Wenn mein Praktikumsleiter in einer Abmahnung als Arbeitgeber unterschreibt, kann ich dann verlangen....?

Arbeitnehmer zu sein.

Bei Wikipedia steht ( http://de.wikipedia.org/wiki/Praktika ): Nach deutscher Rechtsprechung (Bundesarbeitsgericht (BAG), Urteil vom 5. August 1965, 2 AZR 439/64)[1] sind Praktikanten keine Arbeitnehmer.

Hab zwar nicht nachgeguckt aber wird schon stimmen, wenn quelle dasteht.

Wenn der sich also als mein Arbeitgeber in einer Abmahnung bezeichnet, weil ich ne regelmäßig gekommen bin, dann bin ich ja als gegenstück für den der Arbeitnehmer, und nicht der Praktikant. Somit müßte ich doch auch einen Lohn erhalten. Läßt sich da mit nem Anwalt was machen?

Praktikum geht von 1.dez - 8 april; an drei werktagen 8 stunden

Update:

ihr antwortet mir nicht auf meine frage........

@ firstros....

wenns dir spaß macht so ein praktikum..........ich lern da nix werd nur ausgenutzt

5 Antworten

Bewertung
  • Raik
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    entscheidend ist, ob Du primär zu Ausbildungszwecken eingesetzt wirst oder betriebstnotwendige Arbeitsleistungen erbringst, für die man sonst jemand anderen beschäftigen müsste.

    http://www.hensche.de/Arbeitsrecht_aktuell_Ist_der...

  • vor 1 Jahrzehnt

    Mal abgesehen davon, dass jeder Richter oder Anwalt dich auslachen würde:

    Es kann doch wohl nicht angehen, dass du denjenigen verklagen willst, der dir die Möglichkeit bietet, ein Praktikum zu machen. UNd er verlangt nichteinmal etwas dafür! Es gibt genügend Möglichkeiten zum Lernen, wo man etwas bezahlen muss und du bekommst das umsonst.Wie kann es angehen, dass du ständig zu spät kommst, sogar bis zur Abmahnung und die behalten dich immer noch?

    In meinen Augen hast du einen Hackenschuss!

    Mir auch egal wenn du Missbrauch meldest..die 10 Punkte kann ich mir leisten.

  • TWally
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Eine Abmahnung setzt nicht zwingend voraus, dass du Arbeitnehmer bist. In einer Abmahnung steht üblicherweise dein Fehlverhalten und die Konsequenzen, falls du dieses Verhalten beibehältst.

    Das ist rechtlich gesehen alles.

    Hättest du in Wikipedia weitergesucht, hättest du Folgendes gefunden:

    "Eine Abmahnung ist die formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, ein bestimmte Handlung künftig zu unterlassen oder vorzunehmen. "

  • Faust
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    nein, denn du hast ja keinen Arbeitsvertrag.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Bei einem Praktikum steht der Ausbildungszweck im Vordergrund. Überwiegt die reine Arbeitsleistung, ist der Betreffende kein Praktikant, sondern normaler Arbeitnehmer- er muss dann auch als solcher vergütet werden.

    Ein kleines "Praktikantengehalt" gilt in einem solchen Fall als sittenwidrig, urteilte das Arbeitsgericht Kiel. Nicht auf die Bezeichnung "Praktikantenvertrag" komme es an, sondern auf die tatsächlich geleistete Arbeit hieß es.

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    für den anwalt würde also dein praktikantengehalt draufgehen.

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