Anonym
Anonym fragte in SozialwissenschaftSoziologie · vor 5 Monaten

Was ist eigentlich die Intelligenz? Und warum ist Bewusstsein nie das Thema in den Schulen?

Bewusstsein bzw. -erfahrung, -erweiterung sollte in Regionen wie Europa viel mehr in Betracht gezogen werden. Kommt von hier der Ursprung von Medizin und Universität.

Wir schweben alle auf den Pfad des Materiellen, nicht seienden. Nehmen wir das Glas. Das Glas woraus wir trinken, das Glas ist nichts als eine Materialisierung des nicht-seienden, nicht existenten.

Es ist ein Werkzeug das uns dient. So verhält es sich auch um das viel gelobte Geld. Womit Geld auch den Teil übernimmt des nicht materialisierten mathematischen System Code. Wir sehen Zahlen auf dem Giro Konto und haben angefangen diesem gleichauf eine reele Existenz beizumessen, was vollkommen surreal ist.

10 Antworten

Bewertung
  • vor 5 Monaten

    In der GDR gab es das Thema sehr wohl in der Schule- und zwar sehr ausführlich. Es ging um Materialismus/Idealismus, um Glauben. Das Fach hieß Staatsbürgerkunde. Ich erinnere mich an eine interessante Stunde, in der wir darüber sprachen, was eher da gewesen sein muss- die Materie oder das Bewusstsein. Kannst du einfach mal darüber reflektieren. Die Antwort entspricht einem Weltbild. Wenn es nämlich einen Schöpfer geben sollte- also ein Bewusstsein, welches schöpferisch wirkt, dann stellt sich nämlich die entscheidende Frage: innerhalb welcher Materie wirkt das Bewusstsein? Oder einfacher: WER machte dem Schöpfer die Materie/Gehirn in welcher seine Gedanken, sein Bewusstsein zu genialsten Leistungen aufläuft:-))))))))))

    Das Geld hat mit dieser Philosophie herzlich wenig zu tun. Der Mensch kam schnell an die Grenze hinter der der pure Tauschhandel mit Gütern noch funktioniert hätte. Er musste etwas erfinden, um die Waren und Gebrauchsgegenstände nicht mehr auf dem Buckel zu seinem Tauschpartner schleppen zu müssen. So ersann er einen zweckdienlichen Gott- das Geld. Er hat sich Geld zu einem universellen Tauschobjekt gemacht, und daher kann heute auch kein Mensch mehr ohne dieses Tauschobjekt leben. Das Geld selbst also der Fetzen Papier, oder die paar Gramm Metall selbst, also die Materie, ist dabei nur von marginalem Wert. Wenn du es aber in einer bestimmten Menge dem Bäcker geben musst, der dir dafür ermöglicht deinen Magen zu füllen, hat es in diesem fall, in dieser Menge den Wert von Sattwerden. Und daher ist dieser Wert universell.( Aber gegeben hat dem wertlosen Papier seinen Wert der Mensch, also das Bewusstsein, das in der Materie/Gehirn erzeugt wurde.)

    PS: wenn ich "kein Mensch kann heute mehr ohne Geld leben" schrieb", ist damit Leben in einer entwickelten, technisierten Gesellschaft gemeint. Es wäre durchaus möglich ohne Geld zu leben, in einer autarken Gemeinschaft, in der auch der Stoff für eine Hose nicht käuflich im weiteren Umfeld der Gemeinschaft erworben werden muss, sondern von A-Z alle lebensnorwendigen Dinge produziert werden. Die größe dieser Gemeinschaft müsste auf ewig klein bleiben, damit soetwas funktioniert.

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    • aeneas
      Lv 7
      vor 5 MonatenMelden

      Nicht traurig sein, Mädels! Hauptsache, Ihr könnt jeden Monat Euren realen Kontostand ablesen....Da ist der FS ja auch der Meinung, dass dieser surreal sei. Wahrscheinlich das Resultat von Bewusstseinserweiterung...Der Typ hat 'ne Meise!

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  • vor 5 Monaten

    Du hättest bei deiner LSD-Intensivkur nicht auf halbem Weg aufgeben dürfen

  • vor 5 Monaten

    kurz und knapp:

    stand heute im Kalenderblatt geschrieben > Intelligenz ist die Fähigkeit, seine Umwelt zu akzeptieren.

  • vor 5 Monaten

    In Zeiten des Lehrermangel sollten wir uns Gedanken darüber machen, das die Kinder richtig lesen und schreiben können. Wird natürlich erschwert von den Rechtschreibreformen alle 16 Jahre. Oder den Grünen, die für die Inklusion statt 1100 fehlende Lehrerstellen (in NRW) jetzt 1600 fehlende Lehrerstellen haben.

