Wäre es möglich, das Einschleppen von Ungeziefer,  über Häfen zu verhindern?

und bei der Gelegenheit frage ich ...steht diese Hornissenart evtl. auch unter Naturschutz?

https://www.scinexx.de/news/biowissen/asiatische-h...

4 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Monat

    Das weiß ich nicht.

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  • Willy
    Lv 6
    vor 3 Monaten

    Es hat sich gezeigt, dass ein Einschleppen von Bedrohungen langfristig auch mit sehr großem Aufwand kaum zu verhindern ist.

    Kommt auf die Sicherheitsstufe an, die einzuhalten ist.

    ..............................

    Hintergrundinfo :

    Die Insel Riems beherbergt die älteste virologische Forschungsstätte der Welt, die dort seit 1910 von Friedrich Loeffler aufgebaut worden ist.

    Loeffler, Ordinarius an der Greifswalder Universität, hatte 1898 durch Filtrationsversuche herausgefunden, dass für die gefährliche Maul- und Klauenseuche nicht Bakterien, sondern eine bis dahin unbekannte Klasse „allerkleinster Organismen“ verantwortlich sein musste – er hatte die Viren entdeckt.

    Nachdem Loeffler bei seinen Untersuchungen unbeabsichtigt eine ganze Region bei Greifswald mit der Maul- und Klauenseuche infiziert hatte, zog er 1910 aus Sicherheitsgründen mit seinem Institut auf die Insel Riems.

    Im Dritten Reich wurden auf Riems potenzielle Biowaffen untersucht.[4]

    Zu DDR-Zeiten gab die Forschung und Impfstoffentwicklung auf Riems rund 800 Menschen Arbeit, aktuell sind es weniger als die Hälfte.

    Die ehemalige Produktionsstätte für Tierimpfstoffe wurde nach der Wende ausgegliedert und als Riemser Arzneimittel AG erfolgreich privatisiert.

    Sie hat am Standort Riems heute etwa 150 Beschäftigte.

    Seit 1997 ist der Riemser Forschungskomplex Hauptsitz des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI). Zu den Aufgaben des FLI gehören die Erforschung von Tierseuchen, wie BSE, Maul- und Klauenseuche und Schweinepest, und die Entwicklung von Vorsorge- und Schutzmaßnahmen dagegen, insbesondere von Veterinär-Impfstoffen.

    2006 wurde auf Riems an einem Impfstoff gegen die Vogelgrippe H5N1 geforscht. Ab 2008 wurde die Anlage erheblich erweitert und modernisiert.

    Bis zur Fertigstellung im Jahr 2013 hat der Bund ca. 300 Millionen Euro in die beiden neuen Gebäudekomplexe investiert.

    Es entstanden 89 Labore mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen, sowie 163 Ställe. Die Anlage wurde im August 2013 von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingeweiht.[5][6]

    Wegen der Forschungsarbeiten mit Viren ist die Insel wieder für die Öffentlichkeit gesperrt, nachdem in den 1990er Jahren das Wohngebiet im westlichen Teil der Insel für einige Jahre frei zugänglich war.

    In Quarantäneställen und Laboren gelten Sicherheitsstufen bis zu Schutzstufe 4. Das bedeutet für Beschäftigte und Besucher aufwendiges Ein- und Ausschleusen mit Kleidungswechsel und Duschen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Riems

    Attachment image
  • Remo
    Lv 7
    vor 3 Monaten

    Globalisierung, wollen ja alle. Kann man nix mehr machen.

  • aeneas
    Lv 7
    vor 3 Monaten

    Da der Artikel eindeutig aussagt:

     "Ob es in Norddeutschland bereits eine Population dieser Hornissen gibt, ist aber noch unklar." darfst Du ganz sicher sein, dass sie nicht unter Naturschutz steht und die Info, dass sie besonders aggressiv gegen Bienen vorgeht, ist Garant, dass sie es auch niemals sein wird.

    Zu Deiner anderen Frage: zu verhindern, dass Schiffe Ungeziefer einschleippen, welches sich dann verbreitet, sobald die Schiffe angelegt haben, halte ich für illusorisch, denn wie will man auf so einem großen Pott denn so ein winziges Tier entdecken?

    Eine theoretische Möglichkeit wäre natürlich, noch vor dem Einlaufen den Kahn mit Pestiziden  zu auszuspruehen; aber eben nur theoretisch, denn  eine solche "Behandlung" dürfte weder der Besatzung noch Passagieren gut bekommen; und wenn es sich um ein Frachtschiff handelt, womöglich auch die Ladung ruinieren.

    • Besonders aggressiv ist harmlos gesagt...sie fressen die Bienen auf.-( man kann sie aber von den heimischen unterscheiden.....dass ist schon mal viel wert https://www.bienenundnatur.de/aktuelles/asiatische-hornisse-was-imker-fuer-bienen-wissen-muessen/

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