Hat Lena gewonnen oder ihr Lied?

Ich tippe auf Lena, denn als ich mir gestern endlich zum ersten Mal das Lied anhörte, war ich doch sehr enttäuscht: nervig, gehetzt abgehackt würde ich sagen. Ich mache selbst Musik von Pop bis Rock, aber diesen Stil kenne ich nicht, vielleicht was ganz neues, deshalb erfolgreich. Also doch das Lied? Zu sowas tanzen sie vielleicht in Brave New World (habe den Film allerdings nie gesehen)

Muss ihr allerdings ein Komliment machen bzgl. ihrer Aussprache!

Eine Cover-Version von einem weiblichen Fan anscheinend,die ich dann bei youtube fand, fand ich melodischer.

Update:

Hätte sie auch gewonnen, wenn sie das Lied auf Deutsch gesungen hätte?

Einerseits nein, denn es hätten nicht viele verstanden,

andererseits ja, weil der Text ja nicht wirklich viel her gibt...

Update 2:

@Chefkoch: 1. Habe ich nichts gegen ihre gesanglichen Fähigkeiten gesagt, nicht mal was gegen Lena.

2. widersprichst du dir und stimmst mir anscheinend zu, wenn du meinst, jemand anderes hätte mit dem gleichen Lied (+ Vortrag) nicht gewonnen.

11 Antworten

Bewertung
  • vor 10 Jahren
    Beste Antwort

    Lena hat einen Stil, den es bislang nur in London gab, als erste nach Deutschland gebracht: den erfrischenden Stil von Kate Nash, Adele, Florence & The Machine und anderen, zu dem eine Art Sprechgesang gehört und spontan wirkende Zwischenrufe.

    Von diesem Stil ist in "Satellite" allerdings nur relativ wenig enthalten. In der Vorausscheidung hat sie andere Lieder präsentiert, bei denen dieser Stil viel stärker und besser rüberkam.

    Stefan Raab hat gestern gesagt, Lena hätte mit jedem Song gewonnen. Und da ist was wahres dran: Weder sie, noch er waren mit "Satellite" zufrieden. Denn diesen Song hatte ja das deutsche Publikum ausgewählt, und als diese Entscheidung in der Live-Sendung im März fiel, konnte man für Sekunden etwas zerknirschte Gesichter sehen, bei beiden. Lena hat dennoch das beste aus dem Song rausgeholt.

  • vor 10 Jahren

    Beides trifft zu. Sie ist witzig, unkompliziert und hat ein natürliches Wesen. Das Lied kann gefallen oder auch nicht, aber sicherlich ist es "mal was Neues" und nicht immer die gleiche Leier.

  • vor 10 Jahren

    Das ist kein neuer Stil den sie da nachmacht... man höre Kate Nash (als Beispiel)..

    Die Aussprache da streiten sich die Geister denn perfekt ist etwas anderes bzw. ich hab es schon von anderen besser gehört.

    Fakt ist sie hat gewonnen weil viele sie ja ach so toll, süß, niedlich usw. finden. Am Gesang hapert es. Der Ganze Hype um sie hat es natürlich noch mehr nach oben gepuscht.

    Meine Meinung dazu:

    Ich kann ihre Stimme nicht leiden und Ihr Verhalten erst recht nicht. Ihr gehopsel auf der Bühne ja öhm ok wenn man das tanzen nennt bitte heut ist ja nichts unmöglich.

    @chefkoch

    Zum Glück hat jeder Mensch seine eigene Meinung und jeder ein anderes Empfinden sonst wäre es langweilig von daher ist der erste Satz fehl am Platz.

  • vor 10 Jahren

    Beide!

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  • vor 10 Jahren

    Lena hat gewonnen , nicht das Lied.

    Sie hat durch ihre lockerheit und ausstrahlung... gewonnen

    Lena ist einfach natürlich und das liebt die Menschheit.

  • vor 10 Jahren

    Wohl weder die eine noch das andere, sondern eine geschickte Kombination von beiden.

