Anonym
Anonym fragte in SozialwissenschaftSonstiges - Sozialwissenschaft · vor 7 Monaten

Warum darf jeder Arbeitnehmer lügen, trotz schriftliche Beweise?

Ich verstehe ganz gut, dass Arbeitnehmer geschützt werden sollten aber wenn sie lügen trotz Beweise, die sich der Richter nicht einmal angeschaut hat. Hat ein Arbeitgeber in diesem Land keine Rechte mehr? Die Fälle nehmen zu, weil Arbeitnehmer das wissen und sofort aufs Arbeitsgericht gehen. Es geht so weit, dass sich Arbeitnehmer alles heraus nehmen können und dafür noch belohnt werden.

Update:

heraus nehmen dürfen.

Update 2:

Mii, in diesem Staat ist nichts unwahrscheinlich. Das war ein Beweis, dass AN lügt. 

Update 3:

Ich möchte nicht bedauert werden. Ich frage mich nur, ob Arbeitgeber heute keine Rechte mehr haben, wenn Arbeitnehmer einem auf der Nase herum tanzen. Nicht das machen, was im Arbeitsvertrag steht und seine Arbeit andere Arbeitnehmer übernehmen müssen und dafür zu recht auch von anderen AN kritisiert werden. Dann geht AN zum Arzt und informiert den Chef nicht. Erst nach vier Wochen kam eine schriftliche Krankmeldung obwohl AN anderen AN mitgeteilt hat, "da mach ich eben auf krank". 

Update 4:

Da war so viel, dass ich hier nicht alles mitteilen kann. Bitte um Verständnis. 

Update 5:

Jossip: Vorurteile gegenüber AG, dass alle gleich sind, ist genau so schlimm als wenn ich behaupten würde, dass alle Tierbesitzer dumm sind.

Update 6:

Hat man, muss man...wird alles hingenommen.

Update 7:

Ich habe ein Kleinunternehmen mit max. 5 Mitarbeiter. Ich bin kein Ausbeuter, ich bezahle gut, ob du es glaubst oder nicht. Wir hatten schon einen härteren Fall und standen kurz vor einer Insolvenz. In diesem Fall hat der AN immer gewonnen weil er einen Psychologen aufsuchte. Er hat mindestens 12 verschiedene Ärzte aufgesucht, damit man sich über 2 Jahre krank schreiben lassen kann. Schon das war verdächtig. Haben insgesamt mit Anwaltskosten 20.000 Euro bezahlt und der Fall ist immer noch nicht

Update 8:

abgeschlossen, weil wir einen anderen Richter fordern.

Update 9:

Anonym: Nein, musste sie nicht.

14 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 7 Monaten
    Beste Antwort

    Also in deinem Fall ist das echt krass. Das habe ich auch noch nie so gehört oder gelesen. Wie du das alles so beschreibst, kann das nicht gelogen sein und deine Frage ist ein Hilferuf, so sehe ich das. Ich denke, dass dein Rechtsanwalt sich in deinem Fall nicht wirklich reinhängt und nur kassieren will. Du brauchst in Zukunft einen guten Anwalt, informiere dich lieber mehrmals und du brauchst unbedingt eine Rechtsschutz-Versicherung, die du bestimmt nach diesen Ärger schon hast. 

    Wenn ich mich so umhöre, geben viele Arbeitgeber auf, weil die Partner nicht die richtigen sind und betrogen worden. Wenn man Selbständig ist, sollte man unbedingt  einen psychologischen Lehrgang absolvieren, denn Menschenkenntnis ist sehr wichtig.

    Ich habe deine Frage gespeichert weil ich noch etwas wissen möchte zu deinem ersten Fall. Wieso kann jemand 2 Jahre krank sein? Gibt es da keine Gutachter, also einen unabhängigen Arzt, der die Krankheit di­a­g­nos­ti­zie­ren kann?

    • aeneas
      Lv 7
      vor 7 MonatenMelden

      "Echt krass" ist das Posting des FS. Davon, dass er sich selbst als "Chef" masslos überschätzt, nimmt er es mit der Wahrheit offenkundig auch nicht so genau.

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  • vor 3 Monaten

    Ich frage mich schon, aufgrund welcher Qualifikation du Arbeitgeber werden könntest...!? 

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  • H
    Lv 7
    vor 7 Monaten

    Warum hast du diesem AN nicht nach einwoechiger Abwesenheit ohne Krankmeldung gekuendigt?

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  • Willy
    Lv 6
    vor 7 Monaten

    Dem AN ist nichts Weiteres vorzuwerfen als dass er seine Erkrankung nicht noch einmal extra beim großen Patron angemeldet hat und du meinst, dich über eine richterliche Maßnahme beschweren bzw. hinweg setzen zu müssen?

