Anonym
Anonym fragte in Gesellschaft & KulturMultikulturBehinderte · vor 9 Monaten

Sollte der benotete Schulsport nicht durch Pflicht-AGs ersetzt werden?

Nach meiner Erfahrung profitieren Unsportliche überhaupt nicht von diesem Unterrichtsfach, sondern sind dem Spott sowie den Beschimpfungen ihrer Mitschüler ausgeliefert und werden zudem unnötig in ihrer Versetzung gefährdet.

Sportlehrer haben meistens kein Auge dafür, dass jemand wirklich nicht kann, sondern halten das für Leistungsverweigerung. Deshalb votiere ich für die Abschaffung des benoteten Schulsports und die ersatzweise Einführung von Pflicht-AGs für Unsportliche.

Sportliche hingegen brauchen eigentlich gar keinen zusätzlichen Sport, sondern sollten zur Abwechslung ihre Nasen (im Rahmen eines Silentiums) in Bücher stecken.

Update:

"Au ja, und schreiben nach Gehör und Matheergebnisse werden demokratisch ermittelt."

Diese Antwort muss ich wohl nicht verstehen.

Update 2:

Aha, also auch noch ohne Grund beleidigend werden. Habe Deine Antwort schon mal gemeldet und hoffe, dass Du bald gesperrt wirst. Nebenbei sprach ich in meiner Frage nicht von mir selber, sondern aus meiner Erfahrung als Pädagoge. Du magst vielleicht sportlich sein, aber Dein Leseverständnis ist ungenügend.

Update 3:

@ jossip

Nicht jeder, der unsportlich ist, muss ein Schlappschwanz sein. Das häusliche Umfeld spielt eine große Rolle. Das bedeutet, dass sie motorisch gefördert werden sollen, aber nicht durch benoteten Schulunterricht, der sie nur vollends erledigt, indem evtl. bereits bestehendes Außenseitertum noch vertieft und - ich wiederhole mich - die Versetzung unnötig gefährdet wird.

Eine vernünftige Förderung kann m.E. nur durch Pflichtmitgliedschaft in AGs oder Vereinen erfolgen.

Update 4:

@ Der Elch

Selber unterrichte ich keinen Sport, sehe aber, was da so vor sich geht. Wie ich bereits ansprach, behaupten Sportlehrer gerne, der Schüler gebe sich einfach keine Mühe. Guter Wille wird nicht (an)erkannt. Dass der Sportunterricht irgendetwas verbessert, kann ich so nicht bestätigen. Die einzig wirkliche Förderungsmöglichkeit sehe ich weiterhin außerhalb der Unterrichtszeit in der Pflichtmitgliedschaft in AGs oder Vereinen.

Update 5:

"Kompletter quatsch. Auch ein fauler und fetter Mensch kann sich bemühen. Dann verlangt auch keiner Wunder. Außerdem haben die es am nötigsten. Man sollte denen noch mehr Sport verordnen."

Und Dir sollte man dringend einen Lesekurs verordnen. Du bist zu doof, um eine einfache Frage zu verstehen!

Update 6:

@ ۪I۫۰۪n۫۰۪a۫۰۪n۫۰۪n۫۰۪a۫

Auch Du hast anscheinend nicht genau genau gelesen. Da kann Deine Antwort noch so lang sein. Sie ergibt einfach keinen Sinn. Und mit "Aus. Basta." ist es sowieso nicht getan.

6 Antworten

Bewertung
  • vor 9 Monaten
    Beste Antwort

    Mein Kindi ist total unsportlich. In der Schule galt bei den Lehrern aber immer: wer mitmacht und es versucht bekommt immer mindestens eine 3! Ich fand diese Regelung immer prima. Persönlich halte ich den Sportunterricht für wichtig, die Kinder und Jugendlichen bewegen sich heutzutage eh viel zu wenig. Mein Kindi war auch mal eine Zeit lang im Tischtennisverein, das hat ihm viel Spaß gemacht allerdings, wie schon gesagt, ist mein Kindi wirklich unsportlich und war leider nicht wirklich gut im Tischtennis sodass er nach einiger Zeit nur noch die Jüngeren beaufsichtigen und Bälle einsammeln durfte - spielen durfte er gar nicht mehr weil er es halt nicht konnte obwohl es ihm Spaß gemacht hat -> das fand ich ganz schlimm von dem Verein, haben wir denen auch gesagt aber die meinten nur man müsse auch Talent mitbringen! Kindi hat dann hin geschmissen und ist schließlich nicht mehr hin gegangen. So macht man den Kindern den Spaß an Bewegung natürlich madig!

