Anonym
Anonym fragte in SozialwissenschaftPsychologie · vor 9 Monaten

Ist das Schicksal von Tanaland grundsätzlich besiegelt?

Update:

Eine wunderschöne Demonstration deiner Bildung und deines Intellekts, Willy.

4 Antworten

Bewertung
  • Tupelo
    Lv 7
    vor 9 Monaten

    Ich wußte nicht, um was es geht, also suchte ich, fand es und fand es interessant.

    Ob Tanaland, ein anderes fiktives oder auch ein reales, sämtliche Verbindingen oder vor allem Ereignisse, manche zufällig, manche gewollt, kann niemand bei einer Planung erkennen und damit berücksichtigen.

    Linear mag man Probleme lösen können, jedenfalls theoretisch, die Breite aber, das Netz, macht den Erfolg oder eher den Mißerfolg aus.

    Wer kann schon erkennen, wer im äußersten rechten und äußersten linken Knoten auftaucht und das Netz beeinflusst...?

    Erinnert.mich an die kolonialen Grenzziehungen in Afrika und Arabien.

    Da bedachte man auch nicht, dass es etliche kleine Ethnien gab/gibt, die man nicht in Grenzen und künstliche Staaten zwingen kann...

    Insofern sehe ich das Schicksal von Tanaland auch als besiegelt an, denn hier wie dort versuchte man mit unserer Mentalität, unserer Logik etwas zu lösen......

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  • H
    Lv 7
    vor 9 Monaten

    Das fiktive afrikanische Tanaland ist ein Giessener Computerexpermint und zeigt m.E. als Resultat lediglich, das Versagen von hochintelligenten "Fachidioten", die nicht in der Lage sind, uebergreifend und vernetzt zu denken. Solange man gewisse Denkweisen nicht aendert, wird jedes "Tanaland" zugrunde gehen.

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  • vor 9 Monaten

    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41496567.ht...

    Nicht unbedingt!

    Es gibt sicher auch Menschen, die nicht nur geradeaus denken, sondern auch nach links und rechts schauen, mit neuen Idee.

  • Willy
    Lv 6
    vor 9 Monaten

    exakt zweiundvierzig

    -----------------

    Nachtrag: Tanaland, uraltes Experiment aus dem Jahr 1972 .

    Muss man nicht im Arbeitsspeicher haben.

    Zu Tanaland: Evolution ist die einzig wirkliche Waffe des Menschen gegen sich verändernde Umweltbedingungen. Wer sich schnell genug adaptiert, gewinnt.

    Der Mensch selbst ist noch lange nicht so weit und so konsequent wie die Evolution. Die dauert nun mal ein bisschen länger, hat harte "unmenschliche" Regeln aber bringt den am besten angepassten Organismus hervor.

    Deshalb kann der Mensch selbst als Betroffener des Systems nie wirklich vernünftige sondern nur subjektiv eigennützige Entscheidungen treffen.

    Da fehlt der "Überblick" über alle Folgen ( "vernetztes Denken" ) und naturgemäß die konsequente Umsetzung von möglicherweise nicht primär menschennutzenden Erfordernissen.

    Voraussetzung: Die Schwachen müssen auch an der Vermehrung gehindert werden - klassische Evolutionsgrundlage.

    Harter Stoff, kontrovers diskutierbar.

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