Amethist1967 fragte in GesundheitPsyche · vor 1 Jahrzehnt

Wie geht ihr mit Trauer um?

Wie trauert ihr?

Update:

Ich möchte jeden von Euch für die Antwort danken; jeder Mensch trauert anders und man kann im Leben nie sagen, was, wie es richtig oder falsch ist;

Trauer ist wichtig, damit sie nicht pathologisch wird, also damit man nicht erkrankt.

Es gibt die Trauerphasen nach Verena Kast

. Phase des Nicht - wahrhaben- Wollens

. Phase der aufbrechenden Emotionen ( da gehört alles dazu, Wut, Weinen, Freude....)

. Phase des Suchens und Sich - Trennens

. Phase des neuen SElbst- und Weltbezuges

Die vier Phasen können sich auch ineinander vermischen.

13 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    DIE eine Trauer gibt es (bei mir) nicht. Es hängt sehr davon ab, um wen oder was ich traure- und davon in welchem Stadium der Trauer ich mich befinde.

    Beispiele meiner Trauer:

    -ich weine

    -ich verkrieche mich

    -ich fange an zu schreiben

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ziemlich ungesund...ich schleppe sie mit mir rum und verkrieche mich.

    Manchmal werd ich auch kratzbürstig.

    Komm mit meiner Trauer lieber allein zurecht und heul auch alleine.

    Ist zwar nicht der richtige Weg,aber so tu ich es halt.

    Leider wird einem so oft Kälte vorgeworfen.

  • hulga
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    erst kürzlich hatte ich einen todesfall in der familie.

    die frau war sehr krank und ich habe gebetet, dass sie gehen darf und nicht mehr leiden muss.

    natürlich fehlt sie mir, aber ich musste sie loslassen.

    anders ist es, wenn ein junger mensch, sei es durch einen unfall, oder krebs, zu verlieren.

    vor allem, wenn ein kind stirbt, das kann kaum jemand verkraften.

    aber man sollte nie fragen, warum?, denn man bekommt keine antwort.

    ich versuche, mich an die schönen zeiten zu erinnern und ich denke, dass auch ein stück, selbstmitleid, mit im spiel ist.

    wenn man die zeit hat, sich von dem sterbenden zu verabschieden, ist dies ein trost.

    hat man diese gelegenheit aber nicht, bleibt zu vieles für immer offen.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich weine =*(

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    ausrasten.

    aus meiner trauer entwickelt sich sehr schnell wut...

  • vor 1 Jahrzehnt

    Auf Menschen bezogen:

    Mittlerweile bin ich schon abgehärtet. Vater, Mutter, Omas sind schon tot. Also, Anfangs mit weinen, laute Musik und Abkapselung!

    Oma: musste weinen, weil ihre Zwillingsschwester so an ihr hing. Sie waren eine Herz und eine Seele. War sehr traurig, aber sie war ja alt!

    Auf meine Rennmäuse bezogen:

    Anfangs: geheult ohne Ende, mich selber verletzt und den Buchstaben der Maus eingeritzt (krank,oder).

    Mittlerweile hat es sich etwas gelegt. Sie werden nun mal alt. Aber bei kranke Tieren, die eingeschläfert werden mußten, kriege ich Heulkrämpfe !

    Bei Bekannten oder Promis kommt meistens nur ein "oh, der/die ist tot?"

  • vor 1 Jahrzehnt

    Hallo

    Ja, mit Trauer befasst man sich nicht gerne, denke ich. Als ich meine Eltern(Papa vor 20 Jahren, Mama vor 11) verlor, war es, als wenn es mich umhauen würde.

    Ich habe sehr viel geweint, so viel, dass man fast keine Tränen mehr hatte.

    Dann hing ich sehr an meinen Haustieren, auch dort weinte ich, als ich sie begrub.

    Nun sind die Großeltern schon 88 und 89, man weiß nie, oder?

    Ich denke aber im Moment so, dass ich für jeden Tag, den ich meine Eltern, die Tiere usw. hatte, dankbar bin, Diese Zeit kann man mir nicht mehr nehmen.

    Man muss lernen, mit Trauer umzugehen

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich weine auch und höre auch recht viel Trauer Musik. Schotte mich komplett ab, und zieh mich zurück! Zumindest nur solange bis für mich wieder die Zeit kommt aufzustehen!

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich nehme mir die für mich passende Zeit der Trauer, in der ich meinen Gefühlen absoluten freien Lauf lasse, weiß mich dann aber auch wieder zu fangen und lenke mich mit produktiven Dingen ab. Natürlich variiert das ganze auch von Bekannheitsgrad zu Bekanntheitsgrad. Doch im Normalfall (bei Verstorbenen) werde ich mir dem klar, dass es meist besser für sie war. Und da ich ein Optimist bin, versuche ich in allem etwas Gutes zu sehen. Und: wer suchet, der findet!

    So long...

    Im Gruße

  • vor 1 Jahrzehnt

    Zu erst kommt bei mir so was wie selbstschutz ich schalte also körperlich ab. Aber sobald die Beerdigung ist heule ich Bitterlich , und dann Grieche ich mich zurück lasse keinen an mich ran und heule immer wieder für mich alleine was natürlich falsch ist man sollte mit Freunden oder Verwandten drüber Reden.

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