    Wichtiger als den Schulsport durch Pflicht-AGs zu ersetzen (dein Vorschlag) fände ich es ein Programm zu entwickeln bei dem auch unsportliche Kinder und untalentierte Kinder Spaß an Bewegung haben können. Und solange man sich bemüht muss wenigstens die Bemühung in der Notengebung berücksichtigt werden - denn sonst demotiviert man die Kinder!

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    • aeneas
      Lv 7
      vor 9 MonatenMelden

      Sport "ausgleichen" dürfen. Später, im "wirklichen Leben" kann man geistigen Anforderungen, welche man nicht zu erfüllen vermag, schliesslich auch nicht mit einem 100m - Lauf in Rekordzeit "ausgleichen".

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  • H
    Lv 7
    vor 9 Monaten

    Ich weiss genau wovon du redest. Beim Geraeteturenen hatte ich z.B. enorme Schwierigkeiten, waehred mir Leichatethik lag. Daher hatte ich auch nie Schwierigkeiten mit meiner Sportnote. Mehr Schwierigkeiten bereitete mir Kunst:). Wenn Lehrer ein "nicht Koennen" fuer ein Fehlverhalten halten, haben sie ihren Beruf verfehlt.

    Trotzdem bin ich fuer den benoteten Schulsport, wie auch fur benoteten Musikuntericht fur Nichtmusikalische und benoteten Kunstunterricht fuer nicht kuestlerische Begabte.

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  • Schulsport soll, muss SCHULPFLICHT bleiben. Aus. Basta.

    Ihr Kinder von heute seid so und sowieso nur noch an euren Smartphones "sportlich" - Fingersport.

    Das ist aber auch Alles.

    Durch den Sportunterricht soll nicht nur die körperliche Leistung beurteilt werden, sondern auch die psychologische, wie lange ihr Schüler an einer Sache dran bleiben könnt und wie ehrgeizig ihr euer Ziel verfolgen könnt.

    Ich hab Sport in manchen Sachen auch net besonders gemocht, aber eine Wasserratte war ich sehr wohl.

    Und es gab nix Schöneres, als wenn ein Sportfest stattfand, an dem Wettkämpfe stattfanden und man konnte bis an die Grenze seiner körperlichen Fitness gehen.

    Und 1 bis 2 Wochen später wird man auf dem Pausenhof vom Sportlehrer von Augen Aller mit einer Siegerurkunde geehrt.

    Das macht unglaublich stolz.

    Natürlich tat es mir unglaublich leid für jene Schüler, die nicht so ehrgeizig waren und sie dann leer ausgingen.

    Aber dafür, da ich stets auf der Seite der Schwachen stand, brachte ich das eine und andere Mädel dann auch noch zu ihren Siegerurkunden, indem ich an deren Selbstbewusstsein feilte. Ich hab mit ihnen Ernährungspläne ausgearbeitet, hab viel mit ihnen unternommen, damit sie vom heimischen Kühlschrank wegkommen, bin mit ihnen zum Friseur, Shoppen gegangen und strahlende Gesichter von den Mädels war mein eigens verdienter Preis, wenn sie von Kleidergrösse 44 auf Kleidergrösse 36, 38 gelangt sind.

    Von der körperlichen Fitness ganz zu schweigen.

    Das Jahr darauf standen dann auch sie auf dem Siegerpodest.

    Daher soll und muss Schulsport Pflicht bleiben und sehr wohl auch benotet werden. Denn Noten spornen den Anderen an, dem Besseren nachzueifern.

    Inanna

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  • jossip
    Lv 7
    vor 9 Monaten

    Aber klar doch... bei den unsportlichen Flaschen und Luschen, den Couch-Potatoes und Schlappschwänzen werden mal wieder die Gefüüüüühle verletzt, wenn man ihnen kein Verstäääändnis entgegenbringt...

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  • Anonym
    vor 9 Monaten

    Kompletter quatsch. Auch ein fauler und fetter Mensch kann sich bemühen. Dann verlangt auch keiner Wunder. Außerdem haben die es am nötigsten. Man sollte denen noch mehr Sport verordnen

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  • Anonym
    vor 9 Monaten

    Au ja, und schreiben nach Gehör und Matheergebnisse werden demokratisch ermittelt.

    Natürlich verstehst du das nicht. Du bist nicht nur unsportlich, sondern auch sonst etwas schwer von Begriff.

    Die Pflicht-AG sollte dann möglichst was mit Klima oder Gender-Gedöns sein.

    Wie ich diese Pädagogen-Darsteller der heutigen Zeit liebe.

    • jossip
      Lv 7
      vor 9 MonatenMelden

      DH !!!

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