MD_Tiger fragte in Politik & VerwaltungWahlen · vor 7 Jahren

Wieso wählen so wenige kleine Parteien?

Je nach Bundesland sind 12 bis 22 Listen zugelassen. Bis auf die Partei der Nichtwähler sind alle schon bei früheren Wahlen angetreten. Nur fünf Parteien treten in allen sechszehn Bundesländern an und sind nicht im Bundestag vertreten. Die Auswahl ist also viel übersichtlicher als früher.

http://www.wahlrecht.de/bundestag/2013/parteien-la...

Mein Favorit Die PARTEI tritt in Hamburg, Bremen, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Hessen an. Andere könnten sich für die Tierschutzpartei interessieren, die in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Baden-Württemberg und Bayern wählbar ist. Die ÖDP ist die andere Umweltpartei. Zu den Parteien, die in ganz Deutschland wählbar sind, gehören die Freien Wähler. Die sind in den letzten Jahren immer größer geworden. Ihr Ziel ist auch die Korruptionsbekämpfung. Das müsste doch jeden interessieren. Ungültig wählen ist quatsch. Nur wer jemanden anderes wählt als die etablierten, kann etwas ändern.

Update:

Auch wenn Die PARTEI als Satire begonnen hat, verfolgen ihre Anhänger ernste Ziele.

Update 2:

Auch wenn Die PARTEI als Satire begonnen hat, verfolgen ihre Anhänger ernste Ziele.

Update 3:

Das Erste bringt am Montag eine Dokumentation:

Der Kampf der Kleinen

http://www.radiobremen.de/fernsehen/produktionen/d...

43 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 7 Jahren
    Beste Antwort

    Ist doch klar. Parteien, die von vielen gewählt werden, sind nicht klein.

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  • Anonym
    vor 7 Jahren

    Selbst wenn bestimmte kleine Parteien nur 3% bekommen wuerden ,

    heulen bei den grossen schon die Alarmsirenen und das ist schon etwas wert

    Durch die Kleinen Parteien kommen machmal wichtige Themen zur Sprache,

    denen die Grossen geflissentlich aus den Weg gehen .

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  • vor 7 Jahren

    Eine kleine Parte kann, nach der Meinung vieler hier, nichts bringen?

    Erinnert ihr euch, wie "Die Grünen" angefangen haben?

    Ich wähle schon lange keine große Partei mehr.

    Schade, dass die Menschen, außer meckern, sonst nichts tun...

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  • Anonym
    vor 7 Jahren

    @Martin

    die Tierschutzpartei hat doch aber noch mehr Themen, und nicht nur eins. Informiere dich bitte. Die kleinen Parteien haben genauso ihren Standpunkt zu allen wichtigen Themen wie die großen auch. Und dieser Einwand, Stimmen würden ungenutzt verloren gehen ist doch Quatsch. Wenn jeder so denkt, haben die kleinen Parteien ja nie eine Chance. Dann bleibt immer alles beim alten, die großen machen dann was sie wollen.

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  • vor 7 Jahren

    Der Mensch ist ein Herdentier. Dem Herdentrieb nach fühlt er sich in einer großen Herde am wohlsten.

    Aber Dein letzter Satz: "Dass nur wer jemanden anderen wählt, als die Etablierten, kann etwa ändern." ist logisch auch dann, wenn er nur oppositionell den Etablierten Parole bietet.

    Quelle(n): Meine und vermutliche Logik des Fragestellers.
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  • vor 7 Jahren

    Weil Dummheit leider nicht ausstirbt !

    Viele Menschen wählen nicht nach Verstand sondern nach Instinkt.

    Sympathien für eine einzelne Person sind oftmals wichtiger als eine politische Glanzleistung oder ein Gutes Programm. Einer Studie zufolge wählen viele sogar die Partei, von der sie, aufgrund von Umfragewerten ausgehen, dass sie gewinnen wird. Diese Leute können nicht verlieren. Sie wollen auf Gedeih und Verderb immer gewinnen. Und wenn man eine Partei wählt die mit höchster Wahrscheinlichkeit gewinnen wird, dann ist man auf der sicheren Seite. Selbst wenn man dafür eine Partei wählen muss, die vielleicht überhaupt nicht seine Interessen vertritt. Aber Hauptsache gewinnen !

    Das gibt einem so ein schönes Gefühl, so wie wenn seine Fußballmannschaft (übrigens FC Bayern München) gewonnen hat.

    Wenn wirklich nach solchen Kriterien gewählt wird, dann gute Nacht Deutschland !

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  • vor 7 Jahren

    1. Die meisten von den kleinen Parteien sind monothematisch..

    ..und damit kann man keine Politik machen..

    2. Viele Wähler befürchten, das ihre Stimme dann völlig wirkungslos " verpufft "...

    Und damit haben sie Recht .

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  • Alex
    Lv 6
    vor 7 Jahren

    Ich denke es gibt 2 Gründe, warum die kleinen Parteien es sehr schwer haben.

    1. Viele der kleinen Parteien sind inhaltlich und von den Zielgruppen her sehr schmal aufgestellt. Zudem neigen sie teilweise zu plumpen und zu einfachen/naiven Lösungen für komplexe Probleme.

    - Das Wahlprogramm der AfD ist z.B. nur 2 oder 3 Seiten lang.

    - Die Tierschutzpartei wird man v.A. mit Tierschutz in Verbindung bringen - für mich kein Thema, das wahlentscheidend ist. Auch wenn ich mehr Tierschutz will, werde ich diese Partei nicht wählen, sondern eher z.B. die Grünen.

    - Die PBC ist für alle nicht evangelikalen Christen inhaltlich quasi unwählbar (kleine Zielgruppe)

    2. Die 5%-Hürde sorgt zwar für Stabilität, aber auch dafür, dass viele Stimmen verlorengehen. Wenn ich eine kleine Partei wähle, laufe ich gefahr, dass meine Stimme unter den Tisch fällt. Dieses Problem ist lösbar und liegt an unserem Wahlsystem, das große Parteien eher begünstigt.

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  • Eric
    Lv 7
    vor 7 Jahren

    Weil die Mehrheit den kleinen nur eventuell ein Bundesland Regieren zu Trauen können aber nicht ganz Deutschland das Global gesehen in Abhängigkeit der Weltmächte steht.Wir sind doch vom Kapital abhängig.Ich Finde deine Frage zwar Interessant aber ich Sehe hier das jede Meinung nur mit Daumen Runter abgewertet wird was zu einer offen den Meinung nicht Taugt und der Mühe nicht Lohnt.

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  • Anonym
    vor 7 Jahren

    Dass auch kleine Partien ernste Ziele verfolgen, steht außer Frage, sie reichen aber leider nicht, um große gesellschaftliche Pobleme (wie z. B. in Arbeit, Familie, Gesundheit, Rente, Umwelt) zu lösen und schrittweise Antworten dafür zu finden. Derzeitig gibt es m. M. nach nur zwei Richtungen in Deutschland, um seine Stimme nicht wertlos zu machen: nämlich einmal schwarz/gelb oder jenseits davon rot/rot/grün zu wählen. Das ist leider ein bisschen schade, aber realistisch.

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  • Steini
    Lv 6
    vor 7 Jahren

    Nun weil sie kein Kapital haben.

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