    Da ist deine Orientierung im Weltbild offensichtlich nicht ganz korrekt justiert.

    Die Zeiten, in denen es "nach Gutsherrenart" funktionierte, sind vorbei.

    Wenn ein AN sich nicht arbeitsfähig fühlt und dies dem Arzt mitteilt, ist er krank zu schreiben. Dagegen ist nichts einzuwenden.

    Dass er nicht extra nochmal Bescheid gesagt hat, ist zwar unschön und kann gerügt werden, mehr aber auch nicht.

    Das Klima im Betrieb wird durch dich bestimmt und wenn Krankenstände steigen, solltest du überlegen was du falsch gemacht hast.

    Sorge für ein besseres Betriebsklima und solche Vorfälle werden seltener.

    So einfach ist das.

    Nach 6 Wochen Dauer der Erkrankung bist Du doch aus der Lohnfortzahlung raus weil die Krankenkasse Krankengeld zahlt.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass es reizvoll für einen Mitarbeiter ist, 2 Jahre mit verminderten Bezügen krank zu sein und in der Zeit von Arzt zu Arzt zu hoppen.

    Die Arbeit an einen angenehmen Arbeitsplatz mit gesundem Betriebsklima wäre sicher besser zu ertragen als dieser Zustand.

    Hättest Du hier etwas cooler reagiert und nicht versucht, mit dem Kopf Burgwände einzurennen, hättest Du Zeit, viel Geld, Anwaltskosten und Ärger gespart, mit 20000 Euro ersparten Anwaltskosten hättest Du die Lohnfortzahlung für 6 Wochen mehrfach leisten können

    Vielleicht lernst Du ja für die Zukunft draus, ziehst den Blödsinn mit dem "Richtertausch" zurück und findest Deinen Frieden mit der Situation.

    Ich war selbst einige Jahre selbstständig tätig und kenne die schwierige Situation als Kleinunternehmer mit nur wenigen Mitarbeitern und die deutschen Lohnnebenkosten nur zu gut. Trotzdem muss ich eine Lohnfortzahlung für 6 Wochen akzeptieren wenn mal jemand für längere Zeit ausfällt.

    Je weniger Du Dich ärgerst sondern Dich wieder den dringenden Belangen Deines Betriebs widmest, um so leichter wird das zu ertragen sein.

    Es ist besser, die eigene Energie zum Wohl des Betriebes einzusetzen statt sie in sinnlosen und uneinsichtigen "Vor die Wand renn-Aktionen" zu verbraten.

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  • aeneas
    Lv 7
    vor 7 Monaten

    Hört sich alles ein wenig wirr an. Du redest viel, ohne wirklich etwas zu sagen, jammerst, ohne konkret zu  werden und erwartest gleichzeitig, dass man Dich bedauert. Geht gar nicht.

    Du schreibst. "Er hat mindestens 12 verschiedene Ärzte aufgesucht, damit man sich über 2 Jahre krank schreiben lassen kann". Niemand wird über zwei Jahre lang krank geschrieben, wenn er nicht tatsächlich krank ist. Und, wie Willy bereits sagte, nach sechs Wochen zahlt

     die Krankenkasse, Krankengeld und Du bist aus der Verpflichtung. Ab dem Moment genügt es, wenn der AN jede weitere Krankmeldung an die Kasse schickt.

    Soso, er soll zu den Kollegen gesagt haben "Da mache ich eben auf krank". Kein besonders wirksames Argument vor dem Arbeitsgericht, wenn der AN tatsächlich und schon so lange krankgeschrieben ist. 

    Dein ganzes Geschwurbel, beginnend mit der Frage selbst, klingt wie "Der hat mir meine Foermchen weggenommen, habe ich denn kein Recht darauf? Peinlich!

    Ein Gericht sieht das allerdings noch anders: unglaubwürdig.

    Ich persönlich habe den Eindruck, dass Du weder eine Firma leiten, noch Menschen führen kannst, noch irgendwelche Ahnung vom Arbeitsrecht hast - eine Grundlage, ohne welches kein AG Leute einstellen sollte, weil er sonst zwangslaeufig auf die Nase fallen muss.

    Von welchen DEINEN RECHTEN Du in Deiner er Eigenschaft als angeblicher Arbeitgeber fabulierst, erschließt sich mir noch immer nicht; wohl aber, dass Du die Rechte eines AN weder kennst, noch kennen willst. [An dieser Stelle sei noch angemerkt, das kein AN verpflichtet ist, dem "Chef" mitzuteilen, dass er vor hat, zum Arzt zu gehen. Bist Du groessenwahnsinnig?] 

    Stattdessen verbreitest Du Dich lieber  in einem Forum wie diesem, über  Betriebsinterna und machst Dir Geschwätz von Dritten zur Verteidigung Deines Fehlverhaltens und Deiner Unfähigkeit zu eigen.

