H
Lv 7
H fragte in Gesellschaft & KulturSonstiges - Kultur · vor 2 Wochen

Warum wird eigentlich nur dem Propheten Mohammed Paedophilie vorgeworfen?

Das Sex mit Kindern im vorpubertaeren Alter heute einen Strafbestand darstellt, ist richtig und gut. Dieser kann nicht hart genug bestraft werden.

Aber - grenzt es nicht an Heuchelei und Ignoranz, dem Propheten Mohammed Paedophilie vorzuwerfen, waehrend selbige auf dem gesamten europaeischen Kontinent praktiziert wurde?

Abgesehen davon, dass bis zum 16. Jahrhundert auch Ehen mit Kleinkindern durch das Kirchenrecht der roemisch-katholischen Kirche abgesegnet waren, und erst dann Sex mit Maedchen, juenger als 10 Jahre als Vergewaltigung galten, was ging denn in deutschen Adelshaeusern vor sich?

Mathilda, Tochter von Heinrich dem Loewen wurde mit 6 Jahren verlobt und mit 11 Jahren verheiratet. Agnes, Tochter von Heinrich dem IV wurde mit 6 Jahren mit dem 29jaehrigen Herzog Friedrich von Schwaben vermaehlt. Etc., etc.

Kein Mensch kommt auf die Idee Deutschen in der Geschichte Paedopholie vorzuwerfen. Warum dann dem Prophten Mohammed?

Und vorbeugend sei anzumerken, dass ich mich weder fuer verblichene Knochen einsetze, noch Sex mit Kindern als normal empfinde. 

13 Antworten

Bewertung
  • vor 2 Wochen
    Beste Antwort

    Weil sich die christliche Welt weiter entwickelt hat. Jetzt ist es klar, welchen Schaden Erwachsene den Kindern zufügen, wenn sie sie missbrauchen.

    Es stimmt, dass es früher auch bei den Christen und anderen üblich war, Mädchen an alte Männer zu verschachern und das dann "Ehe" zu nennen.

    Die Männer konnten die Kinder dann auch schon mal mit viel zu frühem Sex umbringen. Die durften das. 

    Jetzt wird so etwas klar als Verbrechen definiert. Und wie die Fragestellerin schon schrieb: Das ist richtig so.

    Bei den Moslems hat sich nur zum Teil etwas geändert.

    Es gibt fortschrittliche solche, die es einsehen, dass kleine Mädchen einen menschlichen Wert haben und dass sie nicht missbraucht und gequält werden dürfen.

    Aber es gibt "Kinderehen". Und das nicht wenige.

    Also hat sich bei einem großen Teil der Moslems seit früheren Zeiten leider nichts geändert. Und die berufen sich auf Mohammed als Vorbild.

    Darum ist für mich dieser Hinweis als Provokation verständlich. Auch wenn damals nichts gesetzwidriges passiert ist - Mädchen hatten zu der Zeit keinen großen Wert - heute weiß man es besser.

    Es gibt auch heute noch pädophile Geistliche, die kleine Jungen und Mädchen missbrauchen und die dann vom Vatikan geschützt werden.

    Darüber wird sich ebenso aufgeregt und wenn es nach mir ginge, müsste so ein Gesindel geschlossen im Knast sitzen.

  • jossip
    Lv 7
    vor 2 Wochen

    Dein sogenannter und selbst ernannter ""Prophet"" ist DAS Vorbild eurer fehlgeleiteten und faschistoiden Götzenanbeterideologie und sein Wort gilt für JEDEN Moslem und JEDER kann und darf sich auf ihn berufen und TUT DAS AUCH, wenn es ihm in den Kram passt und seine Taten werden als Legitimation für heutige, in die Richtung gehende Verbrechen herangezogen.

    Dekadente Verfehlungen im europäischen Adel, die rein dynastische und wirtschaftliche Gründe hatten, liefern dir nur wieder den Anlass zu deinen bekannten Relativierungsmarotten, die denen eines Karl Eduard v. Schnitzler in nichts nachstehen.

