Anonym
Anonym fragte in Schwangerschaft & ErziehungSonstiges · vor 2 Jahren

Was ist eigentlich so verwerflich daran, als erwachsener Mann noch bei seiner Mutter zu leben?

Es kann ja nicht jeder dafür, dass er (beruflich unter Umständen sehr erfolgreich) privat so unselbständig ist. Als Mann hat man dann den Ruch, entweder ein Pascha zu sein, der sich nur bedienen lassen möchte oder andersrum schwul zu sein. Frauen, die mit ihrer Mutter zusammenleben, haben dieses Problem nach meiner Beobachtung nicht.

Update:

@ Hans

Das sehe ich auch so. Aber warum wird man gerade als Mann dafür so angefeindet?

Update 2:

@ Karl K.

Die Sache verhält sich bei mir umgekehrt. Weil ich keine Frau finde, lebe ich notgedrungen noch bei meiner Mutter. Und ein Muttersöhnchen bin ich sicher nicht. Im Gegenteil war in früheren Jahren unser Verhältnis äußerst gespannt. Ich war absolut kein Wunschkind - in Briefwechseln mit ihrem in der DDR lebenden Vater muss sie mich wohl als "Lapsus" bezeichnet haben, wie aus seiner Antwort hervorging - und habe das immer sehr zu spüren bekommen.

Update 3:

@ Karl K.

Meine Unselbständig in solchen Sachen stelle ich ja gar nicht in Abrede. Aber das lässt sich nicht mehr ändern, zumal ich - früher Büroarbeiter - nach dem Bankrott meines früheren Chefs heute relativ schwer als Packer arbeiten muss und das physisch so gerade noch hinbekomme. Auch bin ich krank (eine Stoffwechselgeschichte), und die Chancen stehen gut, dass meine Mutter mich überleben wird. Du tust mir wirklich unrecht.

Update 4:

@ Verdinand

"Im übrigen ist mir vollkommen egal, wo Du wohnst und mit wem."

Deswegen steht es Dir frei, nicht zu antworten. So, wie auch ich mich aus Deinen Eimerfragen heraushalte.

Update 5:

@ Karl K.

"H selbst ohne Job als H4-Empfänger kann man sich in D eine Wohnung leisten..."

Obgleich Du hier dem User H geantwortet hast, finde ich solche Äußerungen dumm und unverschämt..Ich arbeite seit beinahe dreißig Jahren, habe niemals Stütze empfangen und muss mir so etwas von niemandem sagen lassen.

Update 6:

@ aeneas & Karl K.

Ich lege Euch nahe, Eure Einträge in den nächsten Tagen zu berichtigen oder zu löschen. Eine sachliche Frage mit grundlosen Beleidigungen zu beantworten, ist indiskutabel.

Update 7:

Nach Sichtung Eurer weiteren Korrespondenzen habe ich Eure Beleidigungen soeben gemeldet und hoffe, dass diese entspechend geahndet werden.

Update 8:

@ Verdinand

Du brauchst jetzt nicht so zu tun. Ich habe Dich auf Anhieb richtig verstanden. Mich interessiert auch nicht, weshalb Du hier schreibst, obgleich ich Deine Aktivitäten hier unter aller Kanone finden. Hoffentlich habe ich damit Dein "Deduktionsvermögen" jetzt nicht überstrapaziert.

Update 9:

Nachträglich stellt sich mir noch eine Frage: Wie kommt Ihr eigentlich darauf, dass ich haushälterisch so unfähig bin (keine Pfanne halten kann, etc.)? Ich hatte doch nur geschrieben, dass ich nicht arbeiten UND noch den Haushalt schmeißen kann, da ich (Zusatzinformation) auch eine sehr lange Anfahrt habe.

22 Antworten

Bewertung
  • Lilo
    Lv 5
    vor 2 Jahren
    Beste Antwort

    Nichts. Geht niemanden etwas an. Mutti freut sich bestimmt, dass sie nicht allein ist und die Miete und andere Kosten halbieren sich. Praktisch, so lange man keine Frau oder Freundin hat. Rechtfertigen musst du dich vor niemanden. Die sollen doch denken, was sie wollen.

  • vor 2 Jahren

    Um mich mal in die Diskussion mit einzubreinegen.

    Ich bin Mutter von einer erwachsenen Tochter und eines Sohnes.

    Außerdem hatte ich mein Berufsleben lang mit jungen Menschen zu tun.

    Was ich feststelte, ist, dass Mädchen sich im Allgemeinen eher abnabeln als Jungen.

    Mütter haben oftmals ein engeres Verhältnis zu ihren Söhnen als zu ihren Töchtern.

    Auich die Situation in der ehemaligen DDR spiegelt die Unterschiede wieder.

    Mädchen sind meist Nestflüchter, Jungen meist Nesthocker.

    Viele junge Frauen sind dorthin gegangen, wo sie sich verwirklichen konnten und eine Ausbildung oder eine Arbeit fanden.

    Die jungen Männer sind größtenteils da geblieben, wo sie wohnten.

    Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Junge Männer lassen sich gern von Mutti verwöhnen, sich bekochen und bewaschen.

    Das ist bequem.

    Und wenn es noch dazu kommt, dass die Mutter selbsterziehend war, oder frühzeitig ihren Mann verlor, ergibt sich eine sehr enge Beziehung zwischen Mutter und Sohn.

    Die Mutter möchte ihren Sohn bei sich behalten.

    Der Sohn möchte zwar selbständig werden, aber dazu müsste er seine Bequemlichkeit aufgeben.

    Eine selbständige Frau würde eher von einem Mann Abstand nehmen, wenn er noch mit 30 bei seiner alleinstehenden Mutter wohnt, weil sie ahnt, dass es Probleme geben wird.

