Anonym
Anonym fragte in Gesellschaft & KulturMultikulturBehinderte · vor 1 Jahr

Gibt es hinsichtlich der DDR-Geschichte eigentlich Schießbefehl-Leugner?

Würde mich nur mal so interessieren. Rechtfertiger und Verharmloser gibt es ja zuhauf.

Nebenfrage: Warum ist bei den Prozessen zum DDR-Unrecht nur so selten (sofern überhaupt) von den Minen und Selbstschussanlagen die Rede? Waren die nie Gegenstand strafrechtlicher Ermittlungen?

Update:

@ Mike

Wurde da aber keine Tarnsprache angewendet? Wenn von illegalem Grenzübertritt die Rede war, sollte das ja nach einem militärischen Angriff von außen, nicht aber einem Fluchtversuch von innen klingen. Selbstverständlich ist jedem vernünftigen Menschen klar, wie es wirklich gemeint war, aber Geschichtsleugner klammern sich ja an jedem Strohhalm fest.

Update 2:

@ mytilena

Ich versichere Dir, dass diese Frage reiner Wissbegier entspringt. Und der Schießbefehl erging ja letztlich von Ostdeutschen an Ostdeutsche gegen Ostdeutsche. Da sehe ich wirklich keinen Keil zwischen Ost und West.

2 Antworten

Bewertung
  • Mike
    Lv 7
    vor 1 Jahr
    Beste Antwort

    Nein, weil der Schießbefehl schriftlich fixiert und vom ZK der SED unterschrieben und in Kraft gesetzt wurde.

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  • vor 1 Jahr

    Alle in der DDR wussten, dass bei einem Versuch des Grenzübertritts geschossen werden würde.

    Lange hieß es allerdings, dass es dafür keine schriftlichen Belege gab, sondern nur mündliche Absprachen.

    Die Birthlerbehörde hatte aber wohl 2007 laut Spiegel und Focus ein entsprechendes Dokument gefunden.

    Die Informationen findet man auf den ensprechenden Seiten im Netz.

    Darüber hinaus empfinde ich, dass diese Frage in dieser Art und Form, wie sie formuliert wurde, nur einer Sache dienen soll, zu provozieren und Keile zwischen Ost und West zu hauen.

    Der Frage ist nicht zu entnehmen, dass dahinter reine Wissbegier und/oder wirkliches Interesse für dieses Thema steht.

    Und somit verliert die Frage an Substanz und Relevanz.

    .

    1989 ist 30 Jahre her.

    Wenn es ginge, würde ich solchen Leuten, die immer wieder Keile züchten. mindestens 10 Jahre DDR verordnen. Dann wüssten diese Leute über die DDR besser Bescheid

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