jerry cola fragte in Gesellschaft & KulturSprachen · vor 1 Jahrzehnt

Wie kommt es das man bei der Jobsuche immer denkt, "das kann ich nicht"?

Mir geht es so, ich bin seit 5 Jahren auch neben dem Studium her auf Jobsuche. Bei vielen Jobs auch in meinem erlernten stehen dann Dinge drin, von denen man noch nie etwas gehört hat, wie kommt das? Man lernt doch eigentlich nur on the Job aber wird trotzdem von so etwas abgeschreckt nach dem Motto, das kann ich nicht, da wollen die mich eh nicht

6 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    "man" denkt, ich kann es nicht? wieso schreibst du nicht "ich" denke, ich kann es nicht?

    du fragst doch nicht für je(man)den anderes, sondern für dich - oder? du hast das problem,

    nehme ich an. ich folgere daraus: einen mangel an selbstbewusstsein bei dir.

    das ist nicht schlimm! mit der zeit gibt sich das sicherlich. jeder neue job, wenn man auch im ausgebildeten beruf einen solchen annimmt, hat neue herausforderungen und neue aufgaben stehen einem bevor. - man - grins - lernt nie aus! du schaffst das auch!

    nun, wie auch immer spreche nicht von "man" wenn du "ich" meinst! - ein kleiner tip am rande von mir.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Nachgewiesen ist, dass Männer sich auf Jobs bewerben, wenn sie etwa 50% der geforderten Qualifikationen erfüllen, und Frauen erst, wenn sie über 80% nachweislich verfügen.

    Andererseits sind Stellenausschreibungen meistens so formuliert, dass - z.B. bei großen Unternehmen oder im öffentlichen Dienst - sie bestimmte Ansprüche erfüllen müssen, um die Basis für bestimmte Gehaltsgruppen zu bilden.

    Lass' Dich dadurch bloß nicht abschrecken, sondern nimm Dir das Motto "Was ich nicht kann, kann ich noch lernen!" zu Herzen und bewirb Dich auf interessante Stellen!

  • Pankh
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    das musst du auch nicht alles können.

    So eine stellenanzeige beschreibt den überoptimalsten Kandidaten wo geht.

    Genommen werden auch leute, die dem nciht total entsprechen, aber einen guten eindruck machen.

    Dabei kommt die einstellung, ich kann das nicht, die wollen mich eh nicht..... sehr negativ rüber.

    Versuch zu denken, ich habe meine fertige ausbildung, ich bin schlau und clever und ich kann fast alles lernen (im realistischen Rahmen :) ).

    Nicht entmutigen lassen!

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich finde auch, dass die meisten Stellenanzeigen heutzutage viel anspruchsvoller formuliert sind als früher, gespickt mit Bezeichnungen und Qualifikationen, meistens in Englisch, sogar die Berufsbezeichnung.

    Aber das ist meiner Meinung nach so gewollt.

    Ich denke, damit will man viele Bewerber bewusst abschrecken, damit nur die Kandidaten bleiben, die so einigermaßen zur Stelle passen.

    In Zeiten der Stellenknappheit bewerben sich viele auf alles, auch wenn sie gar nichts davon können.

    Oder sie müssen für ARGE oder sonstige Stellen nachweisen , dass sie sich bemüht haben, eine Stelle zu finden (und können dann die Absage präsentieren).

    In einem Bewerbungstraining habe ich gelernt, dass Bewerbungen ab ca. 70% Übereinstimmung mit der Stellenbeschreibung eine Chance haben.

    Die 30%, die fehlen kann man dann "on the Job" lernen. NUR "on the Job" lernen, das geht nur bei Anlernstellen, nicht bei qualifizierten, da sollte man schon eine passende Ausbildung haben und möglicherweise auch Berufserfahrung.

    Man sollte in der Bewerbung idealerweise darauf eingehen, wie man die fehlenden Kenntnisse ausgleichen könnte.

    z. B. durch Sprachkurse außerhalb der Arbeit etc. Oder man soll schreiben, ich kann nicht so gut Französisch, dafür bringe ich aber noch zusätzliche Kenntnisse in 2 anderen Sprachen mit.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Die Erwartungen der Arbeitgeber sind überzogen, vor allem bei Einsteigern. Das kommt wohl daher, dass wir derzeit einen "buyer's market" haben, also die Arbeitgeber klar im Vorteil sind.

    Kleiner Rat: Frage nach, wie die Gewichtung aussieht. Für gewöhnlich ist es so, dass die wichtigsten Voraussetzungen als erstes genannt werden, oder es steht dabei, dass diese Quali "unerläßlich" oder "zwingend" ist oder so, während andere Dinge zur Abteilung "wäre schön" oder "von Vorteil" gehören. Wenn man da nachhakt, klärt sich das dann.

    Oft wird da über etwas geschrieben, von dem die Leutz selber nicht groß die Ahnung haben oder eben große Ehrfurcht. Man muss sich das dann übersetzen. "perfect in Microsoft Excel" kann also bedeuten, dass man lediglich eine Mappe erstellen können muss. Es muss nicht bedeuten, dass man damit Reisekostenabrechnungen ohne Anleitung aus dem Ärmel schüttelt oder superkomplizierte Dinge damit machen muss. Das ist eben ganz unterschiedlich. An vielen Arbeitsplätzen werden nur 10 % der Fähigkeiten einer Anwendung tatsächlich genutzt. (Ausgenommen IT-Firmen). Wenn Ämter von "MS Office" reden, kann es durchaus sein, dass sie damit nur Word und Outlook meinen, wofür's dann nochmal eine Schulung gibt! ;)

    Kochen (fast) alle nur mit Wasser. Die anderen paar Prozent der Firmen lernst du schnell schon daran zu erkennen, wie sie mit dem Bewerbungsprozess per se umgehen. ...

    Warum sich Bewerber da einen Kopf machen? Ganz einfach, weil man die Konkurrenz nicht kennt. Auf dem Papier sieht vieles toll und perfekt aus, da wird sich eben im besten Licht verkauft. Im Alltag ist das nicht so wild...

    Viel Glück!

  • vor 1 Jahrzehnt

    Das "man" denkt kann nicht sein!

    Vielleicht einige,aber nicht alle!

    Wenn du diese Einstellung hast,willst du es erst gar nicht ausprobieren,weil du nicht weisst,was auf dich zu kommt und das macht dir Angst!

    Was soll denn passieren???

    Mehr,als das es nicht dein Ding istKann nicht passieren,na und?dann probierst es halt weiter!

    Wer weiss,was dir da schon alles fuer geile Jobs durchgegangen sind????

    Du solltest deine Einstellung mal ueberdenken,sonst wird das nix!

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