Warum gab es auf Kuba eigentlich keine Autos aus Ostfabrikation?

Update:

@ mytilena

Klarer Fall, dass seit der Revolution keine West-Autos mehr reingelassen wurde. Aber warum eben keine billigen Fabrikate aus befreundeten Ländern? Trabis wären doch allemal erschwinglich gewesen.

Update 2:

Oder Ladas.

Update 3:

Škodas usw.

11 Antworten

Bewertung
  • vor 3 Jahren
    Beste Antwort

    Es gab auch keine neue Autos aus anderen Ländern.

    Der Verkauf von Neuwagen war seit 1959 auf Kuba verboten.

    Sie mussten die Autos erhalten, die die Amis auf Kuba zurücklassen mussten nach der Revolution, die 1959 zuende ging.

    Hier kann man das schön nachlesen.

    http://www.sueddeutsche.de/auto/kuba-und-die-autos...

    Allerdings lieferte die Sowjetunion mehr als 300 000 Lkw, SIL und Kamaz und Pkw, Lada und Moskwitsch, sowie Traktoren und Lokomotiven seit 1960 nach Kuba.

    https://de.sputniknews.com/politik/200802199962321...

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  • Festus
    Lv 6
    vor 3 Jahren

    In Kuba gibt es sehr wohl Autos aus Osteuropäischer Produktion, offen und versteckt.

    Letztes Jahr machte ich Urlaub in Cuba und sah´ Polski-Fiats herum fahren und versteckt waren in den Straßenkreuzer von den Amis, nur russische Motoren versteckt eingebaut.

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  • vor 3 Jahren

    Weil selbst die Kubaner den Schrott nicht wollten und außerdem war es auch verboten.

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  • vor 3 Jahren

    Die Nachfrage nach Trabbis konnte ja selbst innerhalb der DDR nicht annähernd gestillt werden. Die waren heillos überfordert damit, den heimischen Markt zu bedienen, wie sollte man da noch Autos für den Export in andere Länder bauen? Vermutlich waren die Frachtkosten außerdem so hoch, dass es sich für die Papp-Flitzer einfach nicht gelohnt hätte. Ladas und so weiter standen jetzt ja auch nicht für ihre grandiose Qualität und Klasse, also keine typischen Export-Schlager.

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  • Anonym
    vor 3 Jahren

    Waren nicht erlaubt oder nicht erhältlich.

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  • vor 3 Jahren

    Weil selbst ein Kubaner lieber gelaufen wäre als eine Pappe zu fahren. Sowas konnte man nur in dem Staat verkaufen wo die Leute ja alles toll fanden was sie so produziert haben, egal wie schlecht es war. Und selbst da ging das nur weil man jegliche Konkurrenz auf dem Markt untersagte oder unerschwinglich machte, sonst hätte selbst in der DDR niemand nen Trabi gefahren...

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    • Karl K.
      Lv 7
      vor 3 JahrenMelden

      Selbst den hätte jeder Ossi dem Trabi vorgezogen (wenn er damals gekonnt hätte), da mache ich aber jede Wette. Der Vergleich hinkt nämlich. Trabi war ja wie damals Fiat 500. Mal ganz davon abgesehen das im Vergleich Preis/Einkommen der Uno hier nichtmal halb so teuer war wie die Pappe im Osten :)

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  • Berni
    Lv 7
    vor 3 Jahren

    Wer wollte die Mittelalter-Fahrzeuge denn außer den Ostbewohnern fahren ?

    Die Kubaner waren eine erheblich bessere Qualität gewohnt.

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  • vor 3 Jahren
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  • Freude
    Lv 6
    vor 3 Jahren

    Devisenmangel. Einmal selbst sehen ist

    überzeugender als tausend mal davon hören,

    oder lesen.

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  • vor 3 Jahren

    Zu teuer ! Zu lange Lieferzeiten ! Zu viel Murks !

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