hulga
Lv 7
hulga fragte in Politik & VerwaltungPolitik · vor 1 Jahrzehnt

hilfe für griechenland.?

gerade habe ich gelesen, dass sich deutschland mit der hilfe für griechenland, in milliaredenhöhe beteiligt, obwohl ca 90% der deutschen, sich dagegen aussprechen.

dafür, meine meinung, sollte unsere regierung mehr geld für soziales in unserem land einsetzen.

hätte gerne eure meinung dazu.

19 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Korruption ist ein wesentliches Problem. Das andere ist in solchen Staaten, dazu zähle ich auch Italien, Spanien und Portugal (Murkelländer), funktioniert vieles nicht. So auch das ganze Steuersystem. Es wird unglaublich viel am Fiskus vorbei geschoben und in Schwarzarbeit erledigt. In Griechenland schreiben auch die Taxifahrer keine Quittung u.v.m. Putzfrauen, Gärtner, Poolservice, ja selbst Mieteinnahmen werden oft nicht versteuert. Man könnte es auch staatlich sanktionierte Schlamperei nennen. man könnte dort Millionen einnehmen wenn nicht so idiotisch liederlich gearbeitet würde. Wenn sich in den Ländern nicht generell etwas ändert ist jede Hilfe sinnlos.

    Die zugesagten Hilfen dienen nur einem Ziel, den Euro stabil zu halten, sonst sieht es schlecht in der EU aus.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Die Idee der Europäischen Union leidet sehr unter diesen Geschehnissen, auch auf Grund dessen, dass die Probleme falsch kommuniziert werden.

    Der Euro hin oder her, dem maroden Griechenland hätte man so oder so helfen müssen. In Argentinien wurden nach deren wirtschaftlichen Kollaps auch Milliarden direkt oder indirekt gepumpt. Also die Annahme, der Euro sei schuld, ist definitiv falsch.

    Immer wieder wird der Sinn der Europäischen Union in Frage gestellt. Hier sei das Argument eingebracht: Kleine Länder werden schnell zum Spielball der großen Länder. Die EU ist ein Schutzmantel für jedes beteiligte Land und zusätzlich auch für die EFTA-Staaten ( Island, Norwegen & Schweiz ).

    Aber trotzdem- die Fragen sind vollkommen legitim und müssen auch eine Neujustierung in der Enntscheidungsfindung nach sich ziehen.

    Es ist falsch zu glauben, dass eine einheitliche Währung keine einheitliche Wirtschaftspolitik benötigt. Langsam leuchtet es den Politikern ein, dass die Wirtschaft- und Steuerpolitik nicht auf nationaler Ebene geregelt werden kann, wenn es eine multinationale Währung gibt. Was nutzt ein Stabilitätspakt? Als Bemessungsgrundlage wird lediglich die Verschuldung, das BIP oder die Inflation herangezogen. Das sind alles bereits Ergebnise einer Wirtschaftspolitik. Dann ist es bereits zu Spät zum Handeln. Vorher muß der Hebel angesetzt werden. Griechenland mußte einen Teil der Souverenität aufgeben, damit dem Land geholfen werden kann. An dem Debakel in Griechenland ist aber nicht nur die korrupte grieschische Elite schuld, auch die Dumpinglöhne in Deutschland haben ihtren Teil dazu beigetragen, dass die deutschen Produkte billiger ( somit Konkurenzfähiger ) waren als grieschiche Produkte. Das gleiche gilt auch in Bezug auf Spanien, Protugal, Irland und zum Teil Italien.

    Wir können die Globalisierung nicht zurück schrauben. Wir müssen mit ihr leben um sie auch gestallten zu können. Wenn Griechenland nicht geholfen wird, kommt das einem Rückzug gleich. Wir können uns aber nicht hinter unserer Grenze verstecken. Dann kommt die Krise zu uns. Immer weiter, Stück für Stück. Es ist besser jetzt zu handlen als abzuwarten. Jetzt können Fehler korrigiert werden, in einem Jahr müssen die Fehler korrigiert werden und sie werden dazu noch teurer.