    Dass der AN die erste Krankmeldung erst nach vier Wochen geschickt haben soll, nehme ich Dir übrigens nicht ab. Wenn Du damit allerdings meinen solltest, dass Du so lange gebraucht hast, um auszuspionieren, welche Erkrankung der AN hat, klingt das schon wahrscheinlicher. Ein AG hat allerdings kein Recht darauf, zu erfahren, woran sein AN erkrankt ist, sondern nur dass dieser erkrankt ist...

    Und: Deine Story von den "schriftlichen Beweisen" [Beweisen WOFÜR???], die sich der Richter angeblich nicht einmal angesehen hat, ist wohl auch eher ins Land der Fabel zu verweisen.

    Wofür, bzw. in WELCHER Hoffnung, WAS zu erreichen,  Du bereits  20.000€ 'rausgehauen hast,  würde mich wirklich mal  interessieren!

    All das hat nichts mit "diesem Land", sondern mit Deiner Unfähigkeit, Ignoranz, Unaufrichtigkeit und Deinem alles ueberwaeltigenden Selbstmitleid zu tun...und nicht zuletzt mit Deiner offensichtlich mangelnden Bereitschaft, aus DEINEN Fehlern zu lernen, sondern halsstarrig auf diesen zu bestehen. DAS ist nicht der Stoff, aus welchem Arbeitgeber gemacht sind!

    • Klaus Grinsky
      Lv 7
      vor 3 MonatenMelden

      Allerfeinstes Leder, von dem du da gezogen hast! 🤨
      Aber wahrscheinlich hat der nicht mal die Hälfte davon verstanden... 

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  • Anonym
    vor 3 Monaten

    Wie ist es weiter gegangen?

    Was für ein Urteil erwartest du?

    Von jemanden der dauernd krank ist, wirst du weder Arbeitsleistung noch Geld bekommen?

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  • vor 7 Monaten

    tja, mag da gar nicht nähers darauf eingehen, nur soviel:

    "leider gehts auch anders herum, die Arbeitgeber halten sich auch nicht immer an die GESETZE oder Vorschriften."

    In Deutschland wird schon RECHT gesprochen, doch es ist manchmal eben nicht rechtens.

    Da wo Recht zu Unrecht wird - muss Widerstand zur Pflicht werden.

    Manchmal vom Arbeitgeber aus und oft auch von so manchen gerissenen Arbeitnehmern, viele lernen daraus.

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  • jossip
    Lv 7
    vor 7 Monaten

    Zunächst einmal sind hier wieder die falschen Begriffe verwendet worden !!!

    Das schwächere Glied in der Kette ist immer der Arbeiter, der ArbeitskraftGEBER, derjenige, der für einen kleinen Lohn dem ArbeitskraftNEHMER seine Arbeitskraft gibt und ihn damit reich macht.

    Als Zeuge vor Gericht hat man nach Belehrung durch den Richter die Wahrheit zu sagen, sonst nicht !!!

    Wie die Arbeit"geber" und deren Verbände lügen, dass sich die Balken biegen, konnte man in der Zeit der Diskussion vor der Einführung des Mindestlohns deitlich sehen: ein Hochschnellen der Arbeitslosenzahlen aufgrund des Mindestlohnes wurde herbeigeschrien und das Gegenteil war der Fall !!!

    Wenn der Arbeiter, der Arbeitskraftgeber, sich gegen Ausbeutung, Schikane und andere Gutsherrnmarotten seines Chefs ( auch mit Lügen ) zur Wehr setzt, ist das mehr als legitim !!!

  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Ich bin doof!    

    • Klaus Grinsky
      Lv 7
      vor 3 MonatenMelden

      Glückwunsch! 

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  • Berni
    Lv 7
    vor 7 Monaten

    Wenn di einmal Pech vor Gericht hattest, solltest du das nicht verallgemeinern.

    Jeder Richter tickt anders.

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  • Anonym
    vor 7 Monaten

    Dein Arbeitnehmer konnte nicht bei dir kündigen, weil er dann 3 Monate bei der Arbeitsagentur gesperrt worden wäre. So war er in einer Zwickmühle. Deshalb hat er sich ständig krankschreiben lassen, damit du ihn kündigst und er Arbeitslosengeld bekommt.  

    Diesen Gefallen wolltest du ihn aber nicht tun und ihn lieber ärgern und hast auf einen Grund gewartet, um ihn fristlos kündigen zu können. Der Schuss ist nun aber nach hinten losgegangen. Auch der nächste Richter wird nicht anders urteilen. Dein Anwalt will nur an dir Geld verdienen. Alles wird bei der nächsten Instanz bei einem neuen Richter nur teurer für dich. 

    • Commenter avatarAnmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
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