    Lena ist sicherlich keine der ganz Großen (da hat es schon andere Musiker/innen gegeben, die auch schon in ganz jungen Jahren ganz andere Musikerpersönlichkeiten waren), konnte aber im Vergleich zur insgesamt eher mittelmäßigen Konkurrenz eines weitgehend an vorgegebenen Formaten orientierten Mainstream-Pop durchaus überzeugen. Was sie sich in so kurzer Zeit als absolute Senkrechtstarterin erarbeitet hat, ist in jedem Fall beachtlich. Und sie hat irgendwie auch etwas Eigenes und hat es mit dem Konzept „Lena pur“ - ohne aufwendigen Schnickschnack drum herum - auch zu präsentieren gewagt. Im Vergleich zu den vielen seichten Schnulzen (ich habe nichts gegen Balladen, aber sie nicht-schnulzig zu interpretieren ist eine ganz hohe Kunst, die nicht viele beherrschen) oder Beiträgen wie dem griechischen oder französischen, die ich eher öde fand, habe ich Lenas Auftritt als erfrischend empfunden.

    Welches Potential und welche Entwicklungsmöglichkeiten noch in ihr stecken, ob es zu einer Profi-Karriere reicht und ob man in zehn Jahren noch von ihr reden wird, muß die Zeit und muß ihre weitere musikalische Arbeit zeigen. Dabei wird es unter anderem darauf ankommen, daß sie verantwortlich gefördert und nicht skrupellos ausgebeutet und vermarktet wird. Und daß es ihr dabei vor allem gelingt, als Musikerin sie selbst und nicht nur das "Produkt Lena" zu sein. Da klingt es schon mal gut, daß sie jetzt gerade in einem Interview erklärt hat, daß sie kein Schlagerstar werden wolle, und das Ansinnen, das diesjährige WM-Lied zu singen, mit einem spontanen "Nää" zurückgewiesen hat.

    Ob sie allerdings so natürlich ist, wie viele sie empfinden? Da bin ich mir nicht ganz so sicher. Was so „natürlich“ wirkt, ist vielleicht auch nur die Unsicherheit, die sie als absoluter Neuling im Show-Geschäft, der sicherlich von seinem eigenen schnellen Erfolg selber ganz überwältigt ist, natürlich noch hat. Auf jeden Fall schätze ich sie als einen Menschen mit einem ungeheuren Selbstdarstellungsdrang ein (den man im Show-Geschäft natürlich haben muß) - mit ihrer Filmrolle im letzten Jahr soll sie sich vor ihren Mitschülern ganz schön aufgespielt haben. Ich glaube, daß sie ihre Außenwirkung (natürlich unter fachlicher Beratung und Anleitung) sehr bewußt kalkuliert und auch ihre Natürlichkeit Teil dieses Kalküls sein kann.

    Und ihr Lied? Der Text ist genauso platt und dämlich wie die Texte der meisten Pop-Stücke. Musikalisch hat es ein gewisses Etwas, ist aufs Ganze gesehen aber auch nicht überragend. Aber „Lena“ und „Satellite“ waren zwei Komponenten, die einfach gut zueinander paßten.

    Was aber sicherlich auch nicht unerheblich zum Erfolg beigetragen hat, ist das Arrangement, das ja vermutlich von Stefan Raab stammt - daß er ein genialer, ideenreicher Musiker und ein ganz ausgefuchster Arrangeur ist, steht ja nun mal fest.

  • vor 10 Jahren

    Ich mag das Lied nicht & Lena auch nicht.

    zum beispiel azerbaijan war um längen besser.

  • Anonym
    vor 10 Jahren

    Offiziell hat der Songwriter gewonnen. (also das Lied)

    In Wahrheit hat aber Stefan Raab gewonnen, der Lena gezielt eingesetzt hat, um die Medien und die Juroren auf ihre Seite zu ziehen.

    Der Auftritt war zwar ok, aber auch nicht so dolle...

  • vor 10 Jahren

    Beide habe gewonnen und mit ihnen ganz Deutschland.

  • Ihr lied. Deswegen heißt es ja auch Eurovision SONG contest :)

    hatten wir heute erst im Musikunterricht.

    Gruß

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