Was bedeutet "vom Saulus zum Paulus"?

9 Antworten

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  • Ruth S
    Lv 6
    vor 8 Jahren
    Beste Antwort

    Saulus war ein hochrangiger, überdurchschnittlicher gebildeter Pharisäer.

    Er war zu jener Zeit von seiner Jüdischen Pharisäischen Glaubensgruppe,

    zum Bewahrer des rechten Glauben berufen.

    So verfolgte er mit Bewaffneten die neue „Sekte“ der Nazarähner, der Christen.

    Apostelgeschichte - Kapitel 9

    Die Bekehrung des Saulus zum Paulus.

    1 "Saulus aber schnaubte noch drohend und mordend wider die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester

    2 und erbat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit, wenn er etliche Anhänger des Weges fände, Männer und Frauen, er sie gebunden nach Jerusalem führte.

    3 Auf der Reise aber begab es sich, als er sich der Stadt Damaskus näherte,

    daß ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte.

    4 Und als er zur Erde fiel, hörte er eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul,

    Saul, was verfolgst du mich?

    5 Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der aber sprach:

    Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel auszuschlagen!

    6 Da sprach er mit Zittern und Schrecken: Herr, was willst du, daß ich tun soll? Und der Herr antwortete ihm: Steh auf und gehe in die Stadt hinein, so wird man dir sagen, was du tun sollst!

    7 Die Männer aber, die mit ihm reisten, standen sprachlos da, indem sie zwar die Stimme hörten, aber niemand sahen.

    8 Da stand Saulus von der Erde auf; aber obgleich seine Augen geöffnet waren, sah er nichts.

    Sie leiteten ihn aber an der Hand und führten ihn nach Damaskus.

    9 Und er konnte drei Tage lang nicht sehen und aß nicht und trank nicht.

    10 Es war aber ein Jünger zu Damaskus, namens Ananias. Zu diesem sprach der Herr

    in einem Gesicht: Ananias! Er sprach: Hier bin ich, Herr!

    11 Der Herr sprach zu ihm:

    Steh auf und gehe in die Gasse, welche man «die Gerade» nennt, und frage

    im Hause des Judas nach einem Mann namens Saulus aus Tarsus.

    Denn siehe, er betet;

    12 und er hat in einem Gesicht einen Mann gesehen, namens Ananias, der hereinkam

    und ihm die Hände auflegte, damit er wieder sehend werde.

    13 Da antwortete Ananias: Herr, ich habe von vielen von diesem Mann gehört,

    wieviel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat.

    14 Und hier hat er Vollmacht von den Hohenpriestern, alle, die deinen Namen anrufen,

    gefangen zu nehmen.

    15 Aber der Herr sprach zu ihm: Gehe hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israel zu tragen!

    16 „*****Denn ich werde ihm zeigen, wieviel er um meines Namens willen leiden muß.

    (Gott schönt, verheimlicht nichts)

    17 Da ging Ananias hin und trat in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach:

    Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist auf der Straße,

    die du herkamst, damit du wieder sehend und mit dem heiligen Geiste erfüllt werdest!

    18 Und alsbald fiel es von seinen Augen wie Schuppen, und er konnte wieder sehen und

    stand auf und ließ sich taufen, nahm Speise und stärkte sich."

    Hernach nahm Saulus den Namen Paulus an.

  • vor 8 Jahren

    Die Redewendung, jemand sei „vom Saulus zum Paulus geworden,“ bedeutet, daß er sich vom Bösen zum Guten gewandelt habe. Sie bezieht sich darauf, daß im Neuen Testament der einstige Christenverfolger Saulus zum christlichen Apostel Paulus geworden ist. In der Geschichte von der Bekehrung des Saulus bzw. Paulus findet allerdings gar kein Namenswechsel statt: Paulus trug beide Namen von Geburt an, den jüdischen Namen „Saulus“ und den römischen „Paulus:“ Paulus besaß das römische Bürgerrecht: alle römischen Bürger hatten mehrere Namen. Auch nach seiner Berufung nennt die Apostelgeschichte ihn noch weiterhin „Saulus;“ erst zu Beginn der ersten Missionsreise tritt er aus dem Schatten seines Begleiters Barnabas heraus; jetzt wird sein zweiter Namen erstmalig erwähnt: „... der auch Paulus heißt“ (APG 13,9). Von nun an ist er die zentrale Persönlichkeit der Apostelgeschichte und wird in ihrem weiteren Verlauf immer Paulus genannt.

  • vor 8 Jahren

    180°Grad Wandlung!

    Meist moralisch von Böse zu Gut!

  • vor 8 Jahren

    Sich völlig verändern; vom Gegner zum Befürworter einer Sache werden; bekehrt werden.

    Geht zurück auf den Christenverfolger Saulus, der sich bekehren ließ und zum Apostel Paulus wurde. Berichtet wird darüber in der Apostelgeschichte in der Bibel. Dort trägt die Hauptfigur sowohl den Namen Saulus als auch Paulus. Wahrscheinlich hatte er beide Namen von Kindheit an. Woher diese Redewendung stammt, ist unbekannt.

    @ Zu deiner Frage vorhin, die ja leider gelöscht wurde. Lies mal die BA

    http://de.answers.yahoo.com/question/index;_ylt=Au... :-(

    LG

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  • vor 8 Jahren

    eine Wandlung vom heftigen Gegner zum leidenschaftlichen Befürworter einer Sache

  • Ente
    Lv 4
    vor 8 Jahren

    Die unterschiedlichen und gängigen Ansichten wurden hier schon erwähnt und auch, dass der Eindruck einer Wendung durch eine Erzählung im Neuen Testament kam. Von diesem Text wird jedoch nicht alles mehr verstanden wie früher, als man das Alte mit seinen vielfachen Werten noch verstand.

    Da hieß Saul Frage / fragen und durch die Frage kam man zu einer Entscheidung, Paul.

    Von Saulus zu Paulus.

  • vor 8 Jahren

    das ist eine wandlung

  • Anonym
    vor 8 Jahren

    From a jack to a king sagen die ammis

    vom stinker zum vernueftigen menschen.

  • Anonym
    vor 8 Jahren

    Hast du denn keine Bibel?? Da steht es. Jesus hat Saulus, der ihm nicht nachfolgen wollte bekehrt und umgetauft zu Paulus. Nette Story. Lese doch mal nach, bestimmt gibt es eine Bibel auch online falls du in einem buchfreien Haushalt lebst.

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