will gott grundsätzlich friede oder krieg?

und von wem kommt religiös motivierter krieg wirklich?

27 Antworten

Bewertung
  • Mel v
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    (Jesaja 2:2-4) 2 Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen alle Nationen strömen. 3 Und viele Völker werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen, zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

    (Micha 4:1-4) 4 Und es soll geschehen im Schlußteil der Tage, [daß] der Berg des Hauses Jehovas fest gegründet werden wird über dem Gipfel der Berge, und er wird gewiß erhaben sein über die Hügel; und zu ihm sollen Völker strömen. 2 Und viele Nationen werden bestimmt hingehen und sagen: „Kommt, und laßt uns zum Berg Jehovas hinaufziehen und zum Haus des Gottes Jakobs; und er wird uns über seine Wege unterweisen, und wir wollen auf seinen Pfaden wandeln.“ Denn von Zion wird [das] Gesetz ausgehen und das Wort Jehovas von Jerusalem. 3 Und er wird gewiß Recht sprechen unter vielen Völkern und die Dinge richtigstellen hinsichtlich mächtiger Nationen in der Ferne. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht werden sie [das] Schwert erheben, Nation gegen Nation, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen. 4 Und sie werden tatsächlich sitzen, jeder unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum, und da wird niemand sein, der [sie] aufschreckt; denn der Mund Jehovas der Heerscharen selbst hat [es] geredet.

    Gott ist ein Gott des Friedens. Es war dann aber so, dass es Geschöpfe gab, die sich gegen ihn auflehnten.

    Der Weg der Rebellion, den zu gehen Menschen und böse Engel sich erwählten, stellte für Jehovas rechtmäßige Souveränität und für die Harmonie im ganzen Universum eine Herausforderung dar. Um dieser Herausforderung zu begegnen, mußte Jehova „ein Kriegsmann“ werden (2Mo 15:3-7): Er verteidigt seinen eigenen guten Namen und seine gerechten Normen, kämpft für die, die ihn lieben und ihm dienen, und vollstreckt das Strafurteil an denen, die es verdienen, vernichtet zu werden (1Sa 17:45; 2Ch 14:11; Jes 30:27-31; 42:13). Er zögert nicht, seine Allmacht anzuwenden, gelegentlich sogar auf verheerende Weise, wie bei der Sintflut, bei der Zerstörung Sodoms und Gomorras und bei der Befreiung Israels aus Ägypten (5Mo 7:9, 10). Auch trägt er keine Bedenken, die Einzelheiten seiner gerechten Kriegführung bekanntzumachen; er entschuldigt sich nicht, da er sich wegen nichts zu schämen braucht (Hi 34:10-15; 36:22-24; 37:23, 24; 40:1-8; Rö 3:4). Seine Achtung vor seinem eigenen Namen und vor der Gerechtigkeit, für die dieser Name steht, sowie seine Liebe zu denen, die ihn lieben, zwingt ihn zum Handeln (Jes 48:11; 57:21; 59:15-19; Off 16:5-7).

    Die Christlichen Griechischen Schriften vermitteln einem das gleiche Bild. Der Apostel Paulus ermunterte Mitchristen, indem er schrieb: „Der Gott, der Frieden gibt, wird seinerseits den Satan in kurzem unter euren Füßen zermalmen“ (Rö 16:20; vgl. 1Mo 3:15). Er zeigte auch, wie rechtmäßig es ist, daß Gott denen, die seinen Dienern Drangsal bereiten, mit Drangsal vergilt, indem er über diese Widersacher ewige Vernichtung bringt (2Th 1:6-9). Das stimmt auch mit den Lehren des Sohnes Gottes überein, der keinen Zweifel an der kompromißlosen Entschlossenheit seines Vaters ließ, aller Bosheit und allen, die sie verüben, gewaltsam ein Ende zu machen (Mat 13:30, 38-42; 21:42-44; 23:33; Luk 17:26-30; 19:27). Das Buch der Offenbarung ist voller Schilderungen von Kampfhandlungen, die in göttlichem Auftrag stattfinden. All das führt aber durch Jehovas Weisheit letztlich dazu, daß ein bleibender, universeller Frieden geschaffen wird, der sich fest auf Recht und Gerechtigkeit gründet (Jes 9:6, 7; 2Pe 3:13).

