Jennifer fragte in TiereHunde · vor 9 Jahren

Was meint ihr soll ich machen ?

Also ich habe eine hündin die sehr aggressiv gegenüber anderen hunden ist.

Darum bin ich zu einer tiertrainerien gegangen und die hat mit mir klickertraining geübt... jetzt soll ich des mit meinem hund machen wenn andere hunde kommen.

Jetzt kommen ein problem:

- mein hund frisst nur lecker lies von frolic und die sind ja so ungesund, und ich soll viel mit Leckerlis machen ... denkt ihr ich sollte ihr einfach ich futter nur aus der hand geben das die mehr auf das klicken hört?

Und dann habe ich heute einen hund getroffen, da hat des voll gut geklappt.

Dann traf ich einen hund der war mal genauso wie sie und der mann meinte er hätte es ganz anders gemacht, mit schleppleine und so. Und des hat bei ihm auch voll gut geklappt. Der hund ist jetzt total normal.

Jetzt die frage soll ich mit dem mann trainieren oder lieber bei der hundetrainerin bleiben, was meint ihr?

Danke für eure hilfe ;)

11 Antworten

Bewertung
  • vor 9 Jahren
    Beste Antwort

    Tausend Meinungen sind nonens. Bleibt bei einerm Koch, dann wird´s auch was mit der Suppe.

  • vor 9 Jahren

    Du scheinst selber noch ein wenig unsicher im Umgang mit deinem Hund zu sein. Deshalb rate ich dir bei der Hundetrainerin zu bleiben. Gerade bei aggressiven Hunden ist es wichtig das man weiß was man tut und nicht auf jemanden hört bei dessen Hund es geklappt hat. Die Trainerin weiß sie sie deinen Hund nehmen muss und weiß auch wie du zusammen mit dem Hund am besten arbeiten kannst. Also vertraue deiner Trainerin und arbeite genau so weiter wie sie es dir gezeigt hat. Das erste Erfolgserlebnis hast du ja schon gehabt, also weiter so.

  • özlem
    Lv 6
    vor 9 Jahren

    Vorneweg erstmal: es gibt verschiedene Methoden, um mit einem Hund zu arbeiten.

    Am erfolgreichsten ist man immer mit positiver Verstärkung. Ein Not-Aus ist natürlich sinnvoll. Sollte dem Tier aber keine Angst oder Schmerz zufügen.

    Ich würde dir empfehlen, bei deiner Trainerin zu bleiben!!

    In erster Linie: halte bitte unbedingt Abstand von Hundevereinen und/oder Trainern, die meinen mit Würgehalsband, Stachelhalsband oder Teletakter arbeiten zu müssen!

    Auch würde ich niemals einen Verein besuchen, bei dem mein Hund evtl. Wartezeiten in einer Box oder einem Zwinger verbringen muss.

    Der Hund ist dein Freund und soll dein Freund bleiben. Also behandel ihn auch wie einen Freund!

    Ich habe ebenfalls eine Hündin, die das ein oder andere Mal aggressiv reagierte. Auch wir haben es mit Klicker hin bekommen.

    Wir haben eine private Tiertrainerin genommen, die sich ständig weiter bildet und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen arbeitet.

    Wenn es dich interessiert und du deinen Hund besser verstehen willst, dann schau dir mal die Bücher von Autoren wie Bloch, Feddersen-Petersen und Trumler an. Oder auch Turid Rugaas.

    Besonders Bloch und Feddersen-Petersen will ich dir ans Herz legen. Bloch - ein Verhaltensforscher. Feddersen-Petersen Verhaltenswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Hund.

    Haben beide die tollsten Bücher geschrieben, die ich je gelesen habe. Und mir haben sie zumindest ganz arg geholfen, meine beiden Hunde zu verstehen.

  • vor 9 Jahren

    Bleibe lieber bei der Hundetrainerin.

    Und als Leckerlie nimm doch einfach normales Hundefutter.

    Mein Hund bekommt als Leckerlie das normale Hundefutter von Frolic.

    Mein Hund wurde auch nur mit Leckerlies und ohne Schleppleine in einer Hundeschule trainiert.

    http://www.petagogik.de/html/qualifikationen.html

    Ich habe bei diesem Hundetrainer trainiert.

    Er hat ein qualifizierte Ausbildung und trainiert die Hunde mit Leckerlies.

