Darf der Chef seine Mitarbeitern entlassen, damit sich die Rendite seines Unternehmens positiv auswirkt?

7 Antworten

Bewertung
  • vor 9 Jahren
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    Das ist gängige Praxis. Allerdings wird sich der Chef hüten derartige Gewinnmaximierung als Kündigungsgrund anzugeben.

    Quelle(n): Meine betriebswirtschaftliche Praxiserfahrung
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  • Raik
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    In Betrieben unter 10 Mitarbeitern gibt es keinen Kündigungsschutz. Sind es mehr Mitarbeiter könnte eine Kündigung aus betrieblichen Gründen in Frage kommen, wenn effektiv weniger Arbeit da ist als Arbeitskräfte an Bord. Dabei spielt natürlich die Rendite eine Rolle - Unternehmen die nichts verdienen können nicht investieren und keine Reserven aufbauen. Das ist langfristig nicht gut.

    Die anzulegenden Kriterien sind eher streng und im Zweifel sind Kündigungsschutzklagen erfolgreich.

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  • Anonym
    vor 9 Jahren

    klar wer faul ist fliegt was soll man mit so jemandem

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  • TriPo2
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    Unabhängig von irgendwelchen Tarifverträgen oder ähnlichem Kram gibt es in Unternehmen ab 10 ständig festangestellten Mitarbeitern die Verbindlichkeit des Kündigungsschutzgesetzes in Deutschland. Dieses Gesetz lässt nach Ablauf der ersten 6 Monate Betriebszugehörigkeit nur 3 Kündigungsgründe zu: betriebsbedingt, personenbedingt und verhaltensbedingt. Logischerweise kann ein Unternehmen betriebsbedingt entlassen, wenn die Zahlen nicht mehr stimmen. Wobei dieses "die Zahlen stimmen nicht mehr" zwar einerseits nachweispflichtig ist, andererseits aber ein völlig legitimer Kündigungsgrund ist (wenn es z.B. um die Existenz der Firma geht).

    Quelle(n): Bin Personaler
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  • Andrè
    Lv 5
    vor 9 Jahren

    NEIN! -Aus diesem Grund darf er das nicht.

    ABER! ER wird diesen Grund nicht angeben; sondern irgend einen anderen; der dann leagl ist.

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  • Wilken
    Lv 7
    vor 9 Jahren

    Ja weil er immer betriebsbedingt kündigen wird. Das kann man ihm kaum widerlegen.

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  • vor 9 Jahren

    Wenn in einem Arbeits/Tarifvertrag keine vereinbarung über Kündigungsfristen bzw. verhältnisse geregelt wurden: dann ja! Aber sollten man als Fest-angestellter kein dementsprechenden Arbeitsvertrag erhalten haben, in welchem du nicht schon nach 2 Wochen wieder gekündigt werden kannst ist das auch nicht legal oder schweben unwirksam also anfechtet bar. Doch um Kosten einzusparen kann ein Chef z.B. Saisonarbeiter oder Mitarbeiter ohne Tarifvertrag kündigen.

    Aber wenn du es genau wissen willst Frag doch in einer Genossenschaft nach.

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