Anonym
Anonym fragte in SozialwissenschaftPsychologie · vor 1 Jahrzehnt

Ich hab ständig Angst zu sterben?

Ich weiß es klingt bekloppt, aber ich habe sehr häufig Angst zu sterben. Meistens in der Nacht. Ich drehe mich von eine Seite auf die andere, weil ich angst habe das wenn ich jetzt einschlafe ich am nächsten tag nicht mehr aufwache. Besonders schlimm ist es wenn ich mir irgendwelche sachen einrede die quatsch sind. Ich bin Chronisch magen krank und es kann sein das mein Magen blubbert oder ein bisschen rumort. Ich rede mir jedoch ein das da was mit dem Herzen ist. Als wenn ich Herz-Rhythmus-störungen hätte oder sonst was. Ich muss auch alle 3 Monate zur Blutabnahme da ich was mit der Schilddrüse habe doch meine Blutwerte sind immer im grünen bereich. Manchmal fehlt mir etwas Eisen das liegt aber meist daran das ich grad meine Regel habe.

Ich brauch nur irgendein Zucken, ziehen, schmerzen, rumpel in der Herz gegen haben und bekomme Panik. Oder wenn ich falsch luft geholt habe und es dann im brustkorb zieht ist es genau das selbe.

ich weiß dass das alles Quatsch ist, ich kann mir das auch alles selber erklären woher das kommt. Jedoch die Angst ist größer.

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. ich weiß das beste wäre mal mit meinem hausarzt zu sprechen, aber ich habe Angst ihm das zu sagen. Kann wer helfen?

Update:

♥ Ғυиdα ♥ Ich hab mit meiner besten Freundin darüber geredet und sie hat genau das selbe problem.

Das mit dem schönreden mach ich auch doch es bringt meistens nichts.

Update 2:

Dianthus N ich muss dir recht geben mit dem kommen und gehen. Ich hab es für ca 3 Wochen jeden Abend. Dann ist es aufeinmal wieder weg und es ist für 1-2 Monate ruhe und dann kommt es wieder.

Update 3:

@ cmarschott vielen lieben dank

Update 4:

@ Marlene ich bin ja meist auf dem laufenden über meinem Körper. Jedes jahr zur krebsvorsorge beim Frauenarzt. Alle drei Monate Blutabnahme und am Blut müsste ja zusehen sein wenn was ist und da ist alles Top. Dann auch noch die Magenspiegelung da ich ja chronisch krank bin vom Magen her. Ich rede es mir ja auch immer wieder ein das alles gut ist. Und ein haustier habe ich auch. Ich habe eine Katze die jede Nacht bei mir schläft. Leider hilft das auch nichts :( Trotzdem danke

Update 5:

Das Problem ist ja das ich das nicht erst seit ein paar wochen oder Monaten habe. Sondern seitdem ich 12 bin. Ich bin heute 22 jahre. Ich weiss auch noch haargenau wann das angefangen hat, und zwar meine Oma hat auf mich aufgepasst weil meine Mama in Berlin bei einem Konzert von Pur war. Ich hab Freddy Krüger gesehen und hatte Angst das wenn ich einschlafe er mich holt. Seidem hab ich das, ich hab mich auch meiner Oma anvertraut und sagte ihr das ich angst habe einzuschlafen das ich dann sterbe. Meine oma sagte nur "Nicht das du noch in eine Klapse kommst". Mittlerweile weiss ich das freddy krüger nur ein film ist und gucke diese ohne bedenken doch die angst ist geblieben und sie geht einfach nicht weg.

17 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Bei Deiner Angstsymptomatik wundert es mich nicht, dass Du magenkrank bist und wenn Du jetzt nichts unternimmst bekommst Du m. E. auch noch andere Erkrankungen.

    Du hast selbst schon ganz gut analysiert, da Du den anscheinenden Ausgangspunkt Deiner Angst benennen kannst. Aber ich denke, Du solltest baldigst einen Psychologen aufsuchen, der Dir mit kompetenter Hilfe bei Deinem Problem helfen kann.

    Hier kann man Dir nur den ein oder anderen Ratschlag geben aber ich denke, dass ist nicht genug, damit Du wieder gesund wirst und auch Dein chronisches Leiden verlierst. Also gehe bitte zu Psychologen.

