idril_arien fragte in TierePferde · vor 1 Jahrzehnt

Warum schaffen sich Leute Pferde an, um sie dann .....?

im Offenstall zu parken, alle drei bis vier Tage vorbeizukommen und glauben, daß ihre völlig untrainierten Pferde auf Dauer dazu in der Lage sind, sie durchs Gelände zu schleppen? Auf der Weide rumlaufen gibt keine Rückenmuskeln, die einen Menschen tragen können. Jedoch scheint das Gewissen beruhigt zu sein, da das Pferd ja Tag und Nacht draußen ist. Bei schönem Wetter kommen dann die Herrschaften, putzen ein bißchen, schmeißen den Sattel drauf und ab gehts ins Gelände. Am nächsten Tag, wenn dem Pferd dann alles weh tut, der Rücken verspannt ist, die Gelänke von der ungewohnten Belastung schmerzen, ist dann natürlich keiner zu sehen. Bis zum nächsten Besuch ein paar Tage später, ist das Pferd dann wieder "fit" und das ganze beginnt von vorn. Da wird dann über andere Reiter gelästert, die ihre Pferde regelämßig trainieren, rittig und geschmeidig halten und diese ja nur als Sportgeräte ansehen. Ihre haben es ja viel schöner, müssen nur alle paar Tage oder wenn sie noch mehr Glück haben, am Wochenende arbeiten.

Mir entzieht sich dabei irgendwie die Logik.

Update:

@ seeMe

Ich spreche mich hier nicht gegen Offenstallhaltung aus. Grundsätzlich ist jede Pferderasse dafür geeignet. Aber nicht unbedingt jedes Pferd. Es gibt sicher auch genug Boxen/Koppel-Haltung Pferde, denen es so ergeht. Mir ist es jedoch mehr im Offenstall aufgefallen.

Update 2:

@ Webster

Bei mir wars umgekehrt. Meine RB beschwerte sich - mehr oder weniger - wenn ich käme, hätte mein Pferd nur noch Augen für mich und nicht mehr für sie. Und das ganz ohne Leckerlies oder sonstiges. Ich konnte leider als Selbstmister nicht immer vermeiden, gleichzeitig da zu sein. Auch finde ich es besser, ein Pferd hat zwei Bezugspersonen. Schon wenn man mal länger ausfällt, wie jetzt bei dir.

Update 3:

@ Sandy

Deine Antwort geht absolut an der Frage vorbei und ich habe auch keinen Bedarf mich über das Für- und Wider der Offenstallhaltung zu unterhalten.

Update 4:

@ regnau

Wenn du ein Pferd reiten willst, mußt du es auch regelmäßig trainieren, denn sonst kann es dich nicht tragen. So einfach ist das. Aber das werden solche Leute wie du eh nie kapieren. Leiden muß dann das Pferd, nicht du.

Update 5:

@ regnau

Wenn dem so ist, frage ich mich, warum Sportler sich aufwärmen, wenn Pferde das angeblich ja nicht brauchen. Funktionieren deren Muskeln und Bänder anders? Dann sind andere ja schön blöd, wenn sie darauf Zeit vergeuden. Komisch, daß du so nen Mist sofort adaptierst, während das, was Tatsache ist, sofort von dir abgeschmettert wird. Ein untrainiertes Pferd besitzt nicht die Rückenmuskulatur, um einen Reiter zu tragen, denn dafür hat die Natur es nicht erschaffen. Das hat nichts damit zu tun, ob der Reiter ruhig sitzt, was du sowieso nach deinen Einlassungen nicht kannst. Ein untrainiertes Pferd zu reiten ist Tierquälerei. Ein umsichtiger Reiter baut sein Pferd auf, bevor er es reitet. Und das durch regelmäßiges Training. Na ja, mach weiter so, dann hats dein Zossi bald hinter sich.

Update 6:

@ Sandy

Wenn du eine Frage nicht verstehst, dann beantworte sie nicht.

Update 7:

@ regnau

Nenn mir nur eine einzige Sache, die du besitzt und wir nicht, auf die es sich lohnen würde, neidisch zu sein.

11 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Hallo Idril!

