Was hat das in Thüringen mit Demokratie zu tun?

Den etablierten Parteien paßt es nicht, dass der FDP-Ministerpräsident mit Unterstützung der AfD gewählt wurde. Jetzt wollen die etablierten Parteien Neuwahlen in Thüringen. Das Volk soll offensichtlich gezwungen werden so oft zu wählen bis den Etablierten das Ergebnis paßt. Das ist undemokratisch.

10 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 5 Monaten
    Beste Antwort

    Da bin ich voll und ganz deiner Meinung.

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  • vor 5 Monaten

    Es war ein Test der CDU und FDP ob die AfD ein sicher Partner ist. Dies hat sich jetzt bestätigt.

    Wie reagieren die Menschen darauf? Ups, die sind aufgebracht. Schnell so tun als wäre alles nur ein Unfall.

    Es ist der 2te Versuch von Schwarz/Gelb sich mit rechts außen zu verbinden - nicht der erste. In Hamburg wollten die damals mit der Schillpartei zur Mehrheit.

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  • kaelon
    Lv 6
    vor 5 Monaten

    Sogar eine ganze Menge, Die FDP hat auf ihrem Bundesparteitag in einer demokratischen Abstimmung beschlossen das man Nicht mit der AfD zusammenarbeiten wird, die thüringische FDP hat auf ihrem Landesparteitag in Weimar demokratisch beschlossen das es keine Zusammenarbeit mit der AfD und den linken geben wird.

    Aufgrund dieser Beschlüsse wurde auch der Wahlkampf in Thüringen bestritten und genau über diese Beschlüsse hat sich zum entsetzen der Wähler der FDP Herr Kemmerich aus Machtgier hinweggesetzt und seine Partei damit Bundesweit deutlich unter 5% geschossen.

    Die FDP hat knapp über 5 % der Sitze, mit der AfD und den Linken will sie nicht, weder die Grünen noch die SPD wollen mit der FDP Koalieren und die CDU wird keine von der AFD geduldete Minderheitsregierung als Sidekick der FDP eingehen.

    Das sich nach dieser Aktion (ob geplant oder nicht ) keine Mehrheit findet, war jedem außer Herrn Kemmerich klar.

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    • kaelon
      Lv 6
      vor 5 MonatenMelden

      Wie die Abstürze bei den Umfragen zeigen scheint es die CDU und vor allem die FDP Wähler ganz gewaltig zu interessieren ob diese Beschlüsse eingehalten werden, hier geht es um zum Teil um über 50% Verlust...

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  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Was hat diese deine Frage mit Demokratie zu tun??!!!

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  • vor 5 Monaten

    Es ist rein mathematisch demokratisch gewählt worden. Alles deutet aber im kleinen Rahmen auf eine Endzeit der Demokratie hin. Thüringen ist ein bischen zu klein und ohnmächtig um gleich ein Ermächtigungsgesetz wie 1933 raus zu hauen.

    Die Frage ist nur:,,Wer würde das dann wieder mit tragen ?"

    Man sieht aber was möglich ist und wie machtversessen nicht unbedingt die AfD

    ist sondern angeblich grundsolide lupenreine Demokraten . Die FDP ist keine Überraschung. Die war schon immer ein leicht käuflicher Seitenspringer und Wendehals der Spitzenklasse. Wirtschaftlich und politisch käuflich für jeden Fetzen Macht. Und sobald Sie den hat, dreht Sie elitär- faschistisch durch, so daß Mussolini seine Freude dran hätte. Da muss man nur an die Lampsdorf-Dynastie und den schönen Guido denken, natürlich an Porsche-Chrissi. Rösler...äh? was war das?

    Bei der CDU/Csu müsste auch fast jeder riechen was da zu sicher 50% unter der Tarnplane ruht und wartet. Nämlich eine Menge AfD. Strauss würde auch noch mal

    gern aus der Kiste kriechen und die neue Streitmacht gegen Sozis und Rote zu begrüßen. Ich denke da auch mit etwas gruseln über die Zeit nach dem ersten Weltkrieg nach. Kappputsch und so.

    Ich selbst bin schon lange der Meinung daß Politik und Justiz ,die Demokratie in Deutschland schon längere Zeit ausverkauft ist und total realitätsfremd. Und das ohne die AfD. Schon lange vor dieser.

    Habe damit meine Erfahrungen gesammelt

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  • jossip
    Lv 7
    vor 5 Monaten

    Eine Schmierenkommödie widerlichsten Ausmasses !!!

    Warum hat denn die achso starke "C"DU keinen Kandidaten für die Wahl zum MP gestellt.

    Der AfD-Kandidat hat offenbar zuvor keine Stimmen von FDP und "C"DU bekommen, sonst hätte DER nämlich den Loser-Bodo schon im 1. Wahlgang geschlagen.

