Cicero
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Cicero fragte in Wissenschaft & MathematikPhysik · vor 7 Jahren

Weshalb sind virtuelle Photonen eigentlich unsichtbar?

Update:

Ich meinte eigentlich PHotonen, nicht PRotonen. So wie die, die die Vermittler der elektromagnetischen Kraft sind. Magneten sollen sich ja durch den Austausch solcher virtueller Photonen anziehen beziehungsweise abstoßen. Die sind aber anscheinend nicht direkt beobachtbar, sondern bloß durch ihre Auswirkungen.

Und es interessiert mich halt, wieso die nicht beobachtet werden können wie "normale" Photonen. Immerhin scheinen die ja lange genug zu existieren, um im Fall der Erde ziemlich viele Kilometer zu überwinden, deren Magnetfeld ja bis ins Weltall reicht. Oder ist das eher so wie bei Billiard oder Domino, dass also die einzelnen virtuellen Photonen nicht weit kommen (zu wenig weit um direkt beobachtet werden zu können), aber immer wieder die Erzeugung neuer virtueller Photonen bewirken und das im Fall der Erde bis ins Weltall hinaus?

2 Antworten

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  • vor 7 Jahren
    Beste Antwort

    Weil es keine Photonen im Sinn von Lichtteilchen sind, sondern Pakete aus Energie und Impuls, die z.B. 2 Elektronen bei der elektrischen Abstoßng austauschen.

    Weitere Quellen:

    http://www.quantenwelt.de/elementar/photonen.html

  • vor 7 Jahren

    Weil es eine Messung erfordert um sie zu "sehen". Da sie aber immer direkt in der Nähe eines Antiprotons entstehen mit den sie sofort wieder zu Energoe werden bleibt einfach nicht genügend zeit für eine Messung. Einzige bekannte Ausnahme ist der Ereignishorizont eines schwarzen Lochs. Dort werden sie dann als Hawkingstrahlung sichtbar.

    Darüber hinaus würde ich vermuten, das Proton und Antiproton verschränkt sind, so das du niemals das Proton sondern immer beide siehst. Vermutung von mir. Hab hierzu aber noch keine Quelle gefunden.

    Quelle(n): Universe in a nutshell
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