    Ganz ehrlich, ich kann Dir diese Frage nicht wirklich beantworten. Meiner Erfahrung nach sind es aber häufig Menschen, die es eigentlich noch gut meinen, aber aus Unwissenheit oder falsch verstandener Tierliebe dem Pferd schlimme Probleme machen. Sie meinen, die Bewegung im Offenstall reiche aus und dass sie ihrem Pferd einen Gefallen damit tun, nur unregelmässig zu reiten, weil es dadurch ja soviel "Freizeit" hat. Nicht wie die armen Pferde, die fast täglich arbeiten müssen.

    Während man bei den Sportreitern eher über Überforderung oder unnötige Härte klagen kann, findet man den Typ den Du hier ansprichst meist in der Freizeitreiter-Szene.

    Ich kenn das gut, auf jeder Veranstaltung bei uns sind untrainierte Pferde zu sehen, die dann nach ein oder zwei Stunden anfangen, klemmig und zackelig zu gehen und wo dann die tolle Erklärung folgt: "Ja, er ist übermässig munter und ausgeruht, hat die letzten Wochen nur auf der Koppel gestanden. Dem geht's zu gut."

    Versucht man solchen Menschen zu erklären, dass sie ihrem Pferd Schmerz verursachen und seine Gesundheit schädigen, lachen sie einen meistens aus und meinen, man würde übertreiben und der Gaul sei immer kerngesund (wird ja auch robust und artgerecht gehalten). Klar, die Schmerzen in den Muskeln und im Bewegungsapparat und die Erschöpfung sind bis zum nächsten Ritt abgeklungen und fallen dem Reiter nicht auf und Pferde stecken sowas schon eine zeitlang weg, vor allem wenn sie sich selbst viel bewegen können. Aber nach ein paar Jahren gehen die Wehwehchen los und der Besitzer ist fassungslos, hat er doch sein Pferd all die Jahre nur selten belastet ...

    Würden sie sich die Mühe machen, mehr über Pferde zu lernen und sich über die Belastung klar werden, die das reiten für ein Pferd bedeutet, würden sie es sicher anders machen. Schlimm finde ich auch die, die alle 8-10 Tage für ne Stunde oder zwei ins Gelände gehen, auf diesen Ritten dann aber lange Trabstrecken einlegen oder zwei, drei ausgedehnte Galoppstrecken mitnehmen, womöglich noch bergauf. Sie machen sich einfach keine Vorstellung von dem, was dabei im Pferdekörper passiert.

    Auf dem Viereck haben sie alle Angst, zu viel zu verlangen, aber bei den teilweise erheblichen Belastungen im Gelände sind irgendwie die meisten wohl der Auffassung, dass Pferde das von Natur aus mitbringen.

    Ich teile auf jeden Fall Deine Meinung: Wenn schon ein Reitpferd, dann muss regelmässig und durchdacht geritten werden. Wenn ich das aus zeitlichen oder sonstigen Gründen nicht gewährleisten kann, muss ich dafür sorgen, dass es ein anderer tut. Ich hatte auch schon Zeiten, wo ich nur selten oder gar nicht reiten konnte, z.B. 9 Monate nach meiner Hüft-OP. In diesem Fall muss man eben rechtzeitig die Bewegung seines Pferdes organisieren. Ich hatte damals eine RB, die ihn umhätschelt und ein bisschen bewegt hat und eine Freundin, die ihn mindestens 2x pro Woche Korrektur geritten hat. Geht alles, man muss nur wollen. Ich hab mal von einem jungen Mädel zu hören bekommen, dass sie sich niemals eine RB nehmen würde, weil sie Angst hätte, dass ihr Pferd die irgendwann lieber hätte als sie selbst. Auch so was fällt für mich unter falsch verstandene Tierliebe.

    @Sandy: Sorry, aber ich muss jetzt mal für Idril Partei ergreifen. Denn sie will ganz sicher nicht die Offenstall-Haltung schlecht machen, sondern Reiter, die ihr Pferd nicht auf die Belastung des Reitens durch regelmäßiges Training vorbereiten. Diese Typen gibt es bestimmt auch in der Boxenhaltung, wobei es in diesem Fall ein noch größeres Verbrechen ist.

