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Lv 7

Warum spricht man beim Tod von Tieren oft vom Verenden, aber niemals beim Tod eines Menschen?

Sowohl Menschen als auch Tiere sterben, oder kommen zu Tode.

Gem. Duden bedeutet der Begriff "verenden" den Tod von Tieren, oftmals unter qualvollen Bedingungen. Z.B. bei Braenden. Sollte dieses aber einem Menschen passieren, spricht Niemand vom Verenden, sondern von Brandopfer, umgekommen, zu Tode gekommen, Leben gelassen, etc..

Wo macht man also welchen Unterschied, und warum ueberhaupt?

10 Antworten

Bewertung
  • vor 4 Wochen
    Beste Antwort

    Ich denke, dass das Ausdruck der unterschiedlichen Wertigkeit ist, die Tieren und Menschen durch den Menschen zugewiesen werden. Das drückt sich vielfältig aus - entweder durch die Lebensweise des Menschen, oder auch durch Verwendung unterschiedlicher Worte auf der sprachlichen Ebene. Mir wäre es wichtig, dass wir endlich unsere Lebensweise so ändern, dass wir Achtung vor Gottes Schöpfung mit all ihren Kreaturen damit ausdrücken. Die Sprache wird dann hoffentlich unserer Lebensweise langfristig folgen.

    Lieben Gruß, Thea (Kirchenbotschafterin)

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  • vor 2 Wochen

    Weil Tiere als minderwertig gegenüber dem Menschen betrachtet werden. Das ist mir ein Rätsel. Eigentlich ist es umgekehrt. Der Mensch ist eine widerwärtige Spezies

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  • vor 1 Monat

    da war ich auch mal geschockt, als wir auf einem Geburtstag waren, saß der Freund meiner Nichte neben mir und meinte:

    "bei dem Heinz wird auch bald der STECKER gezogen."

    // sowas hatte ich bis DATO noch nie nicht gehört, furchtbar.

    (das Geburtstagskind wurde 95 JAHRE jung)

    Och, da gibt es eben solche MENSCHEN und ganz andere Leute, wo es so empfinden, wahrscheinlich war es nicht einmal böse oder abfällig gemeint?

    Bei Tieren, würde mir es so auch nicht einfallen, da sage ich eher:

    "sanft entschlafen."

    Bei manchen älteren Menschen - trifft dies auch zu:

    "er oder sie - wurde somit erlöst."

    • Bingi 7
      Lv 7
      vor 1 MonatMelden

      natürlich, wenn Menschen oder Tiere durch Gewalteinwirkung umkommen, trifft - sanft entschlafen nicht zu - dann eher tragisch verstorben.

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  • vor 1 Monat

    Das ist eine Frage der Ethik

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  • Berni
    Lv 7
    vor 1 Monat

    Man spricht davon weil Tiere nicht vermenschlicht werden sollen, wie es heutzutage so üblich ist. Hast du schon einmal ein Tier mit Messer und Gabel essen sehen, wovon

    heute gesprochen wird ? Ich noch nicht.

    • ...Alle Kommentare anzeigen
    • H
      Lv 7
      vor 1 MonatMelden

      @Berni: Es soll auch Menschn geben, die bei der Nahrungsaufnahme kein Besteck benutzen:)).

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  • vor 1 Monat

    Sprache ist nichts Starres. Sie verändert sich im Laufe der Zeit.

    Es existieren viele Synonyme dafür, wenn ein Mensch stirbt oder gestorben ist.

    Vor allen Dingen wurde die Sprache spezifischer und auch kultivierter (sollte sie zumindest sein:-)).

    Früher wurden da nicht immer solche Unterschiede zwischen Menschen und Tieren gemacht, vor allem bei Haustieren, weil Tiere oft als wertvoller betrachtet wurden als bestimmte Menschen, da sie die Ernährung sicherten..

    Als 1745 die Fürstin von Anhalt-Dessau starb, waren ihr Gatte Fürst Leopold I. ( Der alte Dessauer) und ein Sohn im gemeinsam 2. Schlesischen Krieg.

    Als Fürst Leopold den Brief gelesen  hatte, teilte er das seinem Sohn mit folgenden Worten mit: "Deine Mutter ist verrecket."

    Das war nicht etwa abwertend, sondern damals ganz normal.

    .

    • Philotackevor 1 MonatMelden

      In dem Falle alles gut . Wenn immer welche für die Freiheit oder das Vaterland gefallen und geopfert wurden finde ich das problematischer. Oder im Angesicht des Feindes im Bombenkrieg.

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  • vor 1 Monat

    Kommt aufs Selbe raus. Man spricht ja auch von ,,Gefallenen" oder von ,,Opfern hinterhältiger Angriffe " im Krieg. Oft spricht man von Helden und Mut. Dem ,,Feind", meistens wissen sie gar nicht warum er das ist oder sein soll.

    Eine Frage des Betrachters und wie er das zu seinen Gunsten nutzen und wortverdrehend einsetzen kann. Hinter diesen Worthülsen steckt allermeist ein gehöriger Zynismus.

    ,,Die Sprache ist die Quelle der Mißverständnisse`` sagte Exypery und ich füge hinzu, auch der Hintervotzigkeit und der Verachtung.

    Tiere haben angeblich keine Sprache und Schrift. Sonst würden Sie uns wiedersprechen. Ich glaube Sie haben schon so etwas.  Die meisten Menschies können und viele wollen sie gar nicht verstehen. Wo wäre die Krone der Schöpfung wenn sie darüber nachdenkt ? Könnte Sie dann noch nach Wachstum,

    Profit ,Luxus und diesem ,,Fortschritt" streben ohne an sich selbst zu verzweifeln ?

    Deshalb glauben die Menschie so gern und viel lieber. Damit verenden Sie auch.

    Es gefällt Ihnen aber besser.

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  • Anonym
    vor 3 Wochen

    ja ... ... ... ...

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  • vor 1 Monat

    Weil Menschen wohl wertvoller sind als Tiere, denn Tiere können sich uns nicht artikulieren, bzw. wir verstehen sie nicht. Man sieht sich noch immer als die Krönung der Schöpfung.

    • Philotackevor 1 MonatMelden

      Wer sagt dass wir nicht der letzte Dreck sind und dass die sich nicht artikulieren können ?  Doch nur wir letzter Dreck.

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  • Anonym
    vor 1 Monat

    Ich sage immer er/sie/es hat den Huf hochgerissen.

    • Philotackevor 1 MonatMelden

      Den Löffel abgegeben. Denn nur wir brauchen einen Löffel,dann ne Gabel,dann ein Haus, dann ein Grundstück,dann Auto ,dann Flugzeug, dann Rakete,dann paar Sklaven,dann die ganze Welt und dann und dann und nochwas und noch mehr und das Gelumpe hier bis wir endlich verrecken aber zu spät.

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