Maeve Dragon fragte in TiereHunde · vor 10 Jahren

Warum wird das Halten von Kampfhunden nicht endlich einmal verboten?

Tragödie im thüringischen Sachsenburg: Ein dreijähriges Mädchen ist am Freitagabend von den vier Kampfhunden seiner Tante totgebissen worden. Warum die Staffordshire-Bullterrier plötzlich über die Kleine herfielen, konnte niemand sagen.

Gegen die 44 Jahre alte Hundehalterin wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

31 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 10 Jahren
    Beste Antwort

    Die Halterin dieser Kampfbestien gehört in den Knast, und zwar mit für diesen Straftatbestand in Frage kommende Höchststrafe ohne Bewährung.

    Desweiteren hat sie alle dem Steuerzahler enstandenen Kosten (Gerichtsverfahren, Haftunterbringung,etc.) zu ersetzen. Und ihr gehört ein lebenslanges hundehaltungsverbot aufgedrückt.

    Wieder wurde ein unschuldiges Leben brutal ausgelöscht, bevor es die Chance hatte, eigentlich zu leben.

    Wieder wird von Fanatikern rumrelativiert, daß Hundi ja eigentlich gaanix dafüa kann, daß der Mensch der Böse, und laber und bla...

    Es muß anscheinend erst mal ein Kind eines hochrangigen Politikers zu Tode gebissen werden, bevor der Gesetzgeber endlich einmal wirksam einschreitet. Die bisherigen halbherzigen und unzureichenden Maßnahmen, sind auf den Einfluß der Tölenfanatikerlobby und deren Sponsoren, der Tierfutterindustrie zurückzuführen. Jawohl, es heißt TierFUTTER, und nicht Tiernahrung oder Tierkost, wie es verniedlichend in der hohlbirnigen Werbung dargestellt wird.

    Ein Hund, der biologisch ein Raubtier ist und bleibt, selbst, wenn er noch so vertüttelt und vermenschlicht wird, ist de facto eine WAFFE. Und sollte vom Gesetzgeber wie eine Waffe, was Besitzrecht,etc. betrifft, behandelt werden. Der wesentliche Unterschied zu einer Schußwaffe besteht darin, daß diese in DREI Arbeitsschritten zum Schuß hergerichtet werden muß, bevor man sie abfeuern kann.1)Teilladen, 2)Fertigladen 3)Entsichern. Ein Hund kann jederzeit und ohne Vorwarnung in einem Momentanversagen durchdrehen, was genetisch bedingt in seinem Aggressionspotential liegt, und was KEIN Hundetrainer, -flüsterer. -psychologe abtrainieren kann.

    Und es sind sehr wohl bestimmte Rassen aufgrund ihrer körperlichen Konstitution ehr zu aggressiven Kampfhunden ""geeignet"", als andere.

    JEDER potentielle Hundehalter sollte genauso behandelt werden, wie jemand, der sich eine Schußwaffe zulegen will. ER sollte einen handfesten Nachweis erbringen, warum und wofür er/sie einen Hund braucht. Zum Hüten, Bewachen, Apportieren, als Hund zum Streifegehen, für Rettungseinsaätze, etc.,etc. Diese reine Spaßtierhaltung,bei denen die Hunde zum Zwecke des Spielens und Kuschelns, als Partner und/oder Kinderersatz gehalten werden, gehört ausnahmslos verboten.

    Durchgeknallte TierfanatikerInnen wollen es natürlich nicht wahrhaben, daß von ihren, zumeist unerzogenen, verzärtelten und vermenschlichten Tölen für Dritte permanent große Gefahren ausgehen.

    Auch hier zeigt es sich, wie bei allen Problematiken in der Politik: Solange sich die (potentiellen) Opfer nicht im Vorfeld wehren, sprich demonstrieren, Unterschriften sammeln, etc. wird sich in den etablierten Parteien nichts ändern, was den Schutz von Nichttölenhaltern betrifft.