    @Regnau: Sorry, aber Deine Aussagen werden wirklich immer haarsträubender!!! Die Alexander-Technik bezogen auf das Reiten beschäftigt sich mit dem Training des REITERS, nicht des Pferdes. Man geht hier davon aus (zurecht), dass für ordentliches, für das Pferd unschädliches Reiten, der Reiter (unter anderem) über körperliche Stabilität, Flexibilität und Fühlfähigkeit verfügen muss. Um ihm dies beizubringen ist unter anderem auch die Alexander-Technik eine geeignete Methode. Jedes Lebenwesen, egal ob Mensch, Pferd, Hund oder sonstwas, muss auf besondere körperliche Belastungen entsprechend vorbereitet werden. Du machst ja jetzt auch nicht at hoc einen Spagat oder nimmst an einem Marathon teil. Dafür musst Du Deinen Körper durch Training ordentlich vorbereiten. Und dass Reiten eine unnatürliche körperliche Belastung für das Pferd darstellt, wirst ja wohl nicht einmal Du abstreiten. Ein Pferd vor der Arbeit nicht aufzuwärmen ist fahrlässige Körperverletzung! Die Gelenkschmiere braucht 15-20 Minuten und einzufliessen und sich soweit zu verteilen, dass die Gelenke ohne Schaden belastet werden können. Zudem braucht das Pferd etwa die gleiche Zeit, um seine roten Blutkörperchen (die ja normalerweise in der Milz "lagern") auszuschütten und überhaupt sein volles Potenzial im aeroben Bereich ausschöpfen zu können!

    Sorry, aber heute habe ich über Dich die Meinung gewonnen, dass Du zu den Leuten gehörst, die lieber die Gesundheit ihres Pferdes opfern, als zuzugeben, dass sie was falsch machen und dann daran etwas zu ändern. "Ich habe recht!" um jeden Preis, auch wenn Dein Pferd diesen Preis bezahlt! Sowas macht mich sauer, denn das arme Tier hat nicht die geringste Chance sich dagegen zu wehren und ist Dir hilflos ausgeliefert.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Also ich habe das auch schon oft genug gesehen dass Leute sich ein Pferd anschafften um es dann auf der Koppel versauern zu lassen weil sie keine Zeit dafür haben. Es passiert leider immer noch oft genug dass so etwas vorkommt, einfach weil die Leute sich nicht genau informieren vor der Anschaffung eines Pferdes. Es gibt diese armen Geschöpfe in kleinen Offenställen ebenso wie in großen Reitställen wo das Pferd den ganzen Tag in einer Box steht (schrecklich!).

    Weil den Leuten einfach oftmals nicht klar ist, was es für das Pferd bedeutet einen Reiter tragen zu müssen. Das Pferd ist nicht von Anbeginn der Evolution dafür vorgesehen einen Reiter durch die Gegend zu tragen in allen Gangarten und dementsprechend müssen die Rückenmuskeln dafür erst trainiert werden. Dies geschieht idealerweise wenn das Pferd eingeritten wird und diese Rückenmuskulatur sollte dann auch durch gymnastizierende Übungen, tägliches Gearbeitetwerden und genügend Koppelgang geschmeidig, elastisch und stark gehalten werden.

    Wird ein Pferd einmal in der Woche von der Koppel oder aus der Box geholt damit sein Besitzer sich ein paar Stunden im Gelände damit vergnügen kann, ist das nicht ausreichend.

    Das Pferd sollte täglich (oder zumindest doch alle 2 Tage) bewegt werden - sei es auf dem Platz/Halle, im Gelände, bei der Bodenarbeit, beim longieren oder anderen Übungen. Abwechslung sollte gegeben sein - ebenso wie gute Gymnastizierung und auch ausreichendes Aufwärmen. 20 Minuten im Schritt mindestens (so hab ichs zumindest gelernt damals) damit der Bewegungsappart in Schwung kommt und sich Muskeln, Sehnen und Gelenke darauf einstellen können dass es jetzt was zu tun gibt.

