Könnt ihr mir mögliche Lösungen zur Senkung der Gesundheitskosten nennen?

Habe Ursachen, wie steigende Kosten für Medikamente oder höhere Ärztehonorare.

Nur Leider tu ich mich mit den Lösungen zur Senkung dieser Kosten schwer.

6 Antworten

Bewertung
  • vor 8 Jahren
    Beste Antwort

    Ob sie gesenkt werden können oder nicht, ist wohl eine Frage für sich.

    Denn, solange jemand zum Arzt läuft, entstehen kosten. Die ganzen Scheinkranken in Deutschland sind Schuld, dass so unnötig viele Kosten entstehen.

    Wenn die neue Gesundheitskarte wirklich den Erfolg bringt, den man sich davon wünscht, dann werden die Kosten in zukunft deutlich zurück gehen.

    Die Gesundheitskarte soll alle Informationen über den Patienten enthalten. Auch bereits ausgeführte Methoden wie zB Röntgen werden dort gespeichert und für jeden Arzt abrufbar. Somit erspart sich jeder Arzt, den Patienten noch einmal zu Röntgen. Was unheimlich viele Kosten erspart.

    Viele Möglichkeiten gibt es allerdings sonst nicht. Bleib Gesund und meide Ärzte sogut es geht. Außer, Du brauchst wirklich Hilfe. Wenn ganz Deutschland so denken würde, wäre es mit Sicherheit auch nicht so Teuer.

  • vor 8 Jahren

    Die kollektiven Gesundheitskosten lassen sich kaum durch Umverteilung senken. Entweder es wird an der Quelle gespart (z.B. Höhe der Kosten für Medikamente, Personalkosten) oder Ausgaben werden individualisiert. D.h. konkret, dass der Patient, der höhere Kosten verursacht, auch höhere Eigenbeteiligung haben muss. Denkbar ist z.B. eine deutliche Erhöhung der Rezeptgebühr oder eine Praxisgebühr von z.B. 20.- Euro je Besuch (ggf. mit einer Deckelung pro Quartal). Im Gegenzug können die Krankenkassenbeiträge sinken.

    Ebenso ist denkbar, dass man nur noch größere Risiken durch die Versicherung bezahlen lässt, also z:B. chronische Erkrankungen wie Diabetes oder Herztransplantationen, aber nicht mehr der Arzt-Besuch für die Blaseninfektion samt verschriebenem Antibiotikum oder das Kernspintomogramm bei Rückenbeschwerden. Das könnte z..B. auf eine Eigenbeteiligung von einigen tausend Euro pro Jahr hinaus laufen.

    An der Quelle lässt sich nicht viel machen. Natürlich können unsere Pharmakonzerne ihre Forschungsabteilung nach Indien verlegen. Aber will man wirklich das Kernwissen eines so wesentlichen Sektors ins Ausland verschieben? An den Arztkosten lässt sich auch nicht mehr wirklich sparen, wir haben ja in Deutschland schon Landstriche, in denen es kaum noch hausärztliche Versorgung gibt. Sehr viele Ärzte sind auch nicht mehr in der Behandlung tätig sondern im Consulting; aus Einkommensgründen, wie nahe liegt.

    Auch Ideen wie Steuerfinanzierung sind unsinnig, dann steigen eben die Steuern während die Kassenbeiträge sinken, aber billiger wird es unterm Strich nicht.

    Denkbar ist aber, dass man das Versorgungsniveau generell absenkt. Aktuell steigt die durchschnittliche Lebenserwartung ca. drei Monate pro Jahr; dann sinkt sie vielleicht mal. Denkbar - aber m.E. nicht wünschenswert - ist auch die knallharte Überlegung, Menschen einfach nicht zu behandeln und ggf. sterben zu lassen, wenn es zu teuer wird. - Wieviel darf ein Menschenleben kosten? Irgendwo wurde mal eine Spezialklinik für Brandopfer nicht gebaut, obwohl damit statistsich ein paar Menschen mehr pro Jahr gerettet werden könnten.

    Bei nachweislich ungesundem eigenverantwortlichen Handeln können dem Individuum höhere Kosten abverlangt werden, z.B. eine Sonderabgabe auf Alkohol oder Tabak. Aber: Ist nun Alkoholismus eine selbst verschuldete Krankheit? Beim Rauchen deuten genetische Faktoren darauf hin, dass bestimmte genetische Profile eher zur Zigarette greifen. Wo ist dann der Unterschied zu einer Erbkrankheit?

    Heutzutage wird Sterbehilfe bereits liberalisiert. Aktuell lautet der Tenor noch, dass aktive Sterbehilfe mti dem Schutz des Lebens und der Würde des Menschen generell unvereinbar sind. Aber ich schätze, dass die Sichtweise in einige Jahren oder Jahrzehnten sich dahingehend ändern wird, dass man aktive Sterbehilfe erlauben wird, da zu einem würdigen Leben auch ein selbstbestimmtes würdiges Sterben gehört. So mag das dann verargumentiert werden, aber im Hinterkopf wird man haben, dass die letzten 30 Tage im Leben eines Menschen die für die Gesundheitskosten teuersten sind.

  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Lt. Bankberichten haben die Krankenkassen in den letzten Jahren nicht nur Schulden getilgt sondern auch Milliarden Gewinne/Rücklagen erwirtschaftet.

    Die Ärzte fordern mehr Geld, wobei es mehr um die gerechtere Verteilung geht. Ein Radiologe verdient doppelt so viel wie der Allgemeinmediziner.

    Sparen am Patienten.

    Preisewerte Medikamente über das Internet beziehen,

    Ärzte für OP 's, Transplantationen Zahnersatz nur im preiswerten Ausland (Polen usw.) suchen.

    Selbsthilfegruppen errichten.

    Keine teuren Ärzte in Deutschland aufsuchen.

    Ärzte ohne Grenzen alamieren für die ärztliche Notversorgung der Bevölkerung.

    "Ironie"

  • Kapaun
    Lv 7
    vor 8 Jahren

    Wie wäre es denn dann mit Überprüfung der Abrechnungsehrlichkeit?

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  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Sozialverträgliches Frühableben.

  • vor 8 Jahren

    Als allererstes sollte der Tabakkonsum-, handel & Anbau in Deutschland verboten werden (Bei den Rauchern schon mal ein "Dankeschön" für rote Daumen). Alkohol sollte, wie in Skandinavien, mit höheren Steuern belegt werden. Wer sich nicht einmal im Jahr gründlich durchchecken lässt, muss höhere Beiträge zur Kranken-& Pflegeversicherung zahlen.

    Werden unnötige Operationen verordnet und durchgeführt, müssen die Ärzte diese samt der Folgekosten bezahlen!

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