    Man sollte die Zeitungen mit Leserbriefen bombardieren, die für den Wahlkreis zuständigen Abgeordneten mit Briefen und emails überhäufen, den Ordnungsämtern permanent auf den Senkel gehen (dazu gehört auch das konsequente Anzeigen von Haufenliegenlassern und Anleinverweigerern), solange und unablässig, bis sich auf der Bürokratenebene endlich mal etwas tut.

    Den verstümmelten und bestialisch zerfleischten Todesopfern nützt das jetzt nichts mehr. Auch nicht den für ihr Leben gezeichneten Beißopfern, die nach etlichen Operationen ihr Leben noch gerade so retten konnten. Aber es würde für die Zukunft endlich den Schutz für unschuldige Dritte sicherstellen, wenn die Hundehaltung an streng eingegrenzte Auflagen geknüpft und nur zur reinen Ausnahmeerscheinung gemacht werden würde. Ebenso, wie die Beantragung einer Waffenerwerbskarte.

    Die DR, die jetzt von fanatischen TierromantikerINNEN kommen, die in ihrem verkorksten Leben nur noch ihren Frust gegen Menschen schieben ,und all ihre unerfüllten Wüpnsche und Sehnsüchte auf einen Köter projezieren, bestätigen mich nur noch in meiner Ansicht.

  • vor 10 Jahren

    gegenfrage, warum werden menschen nicht verboten, die tiere falsch erziehen.

  • Anonym
    vor 10 Jahren

    Das hat nicht soviel mit den Hunden zu tun, sondern mit den Haltern.

    Warum halten sich Polizisten nicht Rottweiler sondern Schäferhunde in der Regel!

    Das ist alles Erziehung die Hunde sind nicht Schuld deswegen ist es auch gut dass die Halterin angezeigt wurde und ich hoffe, dass sie das Volle Strafmaß augebrummt bekommt!

  • vor 10 Jahren

    Der Begriff Kampfhunde ist Bloedsinn.

    Ein Hund ist was der Halter aus ihm macht.

    Ein 3 jaehriges Maedchen mit 4 Hunden egal welcher Rasse alleine zu lassen, dass ist verantwortungslos.

    Der Unterschied zwischen einem Dackel und einem Bullterrier ist normalerweise nur die Groesse der Schnauze und damit des Bisses. Aber es gibt auch Dackelkampfhunde................

    Den Besitzer und die Eltern sollte man einsperren.

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  • Anonym
    vor 10 Jahren

    Man sollte sich lieber fragen, warum es überhaupt Leute gibt, die sich Kampfhunde halten ...

    Vermutlich ist es bei den meisten das Gefühl, absolut unangreifbar zu sein, wenn man diese Sorte Hund mit sich führt.

    Allerdings gibt es, wie @Tom schon richtig bemerkte, auch Hunde anderer Rassen, die für Menschen recht gefährlich werden können.

    Deswegen legten wir uns damals zwei Chihuahuas zu. Aber nicht nur aus diesem Grund ...;)

    Es handelt sich hier um einen sehr tragischen Vorfall. Die Tante wird m. E. ganz schön daran zu "knabbern" haben ...

    PS: Vergleichbares könnte man u. U. auch für das Halten von giftigen Tieren, für die Aufbewahrung von Munition und Schusswaffen in Privathaushalten verlangen ...

    Verantwortungsvolle Leute können - nach ihrer Aussage - Missbrauch ausschließen.

  • avalon
    Lv 7
    vor 10 Jahren

    Das ist ein ziemlich umfangreiches Thema,bei dem viele Seiten beleuchtet werden müssen.

    Zunächst ist der Halter verantwortlich für a) artgerechte haltung und b) Erziehung.Ein Hund ist,egal welcher Rasse angehörig,ein Rudeltier ,das natürgemäß einer strengen Rudelhierachie unterliegt.Der größte und häufigste Fehler in der Hundehaltung ist eine ungenügende Chefposition des Halters,wird er vom Hund als schwacher Rudelführer wahrgenommen,macht der Hund mehr oder weniger,was er will.