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Mit Sicherheit nicht von Gott.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Gott, oder wie wir unseren Schöpfer auch immer nennen wollen ist pure Liebe, Güte, Geduld und Verständniss.

    Seine Prediger, Verkünder oder wie immer wir das nennen wollen, sind mit allen menschlichen Eigenschaften behaftet. Auch mit Haß.

    Wenn nun einem Menschen ständig des Böse der Andersdenkenden vor Augen gehalten wird, er aufgestachelt wird, sein Herz mit Haß und Verachtung vollgefüllt wird, dann ist er ein kritikloses Werkzeug in den Händen derjenigen, die seinen Haß dazu benutzen, um ihre persönliche Macht, ihren persönlichen Ehrgeiz und ihre vielleicht falsch verstandenen religiösen Berufungen, auszuweiten.

    Meiner Meinung nach spricht man von einem hasserfüllten Menschen, wenn dieser alles, was das Menschlichsein ausmacht, über seinen Hass vergisst.

    Hass ist ein Gefühl, dass Weisheit, Mitleid, Güte, Verständnis und Toleranz ausschließt.

    Wenn Hass regiert, dann kann man über Leichen gehen, die größten Grausamkeiten anstellen. Jede Form von Verleumdung, Ehrabschneidung, Entwürdigung wird begrüßt und ausgeübt. Negatives Gedankengut setzt negative Schwingungen frei, die sich gegenseitig hochschaukeln.

    Vor kurzem erlebt im letzten Balkankrieg. Serben gegen Kroaten und Bosnier.

    Noch immer der Konflikt des mächtigen, Amerika- unterstützten Israels über die enttäuschten, teils entrechteten Palästinenser.

    Ausbreitung des großteils islamischen Fanatismus auf Europa.

    Hass befähigt den Sohn einer Mutter, den Sohn einer anderen Mutter zu quälen, zu entehren, zu drangsalieren, ja grausam zu töten, ohne die geringsten Gewissensbisse oder Schuldgefühle.

    Hass gebiert Hass und bietet keinen Ausweg auf eine vernünftige Problemlösung.

    Hass ist der schlechteste Lebensberater, und ein Mensch der hasserfüllt lebt, vergeudet seine Energien, verschleudert sein Recht auf Liebe, Freude, Geborgenheit, Zufriedenheit und Harmonie.

    Schade um jeden Menschen, der mit Hass im Herzen leben muss oder will!

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    gott ist nicht verantwortlich für die dummheit der menschen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • vor 1 Jahrzehnt

    Gott will Frieden. Daß Menschen trotzdem in seinem Namen Kriege führen, kann verschiedene Gründe haben:

    1. Religiöses überlagert sich mit politischen Konflikten. Beispiel: der jahrzehntelange gewaltsame Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland. Es war ja kein Religionskrieg, sondern ein Kampf zwischen (katholischen) Iren und (protestantischen) Nachfahren der englischen Eroberer. Nachdem der überaus brutale englische Kolonialismus die Iren unterdrückt und ausgebeutet und ihnen sogar ihre Sprache genommen hatte (bis auf kleine gälische Sprach-Inseln, die es noch gibt), wurde ihnen der katholische Glaube als identitätsstiftender Faktor um so wichtiger und eben auch ein zentrales Element ihres Kampfes.

    2. Religiöse Gefühle, Bindungen, Leidenschaften, Ängste oder Hoffnungen werden von Machthabern gezielt instrumentalisiert (wobei diese Machthaber auch Päpste, Bischöfe oder islamische Mullahs sein können). In Wahrheit geht es hier letztlich um Macht und Gewinn. Beispiele: die katholische Kirche des Mittelalters, die den Menschen mit Qualen in der Hölle und im Fegefeuer gedroht, jedoch allen, die als Soldaten an einem Kreuzzug teilnahmen, Generalablaß für alle Sünden versprochen hat. Oder islamische Kriegsherren, die kriegsgefallene islamische Soldaten zu Märtyrern erklären und ihnen verheißen, daß sie als Lohn für ihren Opfergang geradewegs ins Paradies gelangen werden. Religion und Glaube bedeuten ja doch Einswerden mit Gott, ganzheitliche Hinwendung zu ihm und auch Hingabe an ihn. Wenn es Machthabern gelingt, diese Hingabe gläubiger Menschen auf sich und ihre eigenen Ziele und Interessen umzupolen, haben sie gewonnenes Spiel. Bei Menschen, die sich auf diese Weise manipulieren lassen, kann mangelnde Aufklärung ebenso eine Rolle spielen wie eigene Perspektivlosigkeit, Not und Verzweiflung.