    Wenn ein Mensch wirklich todsterbenskrank ist und Angst hat abends einzuschlafen weil er dann morgens nicht mehr aufwachen könnte, dann ist das in Ordnung aber nicht in Deinem Falle.

    Ich hoffe, dass Du bald Deine Ängste wieder los bist.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Hallo,

    ich kenne zwar nicht die Angst zu sterben, jedoch habe ich mich sehr lange mit vielen anderen Ängsten rumgeschlagen. Geholfen haben mir Gespräche mit meinem Therapeuten. Du musst das nicht zwangsläufig vor deinem Hausarzt breittreten - solltest das aber in Betracht ziehen wenn du genug Vertrauen in ihn hast.

    Deine Lebensqualität ist doch erheblich durch deine Angst, welche vielleicht ganz andere Ursachen und Gründe eingeschränkt.

    Ein Therapeut ist da um dir zu helfen, genau das ist sein Beruf!

    Versuche es wirklich in Anspruch zu nehmen. Es lohnt sich...

    Ich habe auf diesem Weg meine Lebensqualität wieder zurück erhalten bzw. erarbeitet.

    Ich schick dir Kraft und einen lieben Gruss

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Solange es noch zieht, pocht, klappert und zuckt, lebst Du ja noch. Sterben wirst Du schon nicht.

    Du brauchst nur einen Termin beim Psycho-Doc.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Hey!

    Du solltest mit deinem Hausarzt darüber reden, vllt kann er dir einen Grund für deine Angst nennen oder dir den Namen eines guten Psychologen nennen.Er wird dich sicher nicht auslachen oder sonstiges! Ich denke deine Angst ist therapierbar!

    Lg Lukas

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich hab leider auch Angst zu sterben. Oder besser ich hab MEGAMÄßIG viel Angst VORM sterben. Ich hab Angst das es mich, wenn ich tot bin, einfach nicht mehr geben wird und das es nach dem tot nichts gibt Oo

    Aber bei solchen sachen würde ich weniger einen Hausartzt aufsuchen, sondern eher einen guten psychologen. ich hab auch schon dran gedacht zu nem seelenklempter zu latschen konnte mich bisher aber net überwinden.

    Naja und mehr als dir gutest wünschen kann ich jetzt auch nicht machen. Aber ich finds echt klasse und mutig von dir sowas im inet zu posten und zu fragen was man dagegen machen kann :) respekt!

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Du hast keine Angst, sondern bereits regelrechte Panik vor einer gefährlichen Krankheit. Aber das ist völlig unbegründet. Deine Blutwerte sind im grünen Bereich. Und hast Du Dir schon einmal Gedanken über Deine Magenprobleme gemacht? Das kann an dem innerlichen Stress und den Ängsten liegen. Wenn es mir nicht gut geht, schlägt es sofort auf den Magen. Nur ich habe dabei schmerzhafte Krämpfe.

    Nun werde ich Dir etwas von mir berichten. Ich leide seit 1984 an verschiedenen, lebensbedrohlichen Krankheiten. Unter anderem habe ich Krebs, Syth. Lupus erythematodes, Lipodysthriphie, Epilepsie usw...

    Damals sagten mir die Ärzte, dass ich meinen 30ten Geburtstag nicht mehr erleben werde. Im Februar werde ich 49 Jahre alt.."oh graus"

    Aber ich fühle mich trotz der schweren Krankheiten längst nicht so alt. Ganz im Gegenteil. Ich bin anders!!!

    Ich werde von meiner Umwelt behandelt, wie ein normaler, gesunder Mensch. Zu Hause reden wir nur selten über meine Beschwerden. Ich bin auch in keiner Selbsthilfegruppe mehr, weil mich die Schicksale der anderen Menschen emotional dermaßen runtergezogen haben, ich habe es nicht mehr ertragen. Die Betroffenen taten mir unendlich leid.

    Alle 3 Monate lasse ich mich in der Dysplasiesprechstunde und von anderen Fachärzten gründlich untersuchen. Meine Blutwerte sind zwar zur Zeit nicht gerade berauschend, aber ich mache mich damit nicht verrückt. Ich denke positiv. Eine meiner Krankheiten habe ich besiegt. Ich hatte über viele Jahre Hepatitis C. Sie ist ausgeheilt. Das ist ein Wunder, vor allem bei den starken Medikamenten die ich einnehmen muß.