    Erst, nachdem im 3. Wahlgang ein Alternativkandidat aus dem Hut gezaubert wurde, besann sich die "C"DU, sehr wohl wissend, ( ahnend, ahnen müssend ) dass die AFD geschlossen den Gegenkandidaten von Ramelow wählen würde.

    Hinterfragwürdig ist allerdings, wie es sein kann, dass ein Bundesvorsitzender einer demokratischen, zu einer demokratischen Wahl angetretenen Partei den demokratisch gewählten MP dann hinterher den Amtsantritt untersagen kann...

    Letztendlich kann Thüringen froh sein, dass dieses rückgratlose Weichei Kemmerich feige das Handtuch geworfen hat. Solche Schlappschwänze gehören definitiv nicht in die Politik.

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    • kaelon
      Lv 6
      vor 5 MonatenMelden

      Um das mit den Wahlgängen zu erklären, im ersten Wahlgang ist eine 2/3 Mehrheit nötig, im 3. Reicht eine einfache Mehrheit. Linder ist allerdings als demokratisch gewählter Bundesvorsitzender der FDP Kemmerich gegenüber tatsächlich weisungsbefugt sollte dieser von der gesamtlinie der FDP abweichen.

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  • vor 5 Monaten

    Die kleinste Partei, die es nur mit Ach und Krach über die 5% gebracht hat, stellt den Ministerpräsidenten ?!

    Das ist ganz klar NICHT der Wählerwille.

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    • Philotackevor 5 MonatenMelden

      Ich habe die FDP schon so eingeschätzt als es noch gar keine AFD gab.
      Als der Guido mal ein wenig Macht bekam ist er total durch geknallt. Gott hab Ihn seelig, hat er seinen Elitarismus hinter sich. Porsche- Chrissie vielleicht auch.

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  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Thomas kemmerich hat zurueckgetretten. Die neue Wahl ist nicht zu vermeiden.So es ist wieder gekommen, keiner Ministerpraesident ist besser als schlechter Ministerpraesident. Ja, einige AfD-Mitglieder haben ihn gewaehlt. Das kann er nicht akzeptieren. Geil?

    • Philotackevor 5 MonatenMelden

      Thomas Kemmerich hat sich selbst in den Ar...zurück getreten.

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  • Khan
    Lv 7
    vor 5 Monaten

    Ziel ist es, diese "Herrschaft des Unrechts" wie eine Demokratie "aussehen zu lassen", nur insofern hat das in Thüringen etwas mit Demokratie zu tun.

    Der Ablauf war verfassungskonform und gilt in diesem System damit als Verbrechen, aber der "Verfassungsbruch" wird als Zeichen "wahrer Demokratie" hingestellt, so und nicht anders sieht das System aus, in dem wir derzeit leben.

    Wären die Politiker ehrlich, würden sie Wahlen wenigstens gänzlich abschaffen, statt so zu tun, als wären sie etwas wert und als könnte irgendjemand damit etwas beeinflussen (nun wurde ja landesweit "bewiesen", dass dem nicht so ist).

    Natürlich müssen wir uns nicht wundern, wenn ein Kemerich wieder zurücktritt, dessen Frau und "Kinder" von den nach Mainstream-Meinung "wahren Demokraten" (Antifa) bedroht wurden.

    ZUSAMMENFASSUNG:Verfassungskonform handeln ist antidemokratisch, ein Verfassungsbruch ist bei einem nicht genehmen Ergebnis in diesem System demokratisch, Krawall machen und ein anderes Ergebnis erpressen ist hier demokratisch, aber wer will, dass das verfassungskonform entstandene Ergebnis anerkannt wird, der hat sich als Antidemokrat "entlarvt" (...), während es wieder absolut demokratisch ist, "Frau und Kinder" eines legitim gewählten Kandidaten zu bedrohen und ihnen notfalls auch etwas anzutun, wenn dieser besagte Kandidat nicht zurücktritt.

    FRAGE:Wie viele Menschen sehen so ein System (ernsthaft) als "Demokratie" an und halten überzeugte Unterstützer eines solchen Systems für "Demokraten"???

    Attachment image
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  • Willy
    Lv 6
    vor 5 Monaten

    Auch eine indirekte Zusammenarbeit mit der völkisch-nationalistischen AfD und insbesondere mit dem faschistischen AfD-Fraktionsvorsitzenden Bernd Höcke darf nicht zustande kommen, nicht in Thüringen und nicht anderswo !

    Die wahren Demokraten haben gestern und heute durch ihre Reaktion und ihre Demonstrationen glücklicherweise Schlimmeres verhindert.

    Die anderen haben sich demaskiert.

    Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem dies kroch.

    Bertold Brecht

    Die Mehrheit sieht es so:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/landtag-erfurt...

    Attachment image
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