Anonym
Anonym fragte in Gesellschaft & KulturMultikulturBehinderte · vor 1 Jahr

Ist man bequem geworden, wenn man keinen Schneid mehr hat, sich scheiden zu lassen?

Obwohl man sich am liebsten scheiden lassen würde.

13 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahr
    Beste Antwort

    Ich denke, je länger man verheiratet ist, um so schwerer ist die Entscheidung. Nur, wenn man sich am liebsten scheiden lassen möchte, dann sollte man das auch durchziehen. Sicherheit macht bequem aber auch krank wenn man nicht mehr glücklich ist.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Gerade das, eine Ehe aufrecht zu erhalten ist schwierig.

    Früher hat man ja auch nicht gleich Alles weggeschmissen, wenn was leck oder kaputt war, sondern hat´s repariert oder geflickt.

    So auch in der Ehe. Man sollte schon versuchen, die Ehe zu reparieren, ehe man sich wirklich scheiden lässt.

    Ich kenne da einen Fall, in dem der Mann regelmässig betrunken nach Hause kam und seine Ehefrau schickaniert hat, so dass sie dann jeden Tag an Scheidung dachte und sie sogar schon beim Scheidungsanwalt war um sich beraten zu lassen.

    Doch dann lag sie die ganze Nacht im Bett, grübelte nach und stellte fest, dass sie ihren Ehemann dennoch liebte und kam auf eine Idee, um ihn vom Alkohol abzugewöhnen.

    Sie tauschte alkoholhaltiges Bier gegen alkoholfreies. Sie schüttete das alk-freies Bier in die Flasche vom alk-haltigen. Und interessanterweise schmeckte es dem Mann, auch wenn er sagte, dass es anders schmecke.

    Erst, als er sich schon nach 2 Wochen an das Bier gewöhnte und er keinen Rausch mehr hatte offenbarte die Ehefrau, dass sie ihm die ganze Zeit nur Alkoholfreies zu trinken gab.

    Und der Nebeneffekt war, dass er aufhörte, die Frau zu schickanieren. Er bekam sogar wieder mehr Apettit zum Essen und hatte keinen Kater mehr.

    Heutzutage jedoch lassen sich beinahe jedes 3. Ehepaar scheiden wegen irgendwelchen Lapalien wie Zu spät nach Hause kommen usw.

    Ok, häusliche Gewalt kommt auch noch hinzu, was berechtigt ist, wenn der Ehepartner seine vom Ehepartner gegebenen Chancen verspielt

    Eine zweite Chance hat Jeder verdient, sogar ein Fremdgänger. Ändert er sich, kann die Ehe weiter gehen.

    Nicht umsonst sagte meine verstorbene Nachbarin, die 60 Jahre mit ihrem Ehemann verheiratet war, dass wir Jungen in einer Wegschmeissgesellschaft leben.

    Und zwar nicht nur, was Hausgeräte angeht, sondern wir Jungen schmeissen uns selbst weg.

    Und damit hatte sie Recht.

    Inanna

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Berni
    Lv 7
    vor 1 Jahr

    Vermutlich wurde doch noch der Verstand eingeschaltet. Bei einer Scheidung verlieren in der Regel beide und die Anwälte reiben sich die Hände.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahr

    Ich werde nie diese Menschen verstehen die immer noch verheiratet sind obwohl da ausser Gewohnheit absolut nix mehr ist, sie nur noch wie streitsüchtige Geschwister zusammenleben und sich jeden Tag gegenseitig anko*tzen.

    Aber muss jeder selbst wissen, für mich wäre sowas unerträglich, ich würde bei so einer "Beziehung" nicht mehr nach Hause kommen...

    • ...Alle Kommentare anzeigen
    • Mii🐼
      Lv 7
      vor 1 JahrMelden

      Und mein Vater war eben typisch Mann und hatte besonders gute Augen und war unsterblich in sie verliebt. Der hat sie auf Händen getragen. So sieht es jeder. Sie hat eben cholerische Anfälle. Und jeder musste schon mal ihre plötzlichen Wutanfälle ertragen, oft ohne zu wissen, was überhaupt los ist.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • Grit
    Lv 7
    vor 1 Jahr

    Ja, das kann man sehr wohl "bequem" nennen . . . aber allein die Vorstellung, auch mal - wieder oder endlich - seinen "eigenen Kram" machen zu können/dürfen - bei aller LIebe(!) -, ist doch ziemlich "prickelnd", jedoch auch erheblich zeitaufwändiger.

    Vorher könntet ihr beide ja noch "die Karten auf den Tisch legen" . . . schließlich gab es mal einen guten Grund für eure Heirat!

    Viel Glück - für euch!

    PS

    Respekt für Dein reflektieren.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahr

    Den "Fehler" zu heiraten habe ich nicht begangen. Ich lebe jetzt schon 20 Jahre mit der gleichen Frau zusammen. Es gab schon richtige Kriesen. Der Wille nicht gleich aufzugeben für den Erfolg des Moment hat uns beide zusammen gehalten. Das gegenseitige Stützen macht auch stark.

    Scheidung heißt heute oft, Anwälten und Gerichten das gemeinsame Geschaffene zu überweisen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahr

    Nennt sich Gewohnheit, der größte Fehler in einer Beziehung. Man sollte schon die Konsequenzen ziehen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • aeneas
    Lv 7
    vor 1 Jahr

    Ob man sich scheiden lässt, ist weniger eine Frage des Schneids, sondern dessen, wie voll das Maß ist.

    Unertraegliches wird NIE zur Gewohnheit. Und, nota bene: es lässt "Bequemlichkeit" gar nicht erst aufkommen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Mike
    Lv 7
    vor 1 Jahr

    Vielleicht pocht man eher dabei auf die Unauflösbarkeit der Ehe

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahr

    In Indien gibt es ungeheure Reichtümer und eine wachsende, gut ausgebildete Mittelschicht

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.