Anonym
Anonym fragte in Gesellschaft & KulturReligion & Spiritualität · vor 1 Jahrzehnt

Wenn Jesus von sich selbst Zeugnis abgelegt hat, ist dieses dann falsch oder dennoch wahr?

"Wenn ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr."(Johannes 5,31)

"Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Auch wenn ich von mir selbst zeuge, ist mein Zeugnis wahr; ..."(Johannes 8,14)

11 Antworten

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  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Es geht im griechischen Urtext beide Male nicht darum, ob das Zeugnis "wahr" ist, sondern ob es nach jüdischem Recht gültig ist.

    Joh 5,31 sagt: Es wird erst wahr, wenn ein zweiter, unabhängiger Zeuge dazu kommt. Das ist hier Johannes der Täufer.

    Joh 8,14 und 16 beruft sich Jesus auf seinen himmlischen Vater als den nach jüdischem Recht notwendigen zweiten Zeugen.

    Im Joh-Ev spricht (fast immer) Jesus durch den Mund des Evangelisten.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Schau mal was Jesus im Zusammenhang gesagt hat:

    8,13-18 Da sagten die Pharisäer zu ihm: Du legst über dich selbst Zeugnis ab; dein Zeugnis ist nicht

    gültig. Jesus erwiderte ihnen: Auch wenn ich über mich selbst Zeugnis ablege, ist mein Zeugnis gültig.

    Denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr aber wißt nicht, woher ich komme und

    wohin ich gehe. Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen. Wenn ich aber urteile, ist

    mein Urteil gültig; denn ich urteile nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat. Auch

    in eurem Gesetz heißt es: Erst das Zeugnis von zwei Menschen ist gültig. Ich bin es, der über mich

    Zeugnis ablegt, und auch der Vater, der mich gesandt hat, legt über mich Zeugnis ab.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    das heisst

    jesus spricht nicht ueber sich selbst

    das waere ja auch absurd

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Das Prinzip der Dualität, des sich auf andere zu berufen, sich hinter anderen zu verstecken usw. wird genutzt und es entsteht der Eindruck von verbrecherischer Ausnutzung, das das Prinzip, im Sinne des erweiterten Egoismus gelebt werden dürfte.

    So bald eine Person, ein Unternehmen, ein System, eine Andeutung, u.v.a.m. angenommen oder entstanden ist und dann dabei bliebe, gäbe es kein glaubhaftes Zeugnis. Erst wenn der Dualität entsprechend mind. zwei zusammen gelten, dann gibt es ein Bündnis, ein glaubhaftes Zeugnis und mind. zwei Eindrücke.

    Auch Gläubige, doch im Sinne des Üblen, doch keine wirklichen Gläubigen und daher Einfältige sind einem Zweck-Bündnis ergeben.Loyal, aber nicht treu. Vertrauens würdig, jedoch überhaupt käuflich. Amoralisch "zwar", "aber" immer nur dann,wenn es ja "auch" andere so machen. U.V.A.M. !

    Um dieser Prinzipien-Reiterei zu entkommen und nicht bloß die Prinzipien-Treue ausreichen sollte und kein Eindruck von Nöten erst entstehen müsste und kein Zeugnis es glaubhafter zu machen vermag, ist eine weitere Dualität zustande zu kommen und ein weiterer Dualität-Vorgang abzubrechen.

    Dann wäre die heut zu Tage genannte Kooperation und die damalige Ausdruckweise die darauf hin deutete, effektiver und effizienter und liebenswürdiger.

    Erst dann wäre es faktisch, logisch und wohlwollend menschlich möglich sich im Leben einbringen zu dürfen, ohne die bisher gegebene Mauschelei, die sich seit Menschen Gedenken ergeben hat.

    Z.B. :

    Ein Mensch ggü. ein Unternehmen, dann Eine Tier-Art ggü. Interessen-Gruppe und dann zu guter letzt, politische Gemeinschaft und nichts weiter.

    Dreifaltigkeit und aller guten sind drei und Leben-Rezept von UHHja und Neu-Gründung von Sytemen einmal anders wie.

    Bitte schön !

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Schlachter 2000 übersetzt:

    (5,31) "Wenn ich keinen anderen Zeugen hätte als mich selbst, dann wäre das, was ich über mich sage, nicht glaubwürdig"

    (8,14) "Auch wenn ich als Zeuge in eigener Sache rede, ist das, was ich sage, wahr."

    Damit ist das etwas verständlicher.

    Jesus sagt auch: (Joh14,6) "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben"

    Wenn Jesus die Wahrheit selbst ist, kann er nicht unwahr sein.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    (Johannes 5:31) Wenn ich allein über mich Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis nicht wahr.

    Hier bezieht sich Jesus auf das Jüdische Gesetz, gemäß dem mindestens zwei Zeugen, besser drei für einen Sachverhalt angeführt werden könnten. Bei lediglich einem Zeugen stand Aussage gegen Aussage, und man konnte keine Urteil fällen.

    (5. Mose 17:6) Auf die Aussage von zwei Zeugen oder von drei Zeugen sollte, wer sterben muß, zu Tode gebracht werden. Er wird nicht auf die Aussage eines einzigen Zeugen zu Tode gebracht werden.

    Im Falle Jesu bezeugten er selbst und sein Vater sowie Johannes der Täufer sowie vier Evangelien - eine Fülle von Zeugen, wobei es bereits genügt hätte, wenn er und sein Vater seine Messiasschaft bezeugt hätten. Gott hält sich immer an sein eigenes Gesetz.

    Mit deinem zweiten Satz brachte Jesus zum Ausdruck, dass selbst wenn allein sein Zeugnis zur Verfügung stünde, er nicht lügt.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wer's glaubt wird selig...

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Er sprach oft in Metaphern, niemand verstand Ihn. Wichtig ist: Niemand kommt zum Vater denn durch mich. Zudem wurde die Bibel stark überarbeitet und darf nicht wörtlich gesehen werden.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Es ist unmöglich Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen und dann Fragen zu stellen.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Jesus hat nie Zeugnis abgelegt. Hörensagen sollte man nicht wirklich vertrauen. Leichtgläubige sind nicht wirklich als Christen zu bezeichnen.

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