keks
Lv 7
keks fragte in Gesellschaft & KulturSprachen · vor 8 Jahren

Nimmt man selbst seinen Dialekt wahr?

.

..ich meine damit nicht das auffällige Sächseln oder ein breites Platt, sondern eher die Färbung beim bemühten, klaren Hochdeutsch.

Geht man immer davon aus, dialektfrei zu sprechen oder erkennt man seine sprachliche Herkunft dennoch?

.

Update:

.

@ sweetgirl... das verstehe ich auch nicht... und ich bedaure es, dass es so ist.....die Antworten sind allesamt nett und höflich. Leider kann mein DH viele Antworten nicht sichtbar machen, die ausgeblendet wurden

So, nun ackere ich mich durch die umwerfend vielen Antworten und fühle mich ziemlich erschlagen :-)

Es sind welche dabei, die mich schmunzeln ließen, weil ich ähnliche Erfahrungen gemacht habe, welche, die mich erstaunt haben, weil ich so einen krassen Dialekt aus meinem Umfeld nicht gewohnt bin und welche, die mir weiterhalfen.

Ich danke allen sehr! Diesmal war die Auswahl sehr schwer und hat richtig Arbeit gemacht :-)))

Zuerst einmal vielen Dank für

96 Antworten

Bewertung
  • vor 8 Jahren
    Beste Antwort

    Meiner Erfahrung nach kann man diese von dir gemeinten Feinheiten nur erkennen über eine oder mehrere der folgenden und anderer Methoden:

    1. Man hört seine aufgenommene Stimme/Sprache...dann ist man in der Lage, sich wie einem Fremden zuzuhören

    2. Man hat mit Leuten zu tun, die ein echt reines Hochdeutsch sprechen...dann kann man eher Unterschiede feststellen

    3. Man übt sich darin, das selber Gesprochene für sich ohne Laute zu Wiederholen...wenn man es üben möchte

    4. Man redet laut...und vielleicht sogar vor dem Spiegel....und probiert feine Nuancen einfach mal aus...

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Ich kann üben wie ich will, mir hört man meinen Dialekt gleich an!

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wilken
    Lv 7
    vor 8 Jahren

    Nein, für den ist seine Sprache normal. Auch beim Hochdeutsch kann man die Herkunft erkennen: das scharf gesprochene "S" deutet z.B. auf einen Hamburger hin.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 8 Jahren

    Ich denke, man geht davon aus dialektfrei zu sprechen, wenn man versucht klares hochdeutsch zu sprechen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Persönlich bin ich mir GANZ sicher, keinen Dialekt zu sprechen. Meine Sprechweise - und auch die meiner Umgebung - ist völlig gleich mit der der Nachrichtensprecher in den bundesweiten Hörfunk- und Fernsehsendungen.

    Ein paar Umgangssprachlichkeiten - beispielsweise "nä, "nee" oder "nö" statt "nein" - gibt es natürlich auch hier, aber die variieren selbst bei einer einzigen Person und sind daher nicht dialektspezifisch.

    Aus wissenschaftlicher Sicht kann man natürlich einwenden, dass auch die Hochsprache nur ein Dialekt ist - aber das würde die Sache wohl zu weit treiben und Deine Frage vermutlich nicht beantworten.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Tifi
    Lv 7
    vor 8 Jahren

    Also, Hallo erstmal, das merke ich als Ostwestfale immer nur, wenn da andere Leute dabei sind.

    Die schönste Frage ist immer noch ;"Wo kommste wech" - dann ahnt man schon - nich aus meiner Gegend, wenn man daraufhin unverständlich angeschaut wird.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 8 Jahren

    ...nöh, man wird eher von anderen drauf hingewiesen...

    ...ich...??...ich schnack doch keinen dialekt...!!

    ...so, und nu geh ich nach´n bett hin... :-))

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 8 Jahren

    Da ich mich oft in eine andere Region begeben musste und da ich mich von Berufs wegen mit dem gesprochenen Deutsch zu beschäftigen hatte, ist mir erst bei der ersten Tonbandaufnahme meiner Stimme aufgefallen, dass ich meines Bemühens um klares Hochdeutsch den bairischen Dialekt meiner Kindheit und Jugend durchschimmern sah.

    Ich spreche ein dumpfes a und ich spreche das r rollend. Dies beides zusammen gibt es nur in Oberbayern. Das heißt im Bairischen gibt es zwei unterschiedliche a, das eine sehr dunkel ("aber"), das andere aber sehr hell ("Rahm"); da der geborene Bayer aber diese beiden im Hochdeutschen nicht unterscheiden kann, spricht er das a immer dumpf aus wie in "aber".

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 8 Jahren

    Wenn ich Hochdeutsch spreche, höre ich nicht meine eigene regionale Klangfärbung. Spreche ich jedoch in einer Fremdsprache, kann ich meinen deutschen Akzent wahrnehmen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 8 Jahren

    ich glaube manchmal ja, manchmal nein. in anderen sprachen merk ich es sofort und obwohl ich mir viel mühe gebe glauben andere immer eine abweichung vom original ausmachen zu können.

    wenn man nicht genau darauf achtet, dann bemerkt man an sichselbst nichts.

    ich spreche auch glattes hochdeutsch und mir wird ein dialekt zugeschrieben. lol je nachdem wie faul sich meine zunge bewegt. haha

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 8 Jahren

    ich spreche als Hamburgerin über den "spitzen Stein" und kann es nicht ändern

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.