Sina fragte in GesundheitSonstiges - Gesundheit · vor 1 Jahrzehnt

Hat schon mal jemand daran gedacht....?

was ist wenn ein Arzt HIV positiv ist...

Die Frage kam mir einfach mal so in den Kopf und wollte eure Meinung dazu mal wissen...

Normalerweise muss er es ja nicht sagen, sowie die Patientin die in eine Praxis kommen auch nicht...

Was denkt Ihr da so drüber...Für mich irgendwie ein Thema was unverschwiegen ist oder??

7 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    für mich eine sternfrage!

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich vertraue meinem Arzt,egal ob HIV positiv oder negativ.Körperflüssigkeiten haben wir noch nie getauscht und werden wir auch nicht tun.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ja und? Man kommt ja mit seinen Körperflüssigkeiten nicht in Berührung und somit kann auch nichts passieren.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ein Arzt kann bei einer HIV-Infektion nicht mehr jede Art von Arbeit ausführen. Er bekommt genau wie in vielen anderen Berufen ein partielles Berufsverbot. So kann er z.B. nicht mehr im OP eingesetzt werden. Da auch ein Arzt erst einen aussagekräftigen Test benötigt, der ihm die Gewissheit über eine HIV-Infektion gibt, fällt er auch nicht aus dem Raster. Das durchführende Labor hat eine (zwar anonyme) Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Außerdem ist ein HIV-Infizierter ja auch einer Therapie zuzuführen und spätestens das meldet dann wieder der behandelnde Arzt, sei es er selbst, wenn er die Medikamente braucht. Im besten Fall werden aber Infektionen wie HIV schon bei einer der regelmäßig stattfindenden Untersuchungen durch den Betriebsarzt festgestellt und das vorübergehende Arbeitsverbot gleich vom Krankenhaus bzw. Arbeitgeber ausgesprochen. Jeder Arzt/jede Ärztin weiß auch wie wichtig es für ihn/sie ist, eine HIV-Infektion schnell therapeutisch anzugehen und dass es strafbar ist, bei Kenntnis der eigenen Ansteckung andere in Gefahr zu bringen.

    Außerdem: auch ein Arzt weiß nichts von evtl. HIV- oder sonstigen infektionen seiner Patienten, wenn diese nicht freiwillig damit rausrücken bzw. ein Zufallsbefund ihm das nahelegt (bei HIV Testung ja nur mit Zustimmung des Patienten möglich!). Er wird also schon alleine durch die Handlungsweise in beide Richtungen ein Infektionsrisiko klein halten.

    Wenn natürlich genug kriminelle Energie in einem Arzt steckt, wird er es zeitweise verheimlichen können. ABER: dieser Arzt wäre außer kriminell auch noch äußerst dumm, denn immerhin verschenkt er dadurch die Chance auf bessere (da nicht im Geheimen durchgeführte) Behandlung, wird spätestens bei Ausbrechen (und damit nicht mehr möglicher Verheimlichung) der Erkrankung seine Zulassung verlieren und vor Gericht gezerrt und ihm entgeht neben den psychischen Problemen auch noch die Chance auf eine längere Auszeit bei Lohnfortzahlung.

    Die Frage also immer wieder: warum annehmen, dass der schlimmste und absurdeste Weg von irgendwem gegangen werden sollte??

    Viel größer ist die Gefahr, dass Ansteckungskrankheiten wie Tuberkulose oder einfache Grippe von einem Arzt auf Patienten übertragen werden, bevor ihm die Gefahr überhaupt bekannt wird...

    Quelle(n): Ich werde Arzt
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  • Meikel
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich bin mir nicht sicher, ob er es sagen muß ! Weil es kann immer etwas passieren !

    Obwohl er ja meistens Handschuhe an hat ! Aber ich hatte auch schon Ärzte die Spritzen ohne Handschuhe gegeben haben !

    Aber wenn er es weiß würde er soetwas garantiert nicht machen !

  • vor 1 Jahrzehnt

    So lange man nicht die Körperflüssigkeiten austauscht, passiert nichts.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wo soll das Problem sein?

    Er behandelt eh nur mit desinfiziertem Material und oder mit Gummi-Handschuhen.

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