Warum bleiben manche Menschen ein leben lang "Opfer" der Gesellschaft?

Ist Das Opfer selbst daran Schuld?

Kann ich mir perönlich nichtmal ansatzweise vorstellen.

Ich bin einer von denen,die schon von Kindergartenalter an von allen nicht beachtet und ausgeschlossen wurden bin. (Ok ich habe mich die meiste Zeit auch selbst ausgeschlossen,habe nur eine Sache verlangt,nämlich wenigstens in Ruhe gelassen zu werdeb von den anderen,da ich ziemlich gern alleine war)

Trotzdem hat es sich bis in mein Erwachsenenalter so abgespielt (Also bis heute,bin nun fast 22 Jahre) das ich ohne jeglichen Grund nur beachtung finde,wenn andere Dumme Sprüche für mich übrig haben.

Ich war schon immer so,dass ich so gut wie nichts von mir gebe,ich rede nichteinmal viel mit meinen Eltern,mit niemanden.

Ich konnte mir deswegen im Leben auch so einiges anhören.

Ich frage mich nur,warum Menschen einen nich einfach in Ruhe lassen können?

Ich muss dazu noch ganz deutlich sagen,dass ich nicht gegen alle Menschen was habe.

Die Menschen an die ich wirklich Interesse habe,die picke ich mir aus der Masse wirklich herraus.

Und das sind meistens richtig herzensgute,tiefgründige Menschen dann.

Den Rest ignoriere ich meistens,weil sie mir alle ziemlich oberflächlich,egoistisch und sonst was vorkommen und sich wenn ich die Menschen dann doch aus Zufall dann mal kennen lerne,sich meine Vorurteile immer wieder bestätigt haben.

Auf der Straße kommt es oft vor,das wildfremde Menschen anfangen mich zu ärgern (wie im Kindergarten.) Meist sind es Pubertierende Mädchen. ( Ich bin männlich).Eine davon nannte mich mal "Opfer" warum weiss ich bis heute nicht,denn falls sie es auf äußerlichkeiten richten,habe ich keinerlei Angriffsfläche zu bieten,außer das ich sehr zurückhaltend und ruhig wirke.Ich bin nicht dick,habe eine schlanke Figur,sehr gepflegt,nicht billig gekleidet.

Wenn ich Bus fahre tippen mich von hinten irgendwelche Leute an und versuchen mich zu veräppeln damit.

All das ist mir in der Schulzeit nicht anders ergangen und es ist für mich schon so etwas wie "Alltag" kann man mittlerweile schon sagen,denn ich bins ja gewohnt auch.

Eine Beziehung hatte ich noch nie,nur ein paar mal Sex.

Eine Beziehung wollte ich auch noch nie bis heute nicht.

Ich bin rund um zufrieden mit mir und meinem Leben.

Aber dennoch habe ich das Gefühl,dass die Menschen schon immer ein Problem hatten mit mir.

Aus reinem Anstand und Respekt den ich gegenüber anderen Menschen habe,bin ich sogar auch zu den Menschen freundlich,mit denen ich eigentlich nichts zutun haben möchte.

Aber auch das bringt sie nicht davon ab mir mitteilen zu wollen,das sie ein Problem haben mit mir.

Psychologische Hilfe habe ich da auch schon in Anspruch genommen,dennoch kann meine Therapeutin das nicht wirklich glauben und versichert mir felsenfest,dass es nicht an mir liegt,da ich in ihren Augen ein super Typ sei und die Leute irgendein Problem hätten.

So jetzt habe ich einiges aus meinem Leben erzählt.Kann mir da wer vielleicht weiterhelfen und mir sagen,was die anderen dazu bewegt,mich als Opfer zu sehen?