    Ferner muss sich ein jeder bewußt sein,dass Hund immernoch Tier ist und nicht Teddybär ,so also immer ein Rest Unberechenbarkeit in ihm stecken kann-deshalb ist ein Kleinkind auch nicht unbeaufsichtigt mit einem Hund alleine zulassen. Und schon gar nicht mit vieren,denn hier kommt zusätzlich die Rudel- und/oder Jagdmentalität zum Tragen.

    Was die unterschiedlichen Rassen und ihre Gefährlicheit betrifft,so gehen da die Meinungen gewaltig auseinander.Ich für meinen Teil denke,dass Rassen ursprünglich zu ganz bestimmten Zwecken gezüchtet wurden und demnach ganz bestimmte Merkmale herausgezüchtet wurden: Der Dobermann sollte Geldtransporte überwachen,der Dackel sollte dem Jäger zur Hand gehen und in den Fuchsbau schlüpfen,der Windhund sollte schnell und wendig sein, dar Bordercolli sollte Schafherden zusammen halten und dem Schäfer bei der Arbeit unterstützen.

    Der Staffordshire sollte zur Unterhaltung dienen und sich mit Artgenossen dermaßen beißen,dass es teilweise um Leben und Tod ging.Seine Nacken-und Unterkiefermuskulatur wurden außerordentlich kräftig mittels Selektion herausgezüchtet,ebenso Aggressionspotential-(das gilt natürlich auch für andere Rassen)Dennoch wird der Yorkshireterrier, Dackel oder Colli auf Kampfhundveranstaltungen im Hinterzimmer wohl kaum die Attraktion sein...

    Man darf diese genetische und damit vererbbare Selektion(von Perverslingen durchgeführt!!) nicht ganz von der Hand weisen-wenn es auch Kampfhunde gibt,die liebenswerte Familienbegleiter sind.Und um eben diese nicht zu benachteiligen,bleibt es bei einem Nicht-Verbot.-vorerst.Man sollte daher jeden Hundehalter,egal welcher Rasse,massiv auf die Gefährdungshaltung hinweisen und intensiv über Hundeerziehung aufklären,bevor er sich einen Hund anschafft.

    Nachtrag:Doch, es gibt Kampfhunde: Sie sind nicht ohne menschliches Zutun zu dem geworden,was sie sind ,sondern von Menschen dazu gezüchtet und erzogen,verdammt.Das kann man nicht schönreden. Schuld sind die Verantwortlichen,nicht der Hund-aber schützen muss man die Bevölkerung !

    Hier wurde nicht gebissen,sondern totgebissen!

    @Loki:Da gibt es etwas,das nennt sich Nachrichten,da steht es !

    @Jossip: Danke-zumindest erinnerst Du Dich etwas an Biologie/Zucht

  • vor 10 Jahren

    Grausam, was da passiert ist. Da werde ich immer belächelt, wenn ich Angst vor großen Hunden habe und die Hundebesitzer sagen dann, der tut nichts, der ist ganz brav. Aber mir ist immer mulmig, wenn die Hunde frei laufen und die Hundeleine trägt Frauchen nebenher. Wie soll man wissen, ob ein Hund gut oder schlecht erzogen ist. Deshalb habe ich vor allen Hunden heiligen Respekt.

  • Kein Hund ist von grundauf böse, egal ob Rottweiler oder Golden Retriever! Es kommt drauf an wie man ihn erzieht und hält und wenn man nicht genug Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit für einen Hund hat, soll man sich gefälligst ein Meerschweinchen kaufen.

  • vor 10 Jahren

    Ein grauenvoller Vorfall, der aber wieder mal klar aufzeigt,dass die elterliche Aufsichtspflicht nicht stattgefunden hat.

