Verdummen wir durch Handy,Navi und Co?

Letzte Woche habe ich meine Mutter in eine Krebsklinik ca 230km von hier gefahren.Ich habe mir die Strecke im Internet angeschaut (Druckerpatronen sind leer,deshalb konnte ich den Plan nicht ausdrucken) und habe das Ziel ohne verfahren direkt gefunden.

Ich bin resistente Navi-Verweigerin weil ich finde,dass man durch das ganze Gedöns langsam verdummt.Fast niemand mehr findet doch ein Zeil ausserhalb der eigenen Stadt ohne Navi.Mein Exfreund war so dumm,MIT Navi nach Regensburg anstatt nach Hanau zu fahren,weil er sich blind darauf verlassen hat und auf kein Schild mehr geschaut hat.

Es fing ja schon mit der Erfindung des Taschenrechners an.Da wurde dann Kopfrechnen zur Nebensache.Und heute gibt es sogar Übersetzer als Minicomputer für die Jackentasche.

Genauso ist es mit dem Handy.Niemand (einschließlich ich) kann sich doch mehr Telefonnummern merken.Wenn mein Handy flöten geht,sind alle Nummern weg.Wer hat denn noch ein Adressbuch?Leute unter 40 doch nicht mehr,schätze ich.Meine Mutter ist 67 und da sie es nicht auf die Reihe bekommt wie man Telefonnummern im Handy speichert,wählt sie alle Nummern aus dem Kopf.Auch Handynummern (ich hab sogar Mühe mir meine eigene zu merken).

Technische Geräte sind ja ok,aber findet ihr nicht auch dass wir langsam alle verdummen,weil wir unseren Kopf gar nicht mehr bemühen müssen?

16 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Wenn man diese Dinge als Hilfsmittel benützt, dann nicht. Wenn man sie aber, wie so viele (Handy) als Teil der eigenen Persönlichkeit betrachtet und sich ohne diesen Müll wie nackt vorkommt, dann schon.

    Wobei wenn es bereits so weit ist, die Verdummung schon eingetreten ist!

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  • Ganz genau. Am besten einen FALK-Plan nehmen.

    Bei einem Falkplan handelt es sich auf den ersten Blick um eine ganz normale, gefaltete Straßenkarte. Auf den zweiten Blick jedoch ist sie mit Löchern, Ritzen und Sollbruchstellen übersät.

    Während der Plan von außen noch ein gewisses Maß an Stabilität vorgaukelt, kommt schon beim ersten Entfaltungsprozess Unordnung ins System. Wilde Panikattacken des unerfahrenen Nutzers wechseln sich ab mit gelegentlichen, als störend empfundenen Reißgeräuschen. Haben diese Geräusche erst so richtig begonnen, nehmen sie rasch überhand und dann ist der Plan auch schon unwiederbringlich zerstört.

    Die Lebensdauer variiert sehr stark von Nutzer zu Nutzer. Minimumlebensdauer ist 3min 20sek, denn so lange braucht ein Neunutzer zum ersten Entfalten mindestens. Nunja, dann ist er auch erfahrungsgemäß jedes Mal kaputt.

    Hat man jedoch schon erste Erfahrungen mit der Tücke des Objekts gemacht, kann ein Falkplan durchaus erheblich länger halten. Faustregel: Je erfahrener der Nutzer, desto langlebiger der Plan. Es wird erzählt, ein preußischer Beamter habe (1931) einen Falkplan trotz täglicher Benutzung nahezu zwei Wochen sinnvoll verwendet. Andere wiederum halten das für ein Gerücht, oder maximal eine Verwendung als einlagiges Klopapier für realistisch.

    Ein Neunutzer beim Versuch einen Falkplan sachgemäß zu entfalten.

    Noch lacht er, gleich weint er!Mit einem Falkplan kann man allerlei Dinge machen:

    Man kann auf ihm Telefonnummern notieren, Adressen vermerken, man kann ihn kleinreißen, damit man den ein oder anderen Straßenzug in stabiler Detailansicht bekommt - ja, und man kann sich den Boppes damit abwischen. Nur zuverlässig navigieren, das kann man mit ihm nicht. DOCH: Hier ist sie, eine Premiere im Internet, das Geheimrezept: Wie kann ich sicher mit einem Falkplan zu meinem Ziel finden!?

