Lina fragte in TiereHunde · vor 5 Monaten

Wie kann man einen Hundewelpen erziehen?

Meine Freundin hat seit 2 Tagen einen Hundewelpen. Habt Ihr Tipps worauf man am  Anfang achten soll?

12 Antworten

Bewertung
  • vor 5 Monaten

    Ein Hundewelpen muß stubenrein werden.

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  • Wie man eben auch ein Kind erziehen würde.

    Will man, dass der Welpe nicht in die Wohnung macht, muss man von Anfang an mit ihm raus gehen und ihn dort sein Geschäft erledigen kann.

    Dazu wählt man am besten einen Standort aus. Also kein Platzwechsel, so dass der Welpe dann nach und nach weiss: "Aha, dort muss ich hingehen um Pipi und AA zu machen."

    Dann wird er schon, wenn man ihn daran gewöhnt automatisch winseln, dass er auf sein Klo möchte, also raus muss.

    Und für jedes Mal, wenn er dann schön brav winselt und draussen sein Geschäft erledigt hat im Leckerli, also Belohnung geben.

    Das muss nicht viel sein: ein Paar Stückchen Trockenfutter reichen aus.

    Und dann natürlich Lobworte und Streicheleinheiten.

    Weiter geht es mit der Gehorsamkeit: ein Hund, der proppesatt ist wird dir niemals gehorchen.

    Somit ihn nie vollkommen sattessen lassen, sondern erst nach Gehorsamkeit.

    Hört sich grausam von mir an, ist aber so. Gebt dem Welpen nur soviel, dass er nicht gerade in Ohnmacht vor Hunger fällt.

    Will er jedoch mehr Futter, muss er gehorchen.

    Da kann dann deine Freundin ihn ruhig dressieren wie: "Platz, Sitz...." usw. usw.

    Ist deine Freundin mit Hunden jedoch recht unerfahren wäre ihr sehr geraten von Anfang an die Hundeschule zu besuchen.

    Dort sind erfahrene Hundetrainer, die deiner Freundin dann schon sagen und zeigen, wie man einen Hund gut erziehen und dressieren kann, damit er ein braver und folgsamer Hund wird.

    Ist eigentlich keine allzu grosse Sache mit der Hundeerziehung.

    Einem Kind gibt man schliesslich auch erst was Süsses, wenn es gehorcht und brav ist.

    Ebenso lobt man ein Kind auch, wenn es artig ist. Ist es nicht artig schimpft man auch mit ihm und ignoriert es auch mal.

    Und Erfolge wie Töpfchen oder gar allein auf´s Klo, wenn man muss wird auch beim Kind gelobt.

    Oder? :-)

    Siehst du? Da gibt es schon gewisse Ähnlichkeiten bei Tier-und-Menschen-Kinder. :-)

    Sowohl ind er Tierwelt, als auch in der Menschenwelt brauchen die Jüngeren einen Führer und man muss ihnen deren Platz zeigen.

    Ein Hund, der nicht gut erzogen wird wird schnell Oberhand über seinen Besitzer nehmen, so wie Kinder eben dann ihre Eltern schickanieren und gar tyrannisieren.

    Inanna

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  • vor 5 Monaten

    egal was auch immer kommen mag, mit viel LIEBE (also nicht kitschig gemeint) AUSDAUER  sowie GEDULD auch eine gerade LINIE in die Hundeerziehung rein bringen - doch bitte immer mit SAMTHANDSCHUHEN am ANFANG - OK.

    Der oder die KLEINE sollte sich ja wohl fühlen und gut aufgehoben, er oder sie sollte VERTRAUEN fassen können, erst danach kann die Erziehung anfangen.

    Vor allem lass den Welpen am ANFANG nicht alleine und bei NACHT in einem großen Laufstall oder Karton neben deinem BETT schlafen lassen, da sich der Welpe normalerweise meldet, da er seinen Schlafplatz nicht mit Pipi oder Stinker voll machen wird > schnell in Schlappen schlüpfen und Mantel über den Schlafanzug und raus auf die WIESE, dann kann er oder sie sich lösen, am ANFANG kommt dies alle paar Stunden vor - doch es lohnt sich. Immer wenn der Welpe es gut gemacht hat loben und evtl. ein gesundes Leckerlie bereit halten. Kauf dir auch ein Buch über die spezielle RASSE wo du bei dir daheim hast, da gibt es nämlich auch gerade bei den verschiedenen RASSEN große Unterschiede. Nach ein paar Monaten kannst du dich mit deinem Welpen bei einer guten Hundeschule anmelden, wo gleichaltrige sowie angenehme Hunde in deiner Gruppe inne hat, da kann nämlich auch sonst einiges daneben gehen. Bitte, kümmere dich immer sehr liebevoll und zuverlässig um deinen HUND.

    DANKE

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    • jossip
      Lv 7
      vor 5 MonatenMelden

      Theatralischer und dramatischer kann man es wohl kaum formulieren. Dem Hund muss von Anfang an gezeigt werden, dass er zu parieren u. sich unterzuordnen hat. Alles andere ist tiervermenschlichender Kokolores u. führt nur zu Problemen,unter denen nicht selten auch unbeteiligte Dritte zu leiden haben

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  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Wenn ich sage, kann ich deine Freudin haben?