13 Antworten

Bewertung
  • vor 8 Jahren
    Beste Antwort

    mal kurz - - weil die massengesellschaft ihre willige opfer braucht zum ueberleben - ansonst kannst du vieleicht ausflippen - falls du geist und kraft hast - das ist dir freigestellt.

    im weiterem sind es die parasiten-fuehrer der gesellschaften . genau genommen die , wo die opfer fordern auf umwegen mit ihren fiesen handlangern .

    nachtrag !

    bleib so wie du bist auf besten weg - umgehe schlechte menschen wie bis anhin -und bleibe korrekt allgemein und zufrieden - ich gratuliere dir zu deinem sein

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  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Scheinbar bist du nicht oberflächlich genug und blubberst zu wenig herum, solche Menschen werden schnell aus der Gesellschaft ausgeschlossen.Eine Lösung wäre, dass du dich verbiegst und so wirst, wie die dich haben wollen, dann würden sie dich zwar anerkennen und besser behandeln, aber dann wärst du erst ein richtiger Verlierer, weil du dann so wärst wie sie!Genau wegen letzterem würden sie dich dann auch in Ruhe lassen, weil es dann nichts mehr zu zerstören gibt, was besser ist als solche oberflächlichen Leute.Das heißt aber noch lange nicht, dass du ewig ein Opfer der Gesellschaft bleiben musst, wie du es nennst.Dr.Martin Luther King war auch mal Außenseiter, heute ist er ein Idol, genau wie Nelson Mandela, der sogar noch lebt.Viele Stars aus Hollywood waren auch mal Außenseiter und viele coole Typen aus der Schule wurden nach ihrer großen Zeit Versager im richtigen Leben, da ist gar nichts vorherbestimmt!

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  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Deiner Beschreibung nach bist du ein völlig normaler Kerl. Ich weiss nicht, warum du dich wegen den wirklichen Opfern aufregst?

    Lebe dein Leben so ,wie du es willst und schau nicht auf andere.

    Leute, die dich bisher im Leben geärgert oder gehänselt bzw. nicht in Ruhe gelassen haben, haben wohl selbst Persönlichkeitsprobleme, wollen durch ihr Verhalten Aufmerksamkeit.

    Darum rate ich dir: Wenn du das nächste Mal siehst, dass dich wieder jemand auf dem Kerker hat, mach so schnell wie möglich einen Bogen um sie und entferne dich von diesen Leuten.

    So bleibt dir Wut erspart und signalisiert den anderen: "Hoppla, mit dem kann man nicht so, wie man will."

    Oder du wirst mal unfreundlich und sagst es den Leuten ins Gesicht, dass sie dich in Ruhe lassen sollen.

    Und keine Angst. Du bist noch jung, hast dein ganzes Leben noch vor dir, und wirst schon noch Leute kennenlernen bzw. auch ein nettes Mädel finden, die dich so nehmen, wie du wirklich bist.

    Und verbieg dich nicht wegen Anderen. Damit machst du dich wirklich zum Opfer bzw. Sklaven der Gesellschaft.

    Sei du DU.

    Ich wünsch dir noch alles Gute im Leben.

    MfG

    Lilitu

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  • Marcel
    Lv 6
    vor 8 Jahren

    "opfer der gesellschaft"- wenn ich DAS schon höre!!

    das ist die bequemste aller ausreden!!

    die "gesellschaft" ist immer schuld, man selbst aber nie!!

    stimmts?!

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  • vor 8 Jahren

    Ich war auch lange Jahre opfer!

    Schon im Kindergarten!

    in der Grundschule!

    auf dem Gymnasium!

    es hat mich so weit runtergezogen das ich nicht einmal mehr lernen wollte und hatte am ende ne ausbildung mit harter arbeit

    mit 18 hatte ich eine harte wendung, ich fing an jeden tag bis auf mein blut Sport zu treiben, ich baute durch den Sport selbstbewusstsein auf

    Selbstbewusstsein ist die entscheidende wendung die einen dann verändert

    und somit kann man dann auch das umfeld (meistens) beeinflussen

    Nicht nur Joggen, schwimmen u.s.w

    Kampfsportarten steigern Selbstbewusstsein!

    Nicht weil man die leute dann zusammenschlägt, sondern nur deshalb weil man WEIß! DAS man sie zusammenschlagen kann, das sie schwächer sind!

    Und das gibt einen Kraft!

