jossip
Lv 7
jossip fragte in Politik & VerwaltungWahlen · vor 4 Monaten

Wieviel Dreistigkeit muss ein Wahlverlierer haben, dem eindeutigen Wahlgewinner den Auftrag zur Regierungsbildung absprechen zu wollen ?

4 Antworten

Bewertung
  • Tupelo
    Lv 7
    vor 4 Monaten
    Beste Antwort

    Neben dem dem Geschwafel satter "Politiker" kann man mal wieder gut erkennen, dass manche unserer ach so kritischen Antworter nicht besser sind, denn auch sie sondern die gleichen Worthülsen ab...

    Das verweigern Farbe zu bekennen, scheint für diese feigen Zeitgenossen das sicherste Mittel zu sein, um unangreifbar zu sein.

    Denken sie...

    Nichtdie "Ossis" aus

    "Dunkel-Deutschland" sind unser Problem, es sind diese erbärmlich angepassten West-Rassisten, die spalten, hetzen und dümmliche Phrasen dreschen, um damit wirkliche Veränderungen zu verhindern...

    Auch die AfD ist nicht das Problem, denn diese existiert nur, weil der Begriff Deutschland mittlerweile zu einem

    Quasi-Schimpfwort verkommen ist...

    Ich bleibe dabei:

    Eine wirkliche Demokratie hat eine Linke wie auch eine Rechte zu tolerieren (für die Dumpfbacken: natürlich keine extreme R wie L), denn wenn sich alle in der vermeintlichen Mitte tummeln, kann es keine Demokratie mehr sein......

  • Anonym
    vor 4 Monaten

    Es ist ein Zero-Sum-Spiel.

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  • vor 4 Monaten

    Eine Regierung wird von denen gebildet, die eine tragfähige Mehrheit im Parlament haben. Nicht von den lautesten Schreihals-Faschisten.

    NACHTRAG

    Seit Ende September darf man Björn Höcke offiziell einen Faschisten nennen. So urteilte das Amtsgericht Meiningen.

    Faschismus ist ein Begriff, der zwei zentrale Funktionen hat. Zum einen ist er ein analytischer, wissenschaftlicher Begriff, zum anderen ein politischer Kampfbegriff. Ziel des Faschismus ist es, eine „Einheit von Führer und Volk“ zu bilden. Diese Einheit soll eine kollektive Identität suggerieren. Im Zentrum steht eine Gemeinschaft, die nach innen Wärme schenke und vor Eindringlingen von außen geschützt werden müsse.

    Kernelemente faschistischer Bewegungen sind anti-liberale, anti-individualistische, anti-marxistische Einstellungen, die mit einem Totalitätsanspruch und extremen Nationalismus gepaart sind. Der Historiker Christof Dipper fügt ein weiteres Merkmal hinzu: „Faschismus ist Praxis. Und diese Praxis des Faschismus heißt Gewalt.“

    Rechtsextremismus ergänzt die faschistische Ideologie um weitere menschenfeindliche Dimension: Rassismus und Antisemitismus. Er steht in enger Tradition mit dem Nationalsozialismus. Die Nazis orientierten sich an Mussolinis Lehren, strebten aber darüber hinaus die systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung an. Im italienischen und im britischen Faschismus spielten diese völkischen Rassentheorien und Antisemitismus keine zentrale Rolle, auch wenn Mussolini sich im Zweiten Weltkrieg mit Hitler verbündete. Wer also wie Höcke gegen Geflüchtete hetzt, Holocaustleugner*innen verteidigt, das Judentum als Gegensatz zum Christentum bezeichnet und von einem „Mahnmal der Schande“ spricht, ist mindestens ein Faschist, vielmehr aber ein Rechtsextremer.

    Und für den Groß-Intellektuellen jossip ein bisschen Nachhilfe in Politik: Mehrheiten werden hier und heute durch Koalitionen erzielt - und mit deinen Faschisten will niemand eine Koalition bilden. So tief sinkt nicht einmal ein deutscher Machtpolitiker.

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    • mytilena
      Lv 7
      vor 4 MonatenMelden

      Wenn so ein Gossenslang salonfähig wird, dann ist eine Gesellschaft kurz vor dem Ende.
      Und der Fisch fängt nicht vom Schwanz an zu stinken, sondern immer vom Kopf her.

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  • Willy
    Lv 6
    vor 4 Monaten

    Vorbereitung auf das Pöstchengeschacher.

    Der Dienstwagen, das eigene Büro und das Einkommen wollen abgesichert sein.

    Der "kategorische Ausschluß" einer Koalition mit der Linken hat jedenfalls nicht lange Bestand gehabt.

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