Hat M. Zuckerberg recht?

wenn er behauptet: Die Zeit der Privatsphaere ist zu Ende...

http://readwrite.com/2010/01/09/facebooks_zuckerbe...

Wenn gleichzeitig in der Gesellschaft die totale Toleranz praktiziert wird, waer das doch gar nicht so schlimm??.. oder ??

9 Antworten

Bewertung
  • vor 7 Jahren
    Beste Antwort

    Die totale Toleranz gegenüber dem Ende der Privatsphäre gibt es nicht und wird es auch nie geben. Keine Privatsphäre mehr zu haben bedeutet doch, keinen Augenblick mehr für sich zu haben, immer unter der Beobachtung, Kritik und Analyse von anderen zu stehen.

    Eine weitere Gefahr der allgemeinen Vernetzung und Ausspionierung sehe ich noch in einem anderen Bereich:

    Wer sagt uns denn, dass die Nachrichten und Informationen, die wir bei Google und Co bekommen, nicht schon durch eine Vorauswahl selektiert wurden? Wer garantiert uns, dass man nicht nur noch Informationen bekommen wird, die unser Denken und Handeln dermaßen beeinflussen werden, dass bestehende Machtverhältnisse nicht gefährdet werden?

    Werbung von Amazon und Co ist mittlerweile ja auch schon auf den einzelnen Konsumenten zugeschnitten.

    Ich glaube, wir überblicken gar nicht so wirklich, was da noch alles auf uns zukommen kann.

  • aeneas
    Lv 7
    vor 7 Jahren

    Was diese Rotznase meinte, war wohl "Die Zeit des Respektes vor der Privatsphaere ist zu Ende" - so gesehen, haette er wohl Recht; rennen ihm dochMillionen von Facebook-Usern wie die bloeden Schafe hinterher und geben Privates preis, was das Zeug haelt. Man koennte geradezu von einer Informations- und Mitteilungswut sprechen. - Trotzdem gibt es noch genuegend Menschen, welche ihren Verstand nicht abgegeben haben und deshalb auf ihrer Privatsphaere bestehen - und spaetestens aufgrund solcher Verhaltenzmuster zeigt sich, dass Herr Zuckerberg mit seiner Aeusserung nicht im Recht, sondern diese wohl mehr ein Produkt seines voyeuristischen Wunschdenkens ist

  • Fred
    Lv 7
    vor 7 Jahren

    Nein. Es gibt noch genug Menschen, die sich nicht für sein Fratzenbuch interessieren.

  • vor 7 Jahren

    Mark Zuckerberg ist ein geldgeiler, zynischer Egomane. Was er, seine Aussage oder Facebook mit Toleranz zu tun hätte, muss man mir erst noch erklären.

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  • vor 7 Jahren

    Dieses heillose und flächendeckende Nichtwissen darüber, was Toleranz bedeutet, das ist schon mal das Problem Nummer 1.

    Insofern sind auch sämtliche (ich betone: sämtliche) Statements, Aussprüche, Überlegungen, Aussagen darüber komplett obsolet ... und zwar völlig unabhängig davon, ob diese von irgendwem stammen oder von Mark Zuckerberg!

    Und jede(r), die/der an dieser suspekten "Diskussion" bisher teilgenommen hat, ohne sich ausreichend damit beschäftigt zu haben, was "repressive Toleranz" ist und wie diese funktioniert, die/der sollte sich ernsthaft fragen, ob nicht die wesentlichste Voraussetzung gefehlt hat, um überhaupt etwas zutreffendes darüber von sich zu geben...!!!?

  • vor 7 Jahren

    Die totale Toleranz wird es nie geben. Sie setzt einen nicht der Natur entsprungenen Menschen voraus. Na gut, wir wissen nicht, wo die Gentechnik noch hingeht. Aber so lange geht das nicht gut. Der Mensch ist nicht gut, von Natur aus nicht.

  • vor 7 Jahren

    Nö, hat er nicht.

  • vor 7 Jahren

    nein

    hat er nicht

  • vor 7 Jahren

    Es gibt einen großen Unterschied zwischen öffentlichen und privaten Daten, deswegen hat sich FB auch immer erneuern müssen, nach amerikanischem Recht wohlbemerkt. Außerdem hat Herr Z. keine Meinung und keine Wahl was er verkündet, er hat auch nicht FB "entwickelt", er ist ein Darsteller nichts weiter. Ich bin ein Verschwörungstheorethiker, is klar...

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