    Aufrechte Körperhaltung, ich ging all die jahre geduckt weil ich runtergemacht wurde, der sport hat mich in höchstform gebracht

    Beziehungsmäßig bin ich allerdings immer noch ein weichei (21 jahre alt, noch jungfrau)

    aber bei anderen leuten komme ich jetzt besser an

    also: Sport treiben was dein Selbstbewusstsein steigert, heb dich von der masse ab

    wenn dich jemand dumm anmacht, hau ihm n paar coole sprüche um seine ohren (keine mainstream sprüche sondern sprüche das er erbärmlich ist dich zu verarschen u.s.w ;) )

    kopf hoch

    ich selbst bin auch noch am aufbauen.. :)

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  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Du sprichst mir wirklich aus der Seele, bin auch erst 20 und musste auch einiges durchmachen, so auch Mobbing und was noch alles dazugehört. Ich denke wenn man nicht so viel Schei*e reden kann wie die anderen und sonst auch eher zurückhaltend in Smalltalks ist, wird man leicht als "Außenseiter" abgestempelt. Selbst wenn man noch so hübsch ist ändert das nichts an der Situation, man wird dann zwar nicht aufs Aussehen hin abgestempelt, sondern eher vom Verhalten oder von der Haltung her. Wenn man eine selbstsichere Haltung hat und auch sonst auf alle herabschaut hört's meistens auf, Zumindest war's bei mir so, aber so bin ich nun mal nicht und da es dann alles nur Schauspielerei ist, wird's nach 'ner Weile anstrengend und man ist sich dann ja auch nicht wirklich treu.

    Ich weiß es ist heutzutage sehr anstrengend, wenn man gutmütig ist und dazu auch respektvoll mit allen umgeht, da wird man schnell als schwach eingestuft und die meisten Menschen (leider) fühlen sich dann überlegen und wollen gleich zuschlagen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es als Ausländer sogar noch schlimmer ist, vor allem weil man dann ja auch äußerlich aus der Masse heraussticht und somit dem anderen noch mehr Angriffsfläche bietet.

    Vielleicht liegt es auch in der Natur des Menschen, den Schwächeren zu unterdrücken.

    Auch wenn das ganze jetzt sehr deprimierend wirkt, sollte man die Hoffnung nie verlieren, denn es gibt ja immer noch Menschen im Leben, die ihre Menschlichkeit nicht verloren haben, auch wenn es von der Anzahl her wenige sind, denen man im Leben begegnet. Umso mehr sollte man sie schätzen.

    Ich wünsche Dir alles Gute für die Zukunft!

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  • vor 3 Jahren

    Wenn du schulden hast und die Freundin hat dich verlassen und vor kurzen erst einen Todesfall in der Familie hattest und hast die Kündigung des Vermieter schon in der Hand und dann zum trinken anfängt und dann sieht du auf einmal keinen Ausweg mehr und sieht nur noch durch den tot einen Ausweg.

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  • Eric
    Lv 7
    vor 8 Jahren

    Weil sie sich als Opfer Sehen.Sie Betrachten ihre Umwelt als Negativ.Sie Sehen das Negative und Ziehen es Magisch an.In deiner Frage Geht deutlich hervor das auch dein Glaube Negativ ist.Leider darf man in diesen Forum nicht Ausführlich über Erfahrungen und Meinungen Schreiben um nicht mit Daumen Runter Abgewertet zu werden.Darum Rate ich dir Besorge dir mal Fachbücher über die Kraft der Gedanken.Noch eins, Du bis was du Glaubst und du wirst sein was du Glaubst.Du muss Lernen das alles Negative von dir ins Positive Umgewandelt wird.Es gibt Übung Pläne und Seminare auf diesen Gebiet.

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  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Ich hab nicht alle Details gelesen, nur die Hälfte. Aber deine Frage allein reicht für eine Antwort von mir. Weil es ihr Rang ist, den sie von der Gesellschaft bekommen haben. Bist du König bleibst du König, egal was du für dummes Zeug anstellst. Bist du Knecht, bleibst du Knecht, da kannst du dich noch so sehr anstrengen. Von ehrlicher Arbeit allein ist noch niemand was geworden. Das ist eben diese Weltordnung. Die aber trotzdem nicht funktioniert. Was wäre ein König ohne sein Volk? Nur das begreift er nicht, weil er strunz-dumm ist. Blödes System halt.

    Aber du machst das schon richtig, Klappe halten und sich seinen Teil denken. Die Welt ist eben dumm.

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  • Anonym
    vor 8 Jahren

    solange du dich als opfer siehst kommst du aus dieser rolle nicht raus! und dass du rund um zufrieden bist, glaubt dir keiner bei deinem text!

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