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  • vor 5 Monaten

    Wenn von Werkzeugen die Rede ist, dann nicht von etwas, was uns dient. Man benutzt solche Hilfsmittel, weil sie ohne den Verstand des Nutzers zu gar nichts zu gebrauchen sind.

    Nehmen wir einen Hammer in die Hand, dann können wir damit Nägel in die Wand schlagen. Lassen wir ihn liegen, dann macht der gar nichts.

    So ist es auch mit Computern, egal, wo sie benutzt werden oder wofür.

    Die müssen programmiert werden, damit sie das machen, was sie sollen. Wenn sie abgeschaltet werden, dann zählen sie nicht einmal dann die angeblich vorhandenen Geldsummen, wenn man sie verbal dazu auffordert.

    Das Bewusstsein ist eine lebendige Größe. Menschen und Tiere verfügen darüber.

    Das Selbstbewusstsein ist noch etwas mehr, denn nur Menschen und einige sehr kluge Tierarten verfügen darüber. Damit erkennt man, dass man existiert und man erkennt sich selbst im Spiegel.

    Erfahrungen sammeln Lebewesen mit dem Bewusstsein.

    Dass jemand sich seiner selbst bewusst ist ist der Antrieb dafür, mehr zu wollen, als die Grundbedürfnisse es vorschreiben, damit der Organismus am Leben bleibt.

    Normale Computer verfügen über beides nicht. Dass real nicht vorhandenes Geld gezählt wird, muss einprogrammiert werden.

    Wir erkennen die Zahlen auf dem Bildschirm eines Geldautomaten als unser Finanzpaket an, weil wir zum Automaten gehen und reale Geldscheine zum anfassen heraus bekommen, wenn die Zahlen ein Guthaben anzeigen.

    Unser Bewusstsein ist ist "anwesend", solange wir nicht ohnmächtig sind. Erweiterungen können wir vornehmen, indem wir lernen.

    Das menschliche Gehirn kann lernen, was immer der Besitzer "Mensch" möchte, solange der Willen die physischen Fähigkeiten einer Person nicht übersteigen.

    Vieles ist dazu da, um die Menschen intelligenter zu machen. Die Fähigkeit, Fantasie zu nutzen, muss dabei durchaus nicht zu kurz kommen.

    Gute Lehrer sorgen für eine "Rundum-Bildung" ihrer Schüler.

    Was oft zu kurz kommt, sind praktische Anwendungen des Gelernten. Wenn ich jemanden vor einen Computer setze und umfassend erkläre, wie der funktioniert, dann muss der Schüler den Lernstoff erst einmal praktisch umsetzen, um sagen zu können, er hätte jetzt wirklich etwas gelernt.

    Alles, was nur theoretisch gelehrt wird, bleibt meistens nicht im Gedächtnis haften.

    Es verschwindet wieder aus dem Bewusstsein und somit hast du Recht, Fragesteller. Es wird viel zu viel theoretisiert und der praktische Teil wird oft ausgelassen.

    Etwas zu begreifen ist nichts anderes, als learning by doing.

    Und das ist wichtig, um Neues im Gehirn (Langzeitgedächtnis) zu verankern, damit der Lehrstoff bewusst genutzt werden kann.

    Intelligenz nutzt erlerntes Wissen selbstständig/flexibel und lernt immer noch dazu.

  • vor 5 Monaten

    Wann soll an deutschen Schulen denn sowas bitte noch stattfinden? Da ist doch jetzt schon vor lauter Islamunterricht und geschlechtergetrenntem Sport- und Schwimmunterricht gar kein Platz mehr im Stundenplan :)

  • vor 5 Monaten

    Denkbar schlechte Beispiele, Glas und Geld.

    Glas wird total überbewertet und Geld wird abgeschafft.

    Ich habe schon keines mehr . . .

    • aeneas
      Lv 7
      vor 5 MonatenMelden

      😊

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  • Mike
    Lv 7
    vor 4 Monaten

    Diese Frage ist derart schwer, dass sie nur habilitierte Universitätsprofessoren beantworten können.Also werde ein promovierter Diplomphilosoph. Philosophie-Vorlesungen  wird an jeder Uni angeboten.

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  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Hast du den Religionsunterricht nicht teil genommen, weil du mehr Deutsch lernen musst? Das kann ich gut verstehen.

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  • vor 5 Monaten

    Bewusstsein?

    Es wird einfach immer davon ausgegangen, dass die Schüler alle bei Bewusstsein sind!

    Wenn jemand von ihnen nicht mehr bei Bewusstsein ist, dann erst wird es Thema. :-)

    • Julie delaMer
      Lv 7
      vor 5 MonatenMelden

      DH :-)

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