Ist deiner Meinung nach die Versorgung von Obdachlosen in Deutschland besser, schlechter oder etwa genau so gut wie im globalen Schnitt?

13 Antworten

Bewertung
  • H
    Lv 7
    vor 10 Monaten

    Ich kenne zwar den globalen Schnitt nicht, weiss aber aus vielen Laendern, dass da Sozialhilfe a la Deutschland unbekannt ist, west- und nordeuropaeische Laender mal ausgenommen. In eine soziale Schieflage kann man heute sehr schnell kommen. Aber, und da muss ich Jossip Recht geben, oftmals haette Obdachlosigkeit verhindert werden koennen, wenn man sich im Vorfeld schon mal um Hilfe bemueht haette. Aber viele stecken den Kopf in den Sand und greifen oftmals zur Flasche, anstatt Post zu oeffnen.

    Natuerlich muss die Gesellschaft sich auch um diese Leute kuemmern. Und das wird Gott sei Dank ja auch gemacht. Ich glaube auch kaum, dass Fluechtlinge bei den Aemtern bevorzugt behandelt werden. Ausser evtl., wenn Kinder involviert sind, und das ist okay. Es gibt aber auch Street Worker, die sich um Obdachlose vor Ort kuemmern, Aerzte, die umsonst behandeln, Suppenkuechen, etc.

    In den USA z.B. wirst du kurzerhand an die Luft gesetzt, wenn die Miete nach der Mahnung nicht eingeht. In GA z.B. begleitet der Sheriff dann das Raeumungskomando, Hab und Gut wandert an den Strassenrand, Sheriff bewacht dieses ca 1 Std. und geht dann. Wer vorbeikommt, nimmt sich was er moechte. Und davor ist auch eine ledige Mutter mit 3 kleinen Kindern nicht gefeit. In DE wuerde das Sozialamt einspringen, die Miete uebernehmen, und eine Zwangsraeumung haette wahrscheinlich bei 3 kleinen Kindern gar keinen Erfolg.

    Wenn man bedenkt, wie viele Laender kein vergleichbares Sozialnetz haben wie die Deutschen, gehe ich mal davon aus, dass die Versorgung von Obdachlosen in DE besser ist als im globalen Schnitt. Nur - Hilfe muss auch angenommen werden. Und dazu gehoert nicht nur, dass man in die Suppenkueche zum Essen geht, Leider ist es sehr schwer, aus der Spirale Obdachlosigkeit wieder herauszukommen. Das faengt schon bei den Vermietern an, die nach Einkommen und Schufaauskunft fragen, obwohl das Amt zahlt. Nicht jeder Obdachlose ist ein "Penner", dem das Leben auf der Strasse gefaellt.

  • vor 10 Monaten

    Habe im Fernsehen mitbekommen, dass es in München ca. 5.300 Obdachlose gibt.

    Das hat mich schon befremdet. Da wurde dann um 18.oo eine Türe aufgesperrt und die Menschen durften dann dort schlafen. Es war ein langer Gang mit Betten.

    Tagsüber habe ich gesehen, wie sie Essen bekommen haben. Es gibt auch Betreuung und es kümmert sich jemand um die Leute. Kann mir vorstellen, dass es in Deutschland trotz allem noch besser ist, als in anderen Ländern.

  • Willy
    Lv 6
    vor 10 Monaten

    Schlecht ist sie jedenfalls nicht.

    Ich sehe immer morgens die "Tagesdurchreisenden" vor der Stadtverwaltung warten, dass sie dort ihre 14 Euro für den Tag holen können.

    Es eilt offensichtlich, der Durst....

    Wer diese 14 Euro sinnvoll anlegt, braucht weder Hunger noch Durst zu fürchten.

    Einen Schein für die Kleiderkammer gibt es bei Bedarf oberdrauf wenn etwas fehlt.

    Ein Hartz4 - Empfänger hat weniger weil er sein knappes Geld eben nicht komplett verfuttern kann.

    Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern aber es lässt sich zumindest davon leben.

    In vielen anderen Ländern sieht es übler aus.

  • vor 9 Monaten

    Dass ein so reiches Land wie Deutschland tatsächlich ein Armutsproblem hat, ist schlimm.

    Verglichen mit anderen Ländern steht Deutschland immer noch gut da, denk ich an Donald J. Trump und seine USA, so rufe ich: Hilfe, rettet euch!!!!

    Die USA sind alles andere als erstebenswert, wie mir Roland Bach sagte.

    So viel Hass und Hass Verbrechen wie in den USA gibt es sonst nirgends.

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  • vor 9 Monaten

    schlimm genug - vor allem im Winter, klar gibt es viele Obdachlose wo gar nicht mehr in die eigenen vier Wände wollen oder können nach einer gewissen Zeit auf der Straße, da kam mal ein Bericht im Fernsehen darüber.

    Doch egal wo auch immer auf dieser Erde, es ist immer für die Betroffenen mehr als unangenehm auf der Straße ihr Dasein zu fristen, dies stimmt mich sehr traurig.

  • vor 9 Monaten

    Sie sind und bleiben Randfiguren der Gesellschaft.

  • jossip
    Lv 7
    vor 10 Monaten

    Zitat: <<...aber auch um alle kümmern, die kein Hartz 4 wollen. Es ist schwierig, das will ich gar nicht abstreiten, aber auch (und vor allem) diese Personen brauchen Essen, Trinken und einen Schlafplatz>>. Ochnäää, issser nich süüüüss, der Gutmercer...

    Es gibt hier im Vorfeld der Ämter ( die selbstverständlich, politisch so gewollt, jeden Illegalen einem deutschen in Not Geratenen vorziehen ) jede Menge Beratungsstellen, Anlaufstellen, Sozialarbeiter, freiwillige Helfer, Ehrenamtliche, private Helfer...es ist ALLES DA !!!

    Ein absolutes Minimum an Eigeninitiative ist ja wohl nicht zuviel verlangt.

    Wer NICHT WILL, der WILL EBEN NICHT !!!

    • Alex Mercervor 10 MonatenMelden

      Neonazis sind auch Illegale, die zB am laufenden Band im Internet hetzen und beleidigen. Also jossip, gib auch zu dass du genau so illegal bist, wie jeder von dir eingebildete ausländische Kriminelle, dann ist auch alles gut ;-)

  • Anonym
    vor 9 Monaten

    Habe im Fernsehen mitbekommen, dass es in Hanover neunhunderttausend Obdachlose gibt.

  • Anonym
    vor 10 Monaten

    Ich plädiere auf genau so gut wie im globalen Durchschnitt.

  • Anonym
    vor 10 Monaten

    Das ist der letzte Dreck. Ich war mal Obdachlos nachdem mich das scheiß Amtsgericht aus der Wohnung gekachelt hatte und von meinem Hab und Gut habe ich auch bis heute keinen Ton gehört.

    • Alex Mercervor 10 MonatenMelden

      Wieso, hätte er eine andere würdest du ihm alle seine Rechte absprechen, er hat also in so fern Glück, als dass er sich wenigstens nicht auch mit Neonazis rumschlagen muss.

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