    Fünf Schritte zur sicheren Navigation mit einem Falkplan

    Nimm den Falkplan

    wirf ihn in die nächste Mülltonne

    kauf eine normale Straßenkarte

    navigiere damit

    finde sicher und schnell Dein Ziel

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Du hast Recht. Ich habe ein Navi. Und wenn ich mich darauf immer verlassen würde, dann wäre ich verlassen. Oft schalte ich es dann entnervt aus, wenn mich diese penetrant aufdringliche Stimme vom Band mal wieder in die falsche Richtung führen möchte. Und mit den Telefonnummern geht es mir genau so. Was war ich früher stolz, das ich alle Telefonnummern im Kopf hatte. Nichts davon ist übrig geblieben. Damit mein Verstand aber nicht völlig einschläft, löse ich noch das gute alte Kreuzworträtsel.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Nur wenn man sich Stur da auf alle Geräte verlässt. Beispiel Naiv. der wollte im 3 mal in eine Einbahnstraße in entgegen gesetzter Richtung schicken. Und ich kannte mich dort überhaupt nicht aus. So habe ich mich, da die Verkehrsschilder auch unübersichtlich waren nach der Sonne gerichtet. Mit Erfolg, in Rumänien befand ich mich auf einer Wiese obwohl ich auf einer belebten Straße fuhr.

    Im übrigen Seit dem Internet brauche ich kein Telefon mehr. Viel zu viele Anrufe, zudem noch die Leute die Werbung dort machen und einem Verträge unter-jubeln wollen.

    Für mich sind bestimmte Dinge halt einfach nicht nötig. Das heißt im klartext. Das ist nur Geldmacherrei.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Jetzt musste ich wirklich auf mein Handy nach meiner eigenen Nummer schauen,du hast irgend wie recht.:)

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Besonders durch YC! verdummen wir. ;-)

    Im Ernst, wir merken uns vielleicht keine Telefonnummern mehr, dafür aber andere Dinge. Man muss ich ja mit den ganzen technischen Hilfsmitteln nicht weniger merken. Überlege mal, was man alles wissen muss, um vernünftig mit einem Computer umgehen zu können.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Es gibt Leute, die können ..... 3584585825 * 985726972 OHNE Taschenrechner ausrechnen.

    Aber muss man das können? Nein.

    Viele Menschen wissen auch ohne Handy ihre eigene Telefonnummer nicht. Ausrede: "Wann rufe ich mich schon mal zuhause an?"

    Und dann gibt es Leute, die einfach keine Straßenkarten lesen können.

    Und wenn man sich dann auch auf diese Leute verlässt, ist man verlassen.

    Was sagt uns das?

    NAVI muss sein

    Handy muss sein

    Taschenrechner muss sein.

    Die Karten lesen die meisten FRAUEN nämlich falsch.

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  • erjott
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Du hast völlig recht. zu meiner Schulzeit gab es keine Taschenrechner o.ä. und wir haben es auch überlebt. Aber es ist ja so bequem. Irgendwann stolpert man dann darüber. Für mich habe ich das so gelöst: ich wähle immer die Tel-Nr, und lasse mir dann vom Display anzeigen, dass ich sie noch kann. Adressen erst im Kopf und dann im Gerät nachschauen.

    Dank meiner Arbeit kann ich tägl. Kopfrechnen (besonders kleines und großes 1x1) ich möchte es nicht missen. Und beim Einkaufen übe ich das Addieren, in dem ich jeden Artikel, den ich kaufe zur Summe dazu zähle. Bis auf sehr wenige Ausnahmen habe ich dann meist schon passend abgezähltes Geld in der Hand.

    Navi´s sind ein tolles Spielzeug; Karte und Kompaß funktionieren auch ohne Energiequelle.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Der Mensch verdummt durch seine narzisstische Lebensgesinnung,

    seines Vorteil - und anspruchdenkens.

    Seine gelebte abgestumpfte Gleich-Gültigkeit gegenüber seinen Welt-Mitmenschen, die Hilfe zur Selbsthilfe brauchen.

    Solche engagierte Hilfe braucht immer wieder neu, finanzielle Hilfe.

    Der US – Präsidentschaftsbewerber OBAMA hat bewiesen, kleine Spenden

    von vielen Hilfsbereiten, sind wirkungsvoller, als einzelne Großspenden, wie bei

    seiner Mitbewerberin Clinton, die auf 7,5 Millionen US – Dollar Schulden, aus ihrer Wahl-Bewerbung, sitzt.

    http://www.welthungerhilfe.de/aethiopien_projekt_o...

    http://www.aerztederwelt.org/Projekte/

    http://www.sparks.de/hilfeindien/

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  • Karl
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    so ist es-weil zu wenig in Bücher geschaut wird

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  • Silvia
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Das würde ich nicht so sagen es ist halt eine Hilfe in Leben.Aber ich muss dir recht geben nicht immer muss man ein Computer vorziehen wenn man das auch alleine im Kopf machen kann.Bye

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