    Ich würde ihn erstmal nur aus der Hand füttern.

  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • Anonym
    vor 6 Jahren

    Wenn Sie Probleme mit Ihrem Hund haben oder wollen einfach nur, um sie in der besten Weise zu trainieren empfehle ich Ihnen einen Blick auf dieses Trainingsprogramm online zu nehmen http://zug-hunde.info

    Und "die besten verfügbaren Verfahren nutzen das Netzwerk mit hervorragenden Bewertungen in mehreren paesi..questa ist die italienische Version. die racomando Sie hoch!

  • Anonym
    vor 9 Jahren

    Dieses ganze unnötige Gedöns mit Klickerlie und Leckerlie könnt Ihr Euczh echt sparen.

    Erzieht die Töle konsequent und streng nach dem Prinzip der Rangordnung, damit aus ihr wieder ein richtiger HUND wird !

    Ein Hund, der seinen n iederen Rang kennt und verinnerlicht hat, der fühlt sich an der Seite seines Rudelführers, der DU sein solltest(mußt), sicher. Aus dieser inneren Sicherheit, nennt es meinetwegen Geborgenheit heraus, kommt er gar nicht auf die Idee, von sich aus irgendwelche Aggressionsallüren an den Tag zu legen. Er würde dann eingreifen, wenn er Dich in Gefahr sieht, und erkennt, daß seine Hilfe vonnöten ist.

    Rangbezogene Erziehung ist das A und O beim Hund. Das Rangdenken hat die Natur den Caniden in die Gene gelegt. Und das läßt sich auch von den militantesten Tierfanatikern nicht wegdiskutieren.

    Tatsachen sind nun mal Tatsachen.

  • vor 9 Jahren

    Ich hatte selbiges Problem wie Du.

    Nun hat die Hündin mittlerweile den Wesenstest bestanden.

    In den Griff habe ich das durch Klickertraining UND Abbruchsignal.

    Bei dem Klickertraining kannst Du sowohl gewünschtes Verhalten klickern, als auch die Ablenkung nutzen um andere Hunde vorbeiziehen zu lassen.

    Ging weder das eine noch das andere, habe ich das Abbruchsignal als Not-Aus genutzt.

    Ich fand das eine sehr gelungene Mischung,

    wir haben sowohl spielerisch gelernt als auch die strenge Variante durchgezogen,

    Ich hatte immer eine Hüfttasche mit kleine Wurststückchen dabei.

    Die lassen sich schnell runterschlucken und sind lecker, perfekt zum Klickern - wenn der Hund ewig kauen muß, verzögert das die Arbeit.

    An Deiner Stelle würde ich bei der Hundetrainerin bleiben!

    Aber sprich sie doch mal auf das Abbruch-Signal-Training an, vielleicht macht sie das ja auch.

    Und ein zuverlässig ausgeführtes Abbruchsignal kannst Du dann wieder klickern :)

    @stevanje: "Wenn ich jetzt deinen Hund führen würde und ich sehe ein anderer Hund kommt entgegen, würde ich ihn kurz nehmen und bei Fuß mit einem strengen ton. Schnell am anderen Hund vorbei und dann loben wenn sie nicht gebellt hat oder geknurrt"...

    So aus der Ferne läßt es sich gut reden.

    Nimmst DU den Hund kurz, wenn ein anderer Hund kommt -> damit machst ihn ja sogar noch aufmerksam "Achtung es passiert jetzt was" Durch den strengen Ton unterstützt Du das noch und das hektische vorbeieilen wird sicherlich das Verhalten des Hundes kein Stück ändern!!!

    Loben wenn er nicht geknurrt hat - schön und gut, und was tust Du, wenn er doch knurrt?

  • Dagmar
    Lv 4
    vor 9 Jahren

    Versuch doch mal Huehnchen als Leckerli - einfach in feine Scheiben schneiden und bei niedriger Temperatur im Ofen lassen. Wie lange, richtet sich danach, ob Du sie roesch oder weich moechtest. Ich habe noch keinen Hund gesehen, der diesem Leckerli widerstehen konnte.

    Dagmar

    http://freehomemadedogfoodrecipes.com/

  • vor 9 Jahren

    Es kommt darauf an aus welchem Grund deine Hündin aggressiv reagiert. Du weißt ja nicht warum die Hündin des anderen Mannes aggressiv war. Du darfst die Aggression des einen, nicht mit deinem Hund in einen Topf werfen.