    Ich bin zwar selbst kein Pferdebesitzer, habe aber eine Reitbeteiligung an einem Pferd in Offenstallhaltung. Die Besitzerin ist leider beruflich etwas eingeschränkt in ihrer Zeiteinteilung, da sie Schichtdienst arbeitet. Deshalb hat sie sich eine Reitbeteiligung gesucht, die ihr das Pferd an den Tagen bewegt, an denen sie keine Zeit hat. Somit ist gewährleistet, dass das Pferd bis auf 1-2 Tage in der Woche immer ausreichend bewegt wird. Sollte ich mal nicht können, so nimmt sich eine andere Bekannte aus dem Stall das Pferd und longiert ihn oder macht Bodenarbeit.

    Zu Regnaus Kommentaren hier möchte ich ehrlich gesagt nichts sagen - das gäbe nur wieder Diskussionen ohne Ende, die eh zu nichts führen weil sie sich für den Pferdeflüsterer hält und andere Meinungen nicht akzeptieren kann.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Pferde, die in der Herde auf Großweiden leben können, haben ein herrliches Leben. Die Unterstände und Offenställe nutzen sie nur bei Schlechtwetter oder auch gar nicht. Sie brauchen in dieser Zeit, wenn genügend Gras wächst und genügend gutes Wasser da ist, den Menschen zum putzen und kämmen überhaupt nicht. Nur den Tierarzt und den Hufschmied, der ab und zu einmal tätig werden muß. Ein Pferd in einer engen, staubigen Box zu halten, wo sein Bewegungstrieb und seine sonst übliche Komunikationsfähigkeit total unterdrückt wird, ist absolut nicht artgerecht und entspricht auch nicht dem Wohl des Tieres. Es gehört verboten. Bei Cirkus-Tieren und in der Hühnerhaltung hat man dies inzwischen erkannt und so bleibt zu hoffen, daß Pferde eines Tages nur noch artgerecht in Gruppen auf großflächigen Weiden gehalten werden dürfen.

    @ Verstehe, Du suchst nur jemand der Deine Theorie stützt. Ja, dann schreib das doch in Deine "Fragestellung" hinein, dann brauchen alle anderen gar nicht zu antworten. Jedoch an der Entwicklung ändert das nichts. Es kommt sowieso der Tag, wo die Unterbringung von Pferden in engen Boxen als Qualhaltung vom Gesetzgeber untersagt wird. Mitunter muß man Geduld haben, wie bei der Hühnerhaltung, Circushaltung, Delfinhaltung etc. Aber, der Tag wird kommen und für die Pferde wird es ein Glückstag sein. Ob es Dir nun gefällt oder nicht.

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  • reGnau
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Achja und das gelästere und gemeckere derer, die dannn ihre Pferde ach so toll und gut trainieren müssen diejenigen über sich ergehen lassen, die dann die "Trainingswissenschaft" für sich als das einzig wahre entdeckt haben, na klasse, kein Wunder, dass sich Freizeitreiter und Profireiter immer wieder gegenseitig an die Gurgel gehen.

    Na denn Prost auf eine wirklich gute Zusammenarbeit und viel Erfolg bei der ein oder anderen Einsicht in die Einsicht.

    @ Idril-Arien: Ich sehe das genauso wie Sandy: Du suchst doch bloss Leute, die zu dem was Du behauptest ja und Amen sagen, ohne auf den Gedanken zu kommen, dass es auch was anderes geben könnte.

    Schon mal was von Alexander-Technik gehört?

    F.M. Alexander behauptet nämlich, dass man ein Pferd sehr wohl gesund reiten kann, ohne lange Aufwärmphasen, wenn man berücksichtigt, dass der Bewegungsablauf des Tieres durch einen korrekt sitzenden Reiter eben nicht blockiert wird und eben genau das ist Reitkunst.

    Sorry, aber ich finde, Widerspruch sollte dann sein, wenn er angebracht ist und ich finde nicht, dass meine Meinung dazu so mies bewertet gehört, nur weil ich hier mit ner Masse von Turnierreitern und was weiss ich für Leuten kommuniziere.