    Ausser dem lslam kann sich jede der bekannten Weltreligionen auf einen Gründer oder Stifter berufen, der ein Leben ohne Fehl und Tadel geführt hat.

    Der lslam kann das nicht und verharmlost und konzessioniert Verhaltensweisen und Praktiken von vor 1500 Jahren.

    Deine ohnmächtigen Relativierungsversuche laufen hier wieder mal so richtig schön ins Leere...aber genau so hast du dir ja hier seit Langem einen Namen gemacht.

  • avalon
    Lv 7
    vor 2 Wochen

    Das stimmt doch so nicht- Pädophilie wird allgemein verteufelt. Fakt bleibt aber, dass der Islam sich zu weiten Teilen nicht modifiziert hat und sich dieser Missbrauch an minderjährigen Mädchen religiöser Legitimation bedient. Damit gibt es im Gegensatz zur westlichen Welt keine gesellschaftliche Ächtung und keine juristische Konsequenz. DAS ist die Crux, Auch wenn ich der Meinung bin, dass Kinderschänder nachhaltig aus dem Verkehr gezogen werden sollten und nich mit ein paar Jahren Knast davonkommen.

  • vor 2 Wochen

    Dann wollen wir das mal aufdröseln.

    Ich halte von keiner Religion etwas, sondern halte mich an historische und wissenschaftliche Fakten.

    Dass es auch in europäischen Familien üblich war, dass junge Mädchen an alte Säcke verheiratet wurden, leugnet keiner.

    Der Unterschied besteht  allerdings darin, dass man aber keinen von denen als Vorbild glorifiziert und als Religionsstifter und quasi Halbgott verehrt und es deswegen auch heute noch nach rund 1400 Jahren mitunter immer noch wie anno Zopf praktiziert.

    In normalen europäischen Familien ging es darum, dass Geld zu Geld kam, aber vor allem, dass die Töchter verheiratet wurden und damit ihrem Stande gemäß versorgt.

    Eine unverheiratete Frau hatte keine Rechte, nicht mal die einer Ehefrau.

    Sie lebte als lästiges Anhängsel im Hause der Eltern und später des Bruders oder anderer Verwandten und war nicht mehr wert als eine Magd.

    In adligen Familien ging es um Allianzen und dynastische Fragen.

    Deshalb wurden die Mädchen früh verlobt und verheiratet.

    Sie kamen an den Hof ihres zukünftigen Mannes oder Ehemannes, um sich in ihrer neuen Heimat eingliedern, denn sie sahen, da die Entfernungen nicht leicht überbrückt werden konnten, ihre Eltern oft nie wieder.

    Allerdings wurden die Ehen zwar geschlossen, aber nach dem 14. Lebensjahr nach der Firmung erst vollzogen, denn damals war es so, dass die hl. Erstkommunion mit 10 Jahren stattfand und die Firmung mit 14.

    Erst dann begann ihr Frauendasein.

    Auch die Hl. Elisabeth kam schon im Alter von 4 Jahren aus Ungarn auf die Wartburg, um ihr neues Zuhause kennenzulernen, aber ihr erstes Kind gebar sie erst mit 15..

    Mathilde von England, eigentlich Matilda Plantagenêt war nicht die Tochter von Heinrich dem Löwen, sondern seine Frau.

    Und wenn man liest, wann ihre Kinder geboren wurden, dann sieht man, dass sie beileibe nicht schon mit 12 Mutter wurde, sondern die Ehe erst später vollzogen wurde.

    Wenn man schon solche Geschütze auffährt, dann sollte man durch Kenntnisse und Wissen der Geschichte und Kulturgeschichte auch dafür sorgen, dass das keine Rohrkrepierer werden..Ansonsten macht man sich nur lächerlich.

