen Kinderbetreuungseinrichtungen im ehemaligen Ostdeutschland vorsorglich abgeschafft wurden). Männer sind archaisch gesehen sehr viel weniger sozial ausgerichtet und werden auch heute noch im Konkurrenzstreben bestärkt. Aber Frauen sind ebenso immer noch mitschuldig an diesen Zuständen. Frauen sind untereinander nicht einig. Die Masse der Dulderinnen und der BEQUEMEN überwiegt die Masse derer, die sich wehren. Frauen sind auch unsolidarisch mit ihren "Schwestern". Von denen, die sich lieber ins gemachte Nest setzen und nichts weiter von ihrem Dasein verlangen als versorgt zu sein, ihren Göttergatten zu begatten und bekochen, hört man allenthalben genug Schmäh/Buhrufe, wenn man sich nicht begnügt und von Männern Akzeptanz für Leistung einfordert. Solange Frauen kuschen, sich selbst ihre Rechte verweigern und unsolidarisch agieren, solange haben Männer weiterhin ein leichtes Spiel. Ich sehe sogar die Rückschritte direkt in ungeahntem Ausmaß fußfassen, wenn ich mir all die willfährigen Duckmäuse in ihren Schlumperlumpen und Kopftüchern anschaue, deren akzeptierter Ort ihr Haus und ihr Herd ist, und ihre bevorzugte Sprache über "Ja, Master" nicht hinauskommt.  

  • vor 2 Monaten

    Ja, ist es! Wessen Schuld sollte es denn sonst sein, wenn bei gleicher Ausbildung und Erfahrung Männer bevorzugt werden, weil der Chef ein Mann ist?

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