    Im übrigem haben auch Länder, die nicht in der EU sind, die Probleme mit der Krise, die stellenweise existenzieller Natur sind. Es sei auf Island verwiesen. Aber auch die Schweiz macht einen Strukturwandel durch. Und selbst die norwegische Regierung gibt zu, dass das von ihnen geförderte Erdöl ihnen Zeit und Geld gibt, sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

  • das Geld ist schneller in unbekannte Kanäle geflossen als es überwiesen ist.

  • vor 1 Jahrzehnt

    unsere Regierung hat schon immer genau das Gegenteil von dem getan, was das Volk will .

    Auf der einen Seite sind wir hoffnungslos verschuldet, da werden Programme erarbeiten wie man das dumme Volk noch mehr auspressen kann, auf der andren Seite werden die Milliarden in der Welt verteilt ...Deutschland hat es ja ..

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Unser Land ist in Milliardenhöhe verschuldet. Die Kommunen sind pleite ! Es fehlt an allen Ecken und Kanten. Kein Geld für die Beseitigung der Winter Schäden. Die Schulen verrotten. Das könnte man jetzt noch fortführen. Da mal ein paar Milliönchen und dann mal dort ein paar Milliarden . Ja wo leben Wir denn eigentlich ?

    Für die ganze Welt ist Geld da aber nicht für die Deutschen Steuerzahler.

    Wer macht diesem Wahnsinn endlich ein Ende !?

    Gruß

    Gordo_Mainz

  • vor 1 Jahrzehnt

    Kein Geld nach Griechenland! Während in anderen südeuropäischen Ländern auch im WInter der Tourismus blüht, gehen die Griechen seelenruhig in Urlaub.

    Frag mal die Ex-Bürgermeisterin von Athen, was sie von dem Arbeitswillen ihrer Landsleute hält...

    Schaut Euch mal um auf den Inseln wie Korfu, Kreta, Rhodos etc. etc.um - hier gibt es genug zu tun.

    Was hält die Griechen davon ab? Zum Beispiel das Geburtshaus von Greco auf Kreta. In Spanien, USA und Italien wäre dies eine Touristenstätte ersten Ranges. Auf Kreta findet man das Haus nur auf Feldwegen und hinter verfallenen Mauern. Kein Geld für Griechenland.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Die sollen unser Geld im eignem Land anwenden, Tierheime gehen kaput die bekommen nichts von Saat, aber es wird in snderen Ländern gesteckt- gut ich sehe ja ein das sie hilfe brauchen aber müssen wir uns nchmehr verschulden- ich könnte doch auch meinen Nachbarn das geben was ich übrig habe um selbst zu überleben und würde mich nicht für ihm verschulden

  • vor 1 Jahrzehnt

    Das Land ist das korrupteste was wir in Europa haben, keiner sollte es helfen. Ausserdem haben Griechen, in den letzten 1500 Jahren, Europa auch nichts gegeben.

  • Kapaun
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Gutes Beispiel dafür, dass Regierungen gelegentlich auch unpopuläre Dinge tun müssen, wenn sie richtig und notwendig sind. Die zitierten 90% (obwohl ich die Zahl für endlos übertrieben halte) würden nämlich ganz schön blöd schauen, wenn Griechenland zusammenfällt und das hiesige Bankensystem nach sich zieht und sie (die 90%) dann kein Geld zum Einkaufen mehr kriegen, weil die Bank zu ist...

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    ich denke, man sollte griechenland schon helfen, das verlangt die solidarität in der eu.

    aber man sollte auch diese griechischen politiker ächten, die das desaster verschuldet haben. griechenland ist ein balkanstaat, und von balkanpolitikern ist nicht viel zu erwarten. die eu wird noch mit wehmut an die zeit zurückdenken, als sich die eu-außengrenze am südlichen rand sloweniens befand. es streben schließlich serbien, montenegro und auch bosnien die mitgliedschaft an. will gar nicht dran denken, was da auf europa zukommt!

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