    Ich habe seit 30 Jahren Hunde, meist ganze Rudel, hier ist das Verhalten noch mal anders als wenn man nur einen Hund hält.

    Wenn jemand 4 Hunde hat- dabei spielt die Rasse überhaupt keine Rolle, dann ist das Kind, da es in der unterlegenen Position ist,dem Rudel nicht angehört, immer im Nachteil. Man darf NIE ein Kleinkind oder überhaupt jemanden der sich mit Rudeln nicht auskennt allein mit ihnen lassen.

    Wenn ich das Wort Kampfhund höre kommt mir gelinde gesagt die Galle hoch.

    Ein echter Kampfhund ist ein Hund der von Menschen durch brutale Behandlung zu einer Bestie gemacht wird.

    Kein Hund - egal welcher Rasse - kommt als Bestie zur Welt.

    Ich habe als ich noch in D gelebt habe mehrere Pitts und Bulls gehalten, manche von anderen Leute die nicht mit ihnen umgehen konnten sogar übernommen und in monatelanger mühevoller Arbeit wieder zu einem normalen Hund gemacht.

    DER MENSCH ist Schuld !!!

    Jeder dieser Tiere war ein Schmusehund.

    Was hier viel mehr den Schaden so schwerwiegend macht ist die gigantische Beisskraft dieser Tiere, so- und woher haben sie die??- Genau- vom Mensch- der sie gezüchtet hat.

    Auch ein kleiner Hund kann zubeissen und verletzten,wenn im Rudel zeigt auch er das gleiche Verhalten, die Schäden fallen einfach geringer aus, weil die Beiskraft eine andere ist. Diese Hunde dann alle gleich zu verurteilen ist falsch.

    Der Leinenzwang steht hier bei diesem Vorfall nicht zur Debatte, da es sich in einem geschlossen privaten Gelände zugetragen hat.Man kann seine Hunde nicht auch noch im privaten anketten.

    Wenn ich Besuch bekomme, dann werden meine 5 Hunde alle in einen Bereich des Garten gebracht, wo sie sich frei bewegen können, ohne das der Besucher Zutritt hätte, obwohl sie alle friedlich sind. Ich wiederhole mich - EIN RUDEL - verhält sich anders, da ist die Rangordnung klar abgesteckt. Ein "Eindringling" wie in diesem Fall das Kind wird in den meisten Fällen nicht akzeptiert.

    Wenn hier Halter und Eltern sich nicht den Regel der Natur entsprechend verhalten und handeln, kann man am Ende nicht den Tieren die Schuld zu schieben.

  • vor 10 Jahren

    Hey, das hab ich auch gelesen. Soweit ich weiß hat sie (die Oma) nicht mal eine Berechtigung für die Hunde gehabt....

    Ich find jedenfalls das das Halten von Kampfhunden verboten werden sollte. Aber ich denke dass es eigentlich gar nicht so sehr von der Hunderasse sondern vom Besitzer abhängt. Vielleicht sollte man eine Arte "Hundeführerschein" einführen. Zuerst muss man einen Test oder so bestehen um zu beweisen dass mna sich um Hunde richtig kümmern kann. Vielleicht könnte man so ein paar Unfälle verhindern?

    Hoffentlich ändert sich da bald was!

  • Hans M
    Lv 4
    vor 10 Jahren

    Meiner Meinung nach würde ein striktes Überwachen der Leinenpflicht sowie die Tauglichkeit des Hundehalters genügen.Kinder und ältere Leute sollten besser nicht damit im freien spazieren gehen.

    Hatte selber einen Rottweiler-war nie etwas-aber die können einen ganz schön in Verlegenheit bringen mit ihrer Kraft.

    Die Bezeichnung Kampfhund ist ein Blödsinn ,denn was ist dann ein Husky oder ein Schäfer ?Das sind auch ganz schön unberechenbare Hunde und fallen da nicht hinein.

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