    Nein eben nicht, denn mein Zossi ist mittlerweile neun Jahre bei mir und das ist eine verdammt lange Zeit und in den ersten beiden Jahren wurde es auch nicht unbedingt vor dem Reiten aufgewärmt und ging in einer Reitschule mit! weil ich mir selber eben nicht sicher war, ob ich es alleine schaffe und die Leute den Auftrag hatten, das Tier entsprechend auszubilden!

    Ich wage zu behaupten, dass ich schon weiss, was ich meinem Pferd zumuten kann und was nicht und weisst Du was? Auf solche Kommentare, wie Deine kann ich liebendgerne verzichten, denn die zeigen bloss, dass Du für meine Verhältnisse auch nicht unbedingt die Wahrheit gepachtet hast.

    @ Fairy: Was Du da von Koppelhaltung, bzw. Boxenhaltung sprichst, das ist wirklich teilweise in manchen Gebieten nicht machbar, dem muss ich wohl oder übel zustimmen. Bei uns ist es aber Gang und Gäbe dass die Pferde wirklich auf einer riesigen Koppel leben und es ist wirklich kein Problem, sie zu holen und mit ihnen gleich ab ins Gelände zu gehen. Man bedenke, sie stehen eben nicht den gesamten Tag in einer Box, sondern eben doch draussen, wo sie sich eben bewegen können, was den Muskeln und der Gelenkschmiere eben doch vielleicht wesentlich günstiger zu pass kommt, als anders, wie ich denke. Von daher sei mir mal mit Verlaub gesagt, egal, wieviele Gegenstimmen ich da wieder zu hören bekomme, ich gebe trotzdem meinen Senf mit dazu, auch wenns euch nicht passt und mir keiner von euch auch nur im geringsten die Punkte oder was auch immer gönnen möchte. Ist halt eben der Neid der Besitzlosen, wie meine Mutter immer zu sagen pflegte. Ich hab jedenfalls meine Meinung dazu.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Schon mal drüber nachgedacht, daß sich vielleicht aus beruflichen Gründen jemand nicht mehr jeden Tag so intensiv um sein Pferd kümmern kann und jeden Tag reitet? Und ich finde es doch sinnvoller wenn die Pferde dann in einem Offenstall sehen anstatt in einer Box. Und wenn das Pferd einfach schon vor der beruflichen Veränderung da war ist das meiner Meinung nach nur ok so. Wenn man dann am Wochenende eine gemütliche Runde im Schritt im Gelände schaukelt, das hat noch kein Pferd umgebracht. Unsere Pferde werden leider eben aus beruflichen Gründen auch nicht jeden Tag geritten und sie haben Rückenmuskeln. Kommt halt auch immer auf die Rasse an würde ich meinen und deine Aussage pauschalierst du doch sehr.

    Sicher gibt es schwarze Schafe, die sich nie um ihr Pferd kümmern und auch nicht reiten und dann auf einen Orientierungsritt gehen - DAS finde ich auch nicht in Ordnung.

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  • vor 3 Jahren

    In der Regel immer nur einer im Sattel, wie viele es sich teilen ist unterschiedlich. Wenn du aber %. hast, fühlt es sich trotzdem so an als wäre der andere everlasting in deinem Nacken.

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  • Fairy
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt

    Hallo Idril,

    das ist eine schwierige Frage.

    Ich glaub, es gibt bei dieser Art Pferdebesitzer zwei Kategorien.

    Die einen haben ein Pferd als Prestigeobjekt und nur zweitrangig zum Reiten. Das steht dann nicht in einem "popligen" Offenstall, sondern exklusiv in einer riesigen Paddockbox und wird vom Stallpersonal täglich zur Weide gebracht und versorgt. Dann ist es nicht mal tragisch wenn man sich mal zwei Monate nicht blicken lässt *kopfschüttel*

    Die anderen sind wohl eher im Freizeitreiterbereich (obwohl ich nicht alle über einen Kamm scheren möchte) zu finden. Sie glauben wirklich, dass es ihrem Pferd doch mit viel Auslauf und Freizeit viel besser geht, als einem "geknechteten" Sportler. Das ist die menschliche Denkweise, dass man ja selbst auch froh ist nach der Arbeitswoche mal am Wochenende frei zu haben. Eine solche Haltungsweise kann ich machen wenn ich mein Pferd definitiv (aus welchen Gründen auch immer) nicht reiten will.