    Wo es um Religions- und Glaubensfragen geht, geht es ja letztlich ums Ganze: um Gut und Böse, um Leben und Tod, um Erlösung oder Verdammnis u.s.w.. Das heißt: um existentiell ganz Grundlegendes. Das aber kann zu ganz unterschiedlichen und sogar völlig entgegengesetzten Resultaten führen:

    1. zu einer völligen Identifizierung der Gläubigen mit Gott in der Weise, daß sie ihre eigenen Ziele und Interessen religiös überhöhen und letztlich verabsolutieren. Die Folge: Unduldsamkeit, Aggressivität, unter Umständen eben auch Kriegsbereitschaft;

    2. zur Einsicht in die Größe und Erhabenheit Gottes und damit zu eigener Demut und Bescheidenheit, einer entsprechenden Relativierung eigener Interessen und Positionen und der Bereitschaft, auch andere in ihrer Andersartigkeit als von Gott geschaffene und geliebte Menschen gelten zu lassen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Friede! Wir sollen nur aus unseren Fehlern lernen und versuchen über schwere Schicksalsopfer hinwegzukommen. Wir müssen lernen, durch höhen und tiefen zu gehen ohne von Weg abzukommen

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    1.Kor 14,33: "Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens."

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Gott will immer Frieden. Krieg machen die Menschen, und sie scheuen

    sich nicht sein Name dazu zu missbrauchen.

    Gott ist Liebe und wer liebt der kann nicht Kriege führen. Die Liebe

    kann sich nur in Frieden entfalten.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Galater 5:16 Darum rate ich euch: Lasst euer Leben vom Heiligen Geist bestimmen.

    Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen und

    Verlockungen widerstehen können.

    Wörtlich: Begehren des Fleisches.

    5:17 Denn, selbstsüchtig wie wir sind, wollen wir immer das Gegenteil von

    dem, was Gottes Geist will. Doch der Geist Gottes duldet unseren

    Egoismus nicht. Beide kämpfen gegeneinander, so daß ihr nicht

    ungehindert tun könnt, was ihr wollt.

    5:18 Wenn ihr aber aus der Kraft des Heiligen Geistes lebt, seid ihr den

    Forderungen des Gesetzes nicht länger unterworfen.

    5:19 Gebt ihr dagegen euern selbstsüchtigen Wünschen nach, ist allen

    klar, wohin das führt: zu einem sittenlosen Leben, Unzucht und

    hemmungsloser Zügellosigkeit,

    Wörtlich: Offenbar aber sind die Werke des Fleisches.

    5:20 zur Anbetung selbstgewählter Idole und zu abergläubischem Vertrauen

    auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streitsucht,

    unberechenbare Eifersucht, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen

    bestimmen dann das Leben ebenso

    5:21 wie Neid, Trunksucht, üppige Gelage und ähnliche Dinge. Ich habe es

    schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird

    niemals in Gottes Reich kommen.

    5:22 Dagegen bringt der Heilige Geist in unserem Leben nur Gutes hervor:

    Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und

    Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung.

    5:23 Ist das bei euch so? Dann braucht ihr kein Gesetz zu fürchten.

    5:24 Es ist wahr: Wer zu Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges

    Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden an das Kreuz

    geschlagen.

    5:25 Durch den Heiligen Geist haben wir neues Leben, und das soll jetzt

    auch bei uns sichtbar werden.

    5:26 Blinder Ehrgeiz, der nur unsere Eitelkeit befriedigt, gegenseitige

    Kränkungen und Neid dürfen bei uns keine Rolle mehr spielen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Jeany
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Gott will grundsätzlich Frieden!

    Aber Er behält es sich vor, Gericht zu halten, wenn das Maß der Sünden eines Volkes voll ist. Gott hat immer sehr viel Geduld gehabt, bis es wirklich zum Gericht über ein Volk kam. Aber wenn Er sie immer wieder gewarnt hat, sie aber nicht hören wollten, kommt es dann leider doch vor.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Mike
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Schau dir mal das alte testament an.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.