    Es ist auch für den Sohn in dieser Lage nicht einfach.

    Auf der einen Seite, fühlt er sich bemuttert, was er vielleicht noch nicht einmal will..

    Auf der anderen Seite sieht er sich aber auch als Mann im Haus und dadurch verantwortlich für das Wohlergehen seiner alleinstehenden Mutter..

    Das ist ein Dilemma, dem man nur aus dem Weg gehen kann, wenn die Mutter so vernünftig ist, auch wenn es dem Sohn nicht passt und es der Mutter weh tut, ihn zu zwingen auszuziehen, damit er ein eigenständiges Leben leben kann.

  • vor 2 Jahren

    Ich denke nicht dass man deswegen "angefeindet" wird, Kritik muss man halt schonmal hinnehmen.

    Und du sagst es ja selbst, es ist schon irgendwo ein Zeichen von Unselbstständigkeit. Da muss man(n) sich dann auch nicht wundern wenn er keine Frau findet, welche Frau will schon einen Mann der noch an Mamis Rockzipfel hängt.

    Ich glaube auch das solchen Menschen (egal ob Mann oder Frau) die so nie gelernt haben auf eigenen Beinen zu stehen ein ganz wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung und im Leben fehlt...

    Nachtrag zum Update:

    Sorry, aber das ist ja dann der Beweis zur Unselbstständigkeit. Warum kannst du nicht eigenständig ohne Frau leben wie Millionen andere Single-Männer auch? Andere bekommen doch auch ihr Leben auf die Reihe ohne Frau, kochen, machen die Wäsche, putzen die Bude. Wenn du damit überfordert bist und DAFÜR eine Frau brauchst und "notgedrungen" bei Mama wohnst weil du keine Dumme findest die dir ein angenehmes Leben beschert - sorry, aber dann bleib bei Mutti...

  • vor 2 Jahren

    Ein Mann, der noch bei der Mutter wohnt, ist kein Mann Punkt

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  • Tupelo
    Lv 7
    vor 2 Jahren

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass es natürlich jeder handhaben kann, wie er es will.

    Schwul muß man auch nicht unbedingt sein, unselbständig in häuslichen Angelegenheiten ist man allerdings schon..

    Was ist, wenn die Mutter nicht mehr

    so kann wie für dich "erforderlich"?

    Selbständigkeit, die du in deinen 20ern nicht gelernt hast, wirst du in deinen 40ern & 50ern, oder sogar noch später, erst recht nicht mehr lernen.

    (Eigentlich sollte die Selbständigkeit schon

    viel eher erlernt werden!)

    Dann wird irgendwann möglicherweise eine Zweckehe angestrebt. Du selbst bist zufrieden, weil alles wie früher läuft, die Frau wird es auf Dauer nicht sein....

    Wie sieht es mit einer Partnerin aus?

    Wenn bei einem18jährigen die Mama ins Zimmer platzt, kann man das vielleicht

    noch ertragen, aber mit 45 oder so wird's peinlich (für die von dir eingeladene Frau, die ja etwa in deinem Alter ist..)

    Es mag jetzt bequem sein, aber irgendwann rächt es sich...

    Andererseits geht es niemanden etwas an......

  • vor 2 Jahren

    Ganz ehrlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Frau zu einem Mann hingezogen fühlen könnte, der mit 30 noch bei Mami wohnt.

    Aus diesem Stoff machen Autoren Psychothriller und nicht ohne Grund.

  • aeneas
    Lv 7
    vor 2 Jahren

    Es ist überhaupt nicht verwerflich und "angefeindet" wird man deshalb sicherlich auch nicht. Aber ich könnte mir vorstellen, dass viele Frauen [und auch Männer] sich hinter dem Rücken eines Hotel-Mama-Bewohners über diesen lustig machen... Attraktiv ist so ein Mann auch nicht für Frauen. Keine Frau möchte eines Tages hören, dass Mama dieses oder jenes " aber ganz anders gemacht hat"...

    Und wenn ein Mann, wie Du es hier getan hast, verkuendet, dass das Wohnen bei Mama die Mietkosten einspart, weiss jeder: Aha, knausrig ist er auch!

    Was den übrigen Vollservice Deiner Mutter betrifft: was machst Du, wenn sie mal nicht mehr ist? Verdreckst und verhungerst Du dann, weil Du keine Waschmaschine, keinen Geschirrspüler bedienen, nicht bügeln, saubermachen und nicht kochen kannst?

    Verständlich, dass Dich keine will... Putzfrauen kosten Geld - aber die kochen, waschen und bügeln nicht...

    Von wegen "notgedrungen bei der Mutter". Unselbststaendig und faul bist Du. So sieht's aus.

  • vor 2 Jahren

    "...Weil ich keine Frau finde, lebe ich notgedrungen noch bei meiner Mutter..." (???)

    Was ist das für ein Argument? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

    Man kann sich doch als Single eine Wohnung nehmen. Das tun sehr viele.

    Das ist jedenfalls keine Notsituation, sondern ganz einfach Deine Entscheidung.

    Im übrigen ist mir vollkommen egal, wo Du wohnst und mit wem.

    Aber jammere hier nicht rum von wegen "notgedrungen".

    Edit: Offensichtlich reicht Dein Deduktionsvermögen nicht aus, um aus der Aussage, es sei mir egal wo Du wohnst, zu schließen, dass ich es nicht verwerflich finde.

  • vor 2 Jahren

    Mal gucken, ob ich antworten kann.

    Okay,

    daran ist nichts verwerflich. Du kannst leben, wo du möchtest und ohne dich zu rechtfertigen.

  • vor 1 Monat

    P ä d o p h i l .

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