    Jedes Reitpferd sollte (egal ob Boxen-, Offenstall- oder Weidehaltung) auf vernünftige Art und Weise fit gehalten werden. Dazu gehört nun mal regelmäßiges Training.

    @Sandy:

    Es geht Idril sicher nicht darum, dass ihr hier nachgeredet wird.

    Und ihre Frage bezog sich nicht auf die Haltungsform, sondern auf Pferdebesitzer, die sporadisch mal bei ihrem Pferd vorbeischauen, dann aber Hochleistung erwarten.

    Was die Boxenhaltung betrifft, glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann. Es ist in den meisten Gegenden überhaupt nicht machbar solch große Flächen nur zur Pferdehaltung zur Verfügung zu stellen. Außerdem was machen viele Hengsthalter und spielen überhaupt die Versicherungen mit. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, wenn du von Pferden und Hühnern sprichst. Es hat sich bei der Pferdehaltung viel verbessert, aber es ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluss Pferde nur auf großen Koppeln zu halten und auch gar nicht praktisch zu realisieren.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Hi idril

    Warum ein Pferd im Offenstall steht klarer Fall weils günstiger ist als Boxenhaltung Du brauchst nicht jeden Tag nach Hotti zu gucken es ist ja für alles gesorgt Pferdi hat seine Kumpel mit auf der Weide kann sich bewegen wie es will und Putzen na ja reicht ja wenn mal einmal die Woche kurz über die Sattellage Schrubbt und vielleicht noch die Stelle unterm Bauch abkratzt damit der Gurt nicht scheuert. was willst du denn noch mehr. So und nicht anders sieht die grausame Wirklichkeit aus. Ich bin manchmal nee eigentlich täglich total stinkig wenn ich die Leute sehe die nur alle vierzehn Tage mal nach Lisa Pepper Jo und so weiter schauen Och nee der steht ja ganz Hinten auf der Weide und da ist ja jede Menge Schlamm ich hab die verkehrten Stiefel dabei und dann noch putzen ach weißt du was bis zum nächsten mal und Tschüss ( Hab mal in einer anderen ähnlichen Frage den Ausdruck Prostituierte benutzt)so sehe ich das wie manche Leute mit Ihrem Tier umgehen. In diesem Fall kommt die Frage von Webster nach dem Führerschein für Pferde gerade richtig

    Jörg

    P.S einiges aus der Antwort ist als Sarkasmus anzusehen

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Das sieht so aus als ob das Pferd nur als Statussymbol herhalten muss... schlimm. Ob es mal so richtig gut für das Tier ist Tag & Nacht draußen zu stehen - hängt zudem von der Rasse ab. Aber es gibt Dinge, die man bei einem Pferd beachten sollte: Regelmäßige Bewegung (nicht nur auf der Koppel - zumindest mal führen) und Kontakt mit dem Tier. Man muss ja schließlich gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Dann doch lieber mal gegen den kleinen Dickkopf durchsetzen als es wieder zurück auf die Weide bringen.

    Naja, wenn diese Menschen anscheinend genug Geld haben um sich ein Pferd als "Spielzeug" zu leisten.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Im Grunde hast du dir deine Frage selbst beantwortet. sie glauben wirklich, dass es gut für die Pferde ist. Die meisten meinen es noch nicht einmal böse. Deiner Aussage, dass grundsätzlich jede Pferderasse, aber nicht jedes Pferd für die Offenstallhaltung geeignet ist, kann ich nur zustimmen. Ich hatte meine eine zeit lang im Offenstall stehen (wurden zusätzlich jeden Tag bewegt..), kann aber heute sagen, dass meine Pferde am liebsten in großen Boxen mit Paddock stehen, dazu täglicher Weidegang über mehrere Stunden... und es geht ihnen gut. Im übrigen kenne ich auch genug Pferde, die in der Box stehen und leider auch nur alle paar Tage mal bewegt werden...

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
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