    Eines kannst Du mir glauben, ich habe u.a. ne Menge private Probleme, die mir augenblicklich Stress bereiten. Ich hoffe, dass sich das schnell ändert; denn das belastet mir sehr. Ich leide auch unter Ängsten, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich hoffe, dass Du den Mut hast, mit Deinem Arzt über Dein Problem zu sprechen. Das ist eine ernste Angelegenheit und ich gehe davon aus, dass Dir Dein Doc helfen wird.

    Sei froh, dass Du nicht ernsthaft erkrankt bist. Wenn es mir mal schlecht geht, denke ich an andere Menschen, die noch viel schlechter dran sind als ich. Ich lebe und hoffe, dass ich weiterhin diesen enormen Lebenswillen habe und nicht aufgebe.

    Ich wünsche Dir alles Gute. Bitte suche einen Arzt auf.

    LG Antonia

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    das kannmit deinem Schilddrüsenproblem zu tun haben. Die Schilddrüse kann auch Panikattacken auslösen. Sie schüttet ja Hormone aus und unser Gefühlsleben wird von Hormonen gesteuert.

    Oder irgednwelche unterdrückten Ängste lösen das bei dir aus. Ich hatte das auch, als ich Zwillinge bekommen habe, auf einmal drei kinder hatte und einen Mann der mich nicht unterstützte. Ich war mit dieser Situation völlig überfordert und das äußerte sich in ähnlichen Problemen wie bei dir.

    Schau, dass deine Schilddrüsenprobleme gelöst werden und vielleicht solltest du dir einen Therapeuten suchen.

    Last but not least: schau nach, WAS an deiner derzeitigen Situation dich so belastet, dass du es nicht aushältst.

    Lass die Blutabnahmen, lass die Magenspiegelungen, das ist alles Blödsinn. Du bist nicht krank und das weisst Du. Dein Magen reagiert nur auf deine Angst, mit weiteren Untersuchungen könnte es aber sein, dass du dir wirklich ernsthaft Schaden zufügst..

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Hmm.. hast du irgendwas Schlimmes erlebt, seit du diese Angst hast?! Einen Todesfall oder so?

    Ich hatte so eine ähnliche Phase ne Zeit lang auch, nur nicht so extrem... es war nach dem Tod meiner Oma, da war ich 8!

    Es ging nicht lange, ich war einfach nur traurig wegen meiner Oma.

    Aber ich weiß genau, wie du dich fühlst... nach einer Zeit geht dieses Gefühl weg, denke ich, bei mir verschwand es auch.

    Mach dir keine Sorgen, das wird wieder, jeder hat mal irgendwelche Phasen, die man sich hinterher gar nicht erklären kann!

    Du kannst dich gerne bei mir melden, wenn du darüber reden willst oder so, ich weiß nämlich genau, wie es dir geht!

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  • vor 1 Jahrzehnt

    am besten, du sprichst offen mit einer guten freundin darüber oder mit einem arzt. ich habe den eindruck, dass du dir über etwas große sorgen machst, vielleich ein einschneidendes erlebnis in früherer zeit. versuche diese gefühle bewußt zu beobachten und zu erkunden, wann sie kommen und wann sie wieder gehen. sie sind oft sehr plötzlich wieder weg. durch das beobachten kannst du die erfahrung machen, dass nicht du, dein bewußtsein, von den ängsten betroffen bist, sondern nur dein körper, der angst vor verletzungen hat.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    weißt du was.. ich habe das selbe problem!!! ich bin zwar nicht froh, das du auch so bist aber irgendwie ziemlich erleichtert, dass ich nicht alleine bin =)

    ich habe mir vorgenommen, selber damit klar zu werden! ich rede mir jetzt immer das gegenteil ein! also ich sage mir, nein es ist alles in ordnung mit dir!!! es dauert bestimmt lange aber es klappt

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  • vor 1 Jahrzehnt

    um seine ängste zu nehmen muss man viel darüber sprechen

    beim Psychologen einen termin machen oder miit jemanden sehr vertrauten darüber reden

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