    Mag sein, daß er das Problem mit der Schleppleine lösen konnte. Das ist eine Möglichkeit, aber ganz ehrlich: bleib erstmal bei der Methode die dir die Trainerin gezeigt hat. Sollte das keinen Erfolg bringen, dann kannst du nach anderen Methoden Ausschau halten.

    Zu den Leckerlis: Ob nun Frolic gesund ist, oder nicht, spielt erstmal keine Rolle. Was ihr dir wichtiger, daß dein Hund ungesundes Zeug frißt, oder das du entspannt mit ihr spazieren gehen kannst??? Die Leckerlis werden im Laufe der Zeit sowieso ausgebaut.

    Es gibt im Zoohandel auch Leberwurst aus der Tube, die kann man sehr gut dosieren und die meisten Hunde sind total scharf darauf.

    Du kannst als Alternative allerdings auch Spielzeug verwenden, wenn sie denn besonders fixiert darauf ist.

    Das Clickern ansich ist nicht schlecht und viel unverfänglicher als ein Lobwort. Eine Gegenkonditionierung dauert allerdings ein wenig und ist mit Fort- und Rückschritten gesegnet. Nicht aufgeben und auf alle Fälle am Ball bleiben.

  • vor 9 Jahren

    Von solchen Privaten Hundetrainer halte ich nicht viel. Kostet viel Geld und wollen einem sachen bei bringen, die man eigentlich wissen sollte als Hundebesitzer.

    Ich bin seit über 10 Jahren im Hundesport aktiv und ich finde in einer Ortsgruppe bist du besser aufgehoben. Und mit dem Klicker finde ich absolut schwachsinnig.

    Ich traniere meine Hunde nach ihrem Triebverhalten. Dabei haben sie spaß und meine Hunde sind auf mich fixiert. Wenn ich mit meinen Hunden trainieren haben sie immer ein Spielzeug mit diesem werden sie belohnt. Natürlich klappt dies auch mit leckerlis aber meine stehen nur auf spielzeug.

    Zudem kann ich dir empfehlen kein frolic zu nehmen sonder fleischwurst in kleine würfel schneide. Darauf reagiert jeder Hund. Dein Hund muss soziale kontakte knüpfen. Die Idee mit der Schleppleine ist nicht schlecht, jedoch würde ich es nur bei Hunden machen die du kennst und bei Besitzern die ihre Hunde kennen. Eine falsche begegnung kann noch mehr zum negartiven führen.

    Auch musst du selbst an dir arbeiten, ein Hund spürt wenn du unsicher bist. Deswegen achten auch Körperhaltung und stimmlage.

    Wenn ich jetzt deinen Hund führen würde und ich sehe ein anderer Hund kommt entgegen, würde ich ihn kurz nehmen und bei Fuß mit einem strengen ton. Schnell am anderen Hund vorbei und dann loben wenn sie nicht gebellt hat oder geknurrt mit Fleischwurst.

    Da du lebst noch nicht die Haltung eines Hundeführer hast, würde ich dir abraten mit experimente mit anderen Hunden. Arbeite erst mal so mit deinem Hund, damit er auch lernt, das du die jenige bist wo die Situation steuert. Wenn dies dann gut klappt würde ich zum nächsten schritt gehen und soziale kontakte knüpfen.

    @ Sarah U...

    1. Halte ich den Hund kurz, weil man ihn so besser unter kontrolle hat, als wenn er die ganze leine zum nutzen hat. und zudem ist das für den entgegen kommenden Besitzer mit Hund auch angenehmer, wenn er sieht der Hund verhält sich zwar anderst aber er ist trotzdem an kurzer leine und der Besitzer hat in unter kontrolle.

    2. arbeitet man mit der stimmlage bei einem Hund. Ein klares Kommando unterstützt nicht die Aggression. Sondern mein Hund weiß was er tun soll. Wenn ich meinem Hund ein leises ,,Fuß,, sag hört er mich nicht und zweitenes nimmt er mich nicht für ernst.

    3. wird ein knurren unterbunden mit einem deutlichen nein, sollte der hund dann aufhören wird er belohnt.

    Würde ich meine Hunde ausbilden, sowie du es beschreibst, hätte ich nie eine Prüfung mit ihnen bestanden bzw. darauf tranieren können.

Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.