Anonym
Anonym fragte in Politik & VerwaltungRecht & Ethik · vor 6 Monaten

Ist der Trend, den Kopftuchzwang im Iran zu umgehen zukunftstauglich?

10 Antworten

Bewertung
  • vor 6 Monaten

    Den "Trend" gäbe es im Iran gar nicht wenn er nicht vom Islam unterjocht wäre.

    Bis Ende der 70er durften Frauen im Iran ohne Kopftuch raus, führten ein "westliches Leben", durften arbeiten, sich schminken, sogar im Bikini baden gehen.....dann kam die "islamische Revolution" und es war schluss mit lustig.

    Heute sind Frauen im Iran nur noch wertlose unterdrückte bedauernswerte zwangsvermummte Geschöpfe wie fast überall im Islam...

    https://www.bild.de/politik/ausland/politik-auslan...

  • vor 6 Monaten

    Wenn man (bzw. Frau) die Wahl hat zwischen Kopftuch und Kahlschlag, dann kann man das sicher nicht als Fortschritt bezeichnen. Fortschrittlich war der Iran mal bis vor knapp 50 Jahren. Was dann kam, kann man mit einem Rückschritt in Richtung Mittelalter vergleichen, aus dem sich die Einwohner, insbesondere Frauen, nun mühsam wieder hervorkämpfen müssen. Ähnlich, wie es auch für Europa vorbestimmt ist. Auch hier werden sich die Menschen eines Tages wehmütig Bilder ansehen aus einer Zeit, in der man in Frieden und Freiheit lebte, sich kleiden und stylen durfte, wie es einem gefiel, zu jeder Tages- und Nachtzeit das Haus verlassen konnte ohne Angst, dass man nicht mehr unversehrt zurückkehrt, und werden die Welt nicht verstehen, wie die Menschen so unbegreiflich dumm sein konnten, all dies für die Zurschaustellung einer vermeintlichen Weltoffenheit und Toleranz gegenüber der absoluten Intoleranz aufs Spiel zu setzen.

    Im letzten Jahrhundert sind unsere Mütter und Großmütter auf die Straße gegangen und haben für die Rechte gekämpft, die wir Frauen heute als selbstverständlich betrachten. Würden die toleranzbesoffenen Buntländer ihre Augen mehr öffnen und auch mal über den Rand ihres eigenen ideologisch-beschränkten Horizonts blicken, würden sie erkennen, dass diese Rechte keineswegs selbstverständlich sind und auch schnell wieder weg sein können. Dazu reicht es, sich in den Ländern umzusehen, die von der "Religion des Friedens" beherrscht werden, und aus denen wir gerade eine unbegrenzte Anzahl von Neuankömmlingen, überwiegend junge Männer, willkommen heißen. Weil wir meinen, es besser zu wissen und unanfechtbar zu sein, und somit alle Warnungen in den Wind schlagen zu können. Die Zeit wird uns jedoch lehren, dass wir falsch lagen. Wie schon viele andere Länder vor uns.

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  • Tupelo
    Lv 7
    vor 6 Monaten

    Ich denke nicht, das es zukunftstauglich wird, denn irgendwann wird sich die Obrigkeit im Iran ver@rscht fühlen und dagegen rigoros auftreten...

    Und andere Staaten, in denen Islamiker herrschen, werden nicht anders handeln.

    Ganz im Gegenteil, sie werden solch ein Aufbegehren schon im Keim ersticken.

    Und dann wird es rabiat zugehen...

    Interessant fand ich, dass die Feministin Roth bei einem Besuch im Iran freiwillig ein Kopftuch angelegt hat (auch wenn es schon ein paar Jahre her ist).

    Es ist immer wieder erhellend, wenn man angegebene Links weiter durchsucht.

    Bin gespannt, was die weisen Gays zu dem Verhüllungdzwang im Iran (oder in Saudi Arabien etc.) zu sagen haben......

  • Anonym
    vor 5 Monaten

    Ja, das ist er.

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  • Anonym
    vor 6 Monaten

    Wenn man etwas erreichen will, muss man halt Opfer bringen. Ein Kahlschlag sieht fies aus, aber nicht so fies wie die Säcke, die sie sich überstülpen. Schön, dass die Frauen in ihren Heimatländern versuchen auszubrechen, schlimm, dass sie sich in Europa mit Zähnen und Klauen an ihre mittelalterlichen Bräuche klammern.

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  • vor 6 Monaten

    Es ist immerhin eine Möglichkeit, den Obrigkeiten ihre Idiotie aufzuzeigen. Kann allerdings unangenehme Folgen haben, wenn denen das bewusst wird...

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  • Mike
    Lv 7
    vor 6 Monaten

    Ja, weil der Staat nie Bekleidungsvorschriften durchsetzen sollte.

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  • Anonym
    vor 6 Monaten

    @Karl K, wenn alle Ossis (und die sind alle Jung) wieder in den Osten aus dem Westen zurück geschickt werden, dann ist West-Deutschland das größte Altenheim auf dieser Welt, bei euch gab es doch nur noch impotente Männer oder Alte Säcke ha ha ha ha

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  • Geh, das sieht doch hässlich aus: Frauen mit Glatze.

    Mein Facebookfreund ist Iraner und seine Ehefrau trägt zwar Kopftuch, doch so, dass es nur leicht die Haare umhüllt, nicht aber das ganze Gesicht.

    Es reicht somit nur, dass die Frau was auf´m Kopf trägt:

    Hijab ist nicht verpflichtend im Iran. Und wer das sagt, der bindet Einem einen ganz schönen Bären auf.

    Denn sonst wäre die Frau meines FB-Freundes längst im Knast.

    Hinzu hören Beide westliche Rockmusik und sind Iron-Maiden Fans.

    Sie selbst hat sich einen Kopfschal mit der Aufschrift Iron Maiden kreiert und es sagt Niemand was in Teheran.

    Somit macht diese Frau auf dem Bild nur Propaganda und wer weiss, was sie damit erzielen will.

    Inanna

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    • Arschielinde
      Lv 5
      vor 6 MonatenMelden

      Achtung.

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  • H
    Lv 7
    vor 6 Monaten

    Nein, das glaube ich kaum, da ich nicht annehme, dass allzu viele Maedchen/Frauen sich ihrer Haarpracht aus Protest gegen das Kopftuch entledigen wuerden. Ich persoenlich wuerde das Tragen des Hijab's in der Oeffentlichkeit als das kleinere Uebel betrachten. Warum "verunstaltet" in der Oeffentlichkeit und im Privaten? Auch duerften viele Maedchen/Frauen, wenn sie sich denn denn Kopf rasieren wollten, auf Unverstaendnis bei Familie und Ehemaennern stossen. Auch koennte ich mir vortellen, dass kahlkoepfige Frauen einem gesellschaftlichen Druck ausgesetzt sein werden. Sei es in Schule, Ausbildung und Beruf, von der eigenen Familie mal ganz abgesehen.

    Nachtrag: habe gerade gesehen, dass der Beitrag ja schon 3 Jahre alt ist. Daher nehme ich mal an, dass dieser Trend nicht besonders zukunfstauglich war. Oder hast du wieder mal davon gehoert?

    • Wäre ich ein Mannsbild, ich würd die Frau nie und nimmer heiraten wollen auf dem Bild. Ausserdem ist schon mal gesichtstechnisch nix Weibliches an ihr dran. Sorry. Das sieht mir eher aus wie ein rasierter Gay.

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