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  • Tupelo
    Lv 7
    vor 2 Wochen

    Das was du sagst wäre richtig, wenn es denn so wäre... 

    Du überliest aber offensichtlich, dass die selben User, welche sich über Mohammed ereifern, auch den christlichen Pfaffen selbiges vorwerfen.

    Auch dass es in mittelalterlichen Zeiten im Abendland nichts ungewöhnliches war, wenn man kleine Mädchen mit alten Säcken verheiratete, wird von niemandem abgestritten.

    Nur... im Gegensatz zu Mohammed wird keiner dieser Pädosexuellen als ein menschliches oder gar religiöses Vorbild dargestellt!

    Europäer haben sich von diesen Sitten gelöst und die meisten religiösen, weil mittelalterlichen Zwangsjacken  abgeworfen, verurteilen sie sogar, während Muslime ihre "Heiratspolitik", die nicht selten Minderjährige betreffen und oft unter Zwang geschehen, heute noch religiös oder (mittelalterlich) traditionell begründen...

    Übrigens kann man derartiges Christus nicht vorwerfen. Allenfalls wäre  dieser mit seinem Tun mit Mohammed, beide waren Religionsstifter, zu vergleichen...

    Das Fußvolk aber legt sich die Dinge eh immer so zurecht wie es gerade passt......

    • avalon
      Lv 7
      vor 2 WochenMelden

      H, der Sextourismus in Asien wird aber doch thematisiert und verabscheut.  Und bitte setze doch nicht das einvernehmliche Sammeln sexueller Erfahrungen mit einer (Zwangs)ehe Minderjähriger gleich.!

  • Anonym
    vor 3 Tagen

    Kampfmittleräumdienst.

  • vor 2 Wochen

    Ich persönlich kenne niemanden der Pädophilie verteidigt (Grüne hab ich keine in meinem Bekanntenkreis), und nur weil es vor 400 oder 500 Jahren auch in Europa mal praktiziert wurde, hat sich der zivilisierte Teil der Menschheit ja weiterentwickelt. Wir leben im Hier und Jetzt und nicht im Mittelalter, so wie es in gewissen anderen Kulturen und Religionen auch heute noch üblich ist, wo eben keine nennenswerte Weiterentwicklung oder eine Reformation stattgefunden haben. Ich persönlich werfe nicht Mohammed Pädophilie vor (wie gesagt, Verrückte hat es in der Geschichte mehr als genug gegeben), sondern seinen zahlreichen Anhängern, die ihm bis zum heutigen Tag bedingungslos nacheifern und alles von ihm Verbreitete als das Nonplusultra betrachten.

    Bedenklich finde ich zudem, wie du selbst bei diesem Thema wieder relativierst, indem du unsinnige Vergleiche anbringst nach dem Motto "War bei euch doch auch mal so". Ja, nur halt eben im Mittelalter und nicht in der heutigen Zeit. Wer Pädophilie heute noch betreibt oder verteidigt, wird zurecht gesellschaftlich geächtet.

  • Anonym
    vor 2 Wochen

    Mohammed dient heute noch vielen als Vorbild in allen Lebenslagen

    DA liegt das Kind im Nest, der Bub begraben, das Mädel im Stroh !

  • vor 2 Wochen

    Wird es ja nicht, nur sollte sich heutzutage niemand mehr auf sein Verhalten berufen, welches vor Jahrhunderten vielleicht noch seine Gültigkeit hatte. Unsere Kultur hat sich, im Gegensatz zu seiner 'Kultur' weiterentwickelt, wenn auch mit manchmal schlechten Auswüchsen, aber mittlerweile sind wir in der Neuzeit angekommen, was man von so manchen nicht behaupten kann.

  • vor 2 Wochen

    Ehen mit Kindern war früher normal, egal wo

    • aeneas
      Lv 7
      vor 2 WochenMelden

      Die Pest war auch weit verbreitet ; ueber ganz Europa. Dennoch war sie nicht "normal".

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