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  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Jeder Halter der einen Hund besitzt, ob groß oder klein, sollte eine Hundeschule besuchen. Am besten klappt das, wenn der Hund 5 oder 6 Monate alt ist.

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  • vor 5 Monaten

    Darüber sollte man sich eigentlich schon informieren, bevor man sich einen Hund anschafft.

    https://partner-hund.de/der-welpe-zieht-ein/erzieh...

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  • vor 5 Monaten

    Ganz wichtig=

    Nie, darf man einen Hund mit der Hand schlagen oder wehtun.

    Die Hand eines Menschen muss für den Hund immer etwas Gutes bleiben.

    So dass er sich jedezeit von Menschen gerne anfassen lässt.

    Nichts ist schlimmer, als wenn ein Hund nach einem Menschen schnappt, nur weil er ihn streicheln oder hochheben will, aber der Hund davor Angst hat.

    Außerdem ist es wichtig, dass ein Welpen gleich zu einer Welpenschule geht, damit er ein gutes Sozialverhalten mit anderen Hunden lernt

    Später dann eine gute Hundeschule.

    Gut ist es, immer ganz kleine Leckerlies in der Tasche zu haben, damit man über den Tag verteilt öfters mal kurz trainieren kann.

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  • vor 5 Monaten

    Ich bin habe neulich einen Artikel gesehen, dabei geht es darum worauf man bei einem Welpen achten soll: https://www.barf-alarm.de/blog/die-ersten-wochen-d...

    • Linavor 5 MonatenMelden

      Dankeschön !

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  • Anonym
    vor 5 Monaten

    In den schredder

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  • jossip
    Lv 7
    vor 5 Monaten

    Rangordnung und Grundgehorsam sind das A und O bei der Hundeerziehung.

    Jeder Hund braucht ein führende, starke und ggf. auch robuste Hand, wenn die Mensch-Hund-Symbiose richtig funktionieren soll.

    Das ganze Verniedlichungs- und Verhätschelungsgedöns, was in dem "Barf-Alarm"-Link zelebriert wird, kann man getrost vergessen. Allein schon das bescheuerte Kunstwort "WELPI" zeigt, wes beknackten Geistes Kind da am Werk ist...!!!

    Der Hund muss von Anfang an, und zwar konsequent lernen, WER der Chef im Rudel ist.

    Er muss von Anfang an begreifen, dass ihm NICHTS besitzmässig gehört und er von daher auch NICHTS zu verteidigen hat.

    Kein Hund ist von Anfang an perfekt. Er muss lernen, was er darf und was nicht. Und er lernt das aus dem Verhalten seines Alphas.

    Sein Verhalten ist mit Lob UND Tadel zu beantworten.

    Unerwünschtes Verhalten durchgehen lassen, weil " ist ja noch ein Beeebie...ist ja noch soooo kleeeiiin" und ähnlicher Blödsinn prägen den Hund dahingehend, dass er alles machen kann, was er will.

    Der Schlaf- und Ruheplatz ist so auszuwählen, dass er einerseits dem Hund als Rückzugsort dient, wenn er seine Ruhe haben will und gleichzeitig so gelegen ist, dass der Hund EBEN NICHT alles beobachtet und mitbekommt, denn genau das veranlasst ihn, alles kontrollieren zu müssen und die Führung im Rudel zu beanspruchen.

    Zur Rangordnung gehören klare Selbstverständlichkeiten, wie:

    1. DU gehst ZUERST durch jede Tür. KEIN noch schnelles Vorbeidrängelns des Hundes gestatten. Alles zurück und dann nochmal.

    2. Du steigst weder über den Hund noch gehst du um ihn herum, wenn er sich irgendwo mitten hingeflötzt hat. Der Hund hat aufzustehen und deiner Wegrichtung Platz zu machen.

    3. Kein Abfüttern am Essenstisch, während du und deine Familie am Essen seid. IHR esst ZUERST, danach bekommt der Hund sein Fressen. Die Rangordnung wird hierbei unter Beweis gestellt, indem ihr immer mal wieder dem Hund während des Fressens den Napf wegnehmt und dann wieder hinstellt. Der Hund hat das zu tolerieren, ohne dabei Rabatz zu machen.

    4. Auf keinen Fall dem Hund gestatten, auf erhöhten Positionen Platz zu nehmen. Kein "Sofasesselbett". Der Hund kann ebensogut gestreichelt werden, wenn er auf dem Boden steht oder sitzt.

    5. Denn Hund immer mal wieder auf seinen Platz schicken, wo er auch zu bleiben hat, bis ihr ihn wieder abruft. Ggf. 100 mal wieder zurückschicken.

    Jeder Hund, egal wie alt, lernt am Verhalten und den Reaktionen seiner Bezugsperson(en), ob sein Verhalten richtig oder falsch war.

    Jegliches Verzärtelungs- und Vermenschlichungsgedöns ist kontraproduktiv und führt zu Fehlverhalten des Hundes und daraus entstehenden Komplikationen.

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