Wie nimmt man sich selbst wahr ? Überwiegend mit den eigenen Augen oder auch/mit den Augen der anderen ?

Update:

@tirofijo. :))

Update 2:

@KlausKinskiFan. Interessante Überlegungen.....

10 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Interessante Frage, wenn man erstmal anfängt darüber nachzudenken.... Man nimmt sich selbst mit eigenen Augen wahr, und die anderen nehmen einen so wahr, wie er/sie sich darstellt, oder glaubt, sich darzustellen. Dabei spiegelt man sich natürlich in deren Augen.

    Sich selbst immer mit den Augen anderer sehen zu wollen, zeugt meist von mangelndem Selbstwertgefühl.

    Da man leider nicht vorher weiß, was andere in einem sehen oder sehen wollen, geht der Versuch meist schief, sich anders darstellen zu wollen, als man selbst sich sieht, besonders wenn man zu selbstkritisch ist.

    Wer weiß, dass andere ihn meist anders sehen als er sich selbst, sollte ergründen, woran das liegt, indem er sich gelegentlich auch von außen betrachtet - meist hängt das nur mit veränderbarem Verhalten zusammen. Aber ausschlaggebend ist die Selbstwahrnehmung. Und negative "Schuhe" sollte man sich dabei nicht anziehen.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    dazu fällt mir das stichwort "spiegelneurone" ein:

    http://www.spiegelneurone.de/inhalt.htm

    ich hab mir das buch gestern bestellt...ist glaube ich sehr interessant(das ganze thema)

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Sobald ich mit einem anderen in Resonanz bin, z.B. über Augenkontakt oder über Erregung, kann ein Austausch der Wahrnehmung erfolgen. Daher Vorsicht, wem gegenüber ich mich öffne. Ich sollte in mir ruhen.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich selber sehe mich doch ganz anders, weil ich selbstkritischer bin und mich anders betrachte, als die anderen mich sehen.

    Schließlich können die ja nicht in mich hinein schauen, da kenne nur ich mich aus. Die anderen sehen bei mir nur das Äußere.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Mit beidem. Im "Normalfall" Spiegelgucken bevorzugt dann, wenn der Spiegel Schönes und Gutes reflektiert:)

    Wer Kritik verträgt, wird auch konstruktiv geäußerte "Negativposten" im Selbstbild speichern können ohne sich gleich dafür zu hassen.

    Gibt bestimmt auch Menschen, die an sich fast nur wahrnehmen, wie sie gerne wären, aber gleichzeitig nicht merken, wie weit sie damit von der Realität entfernt sind ...

    Wie oben schon jemand schrieb: Ob sich jemand mit seinem Bild von mir selber belügt? Hihi ... Der hat´s womöglich nur darauf abgesehen, jemanden besser unter die Fuchtel zu kriegen.

    Ein gutes Selbstbild ist nicht unbedingt ein ehrliches, aber ein ehrliches Selbstbild ist eine gesunde Mischung aus fremden und eigenen Angaben, glaube ich. Kann jetzt den Durchschnitt bei 6-7 (?) Milliarden Menschen auf diesem Planeten nicht einschätzen:)

    Tschau!

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  • Tamara
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Logischerweise mit seinen eigenen Augen. Erst die anderen sind in der Lage, Dich mit ihren Augen zu sehen und dann auch zu beschreiben.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    mit beidem,

    zugeben würde ich nur meine

    aber innerlich nachdenken schon ab und zu über die anderen!

    <TB>

    der Blick in der Spiegel hat mir schon oft das leben gerettet.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Mit einer normalen Portion eigenen Größenwahns. Wie soll ich in die Köpfe der anderen schauen? Vielleicht belügen die sich ja auch selbst über mich?

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  • willou
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Wahrnehmungsphänomene stehen seit geraumer Zeit

    ganz besonders im Zentrum der Wissenschaften. Und

    in den letzten drei bis vier Jahrzehnten ist gerade

    hier viel geforscht und entdeckt worden.

    Bereits hier benannt die im Buch von Prof. J. Bauer

    beschriebenen Spiegelneuronen als eine Entdeckung

    aus dem Fachgebiet der Neurobiologie. Unumstritten

    ist aber auch diese Entdeckung nicht.

    Über Eigen- und Selbstwahrnehmung haben wir viel

    durch Menschen gelernt, die eine "andere", den

    meisten Menschen als fremd erscheinende

    Wahrnehmung haben.

    Nun, wie "man/frau" sich wahrnimmt ist zunächst einmal

    individuell höchst unterschiedlich. Und ganz spannend

    wird es, wenn man über bewusste und unbewusste

    Wahrnehmung reflektiert.

    Insgesamt erscheint mir in dieser Frage vieles im Fluss ...

    vieles scheint noch zu entdecken zu sein.

    Fest steht jedoch, dass die Wahrnehmung durch oder

    mit den Augen "der anderen" eine fragwürdige ist und

    da, wo sie dominiert, der Ansatz einer Fremdbestimmung

    gegeben ist.

    In der Entwicklung des eigenen Selbst ist es ganz sicher

    eine wesentliche Entwicklungsstufe, sich unabhängig unf

    frei davon zu machen, wie andere einem selbst wahr-

    nehmen. Und es ist eine Quelle tief empfundener Unab-

    hängigkeit, weitgehend bis ganz frei davon zu sein, wie

    "die Augen der anderen einem sehen."

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Man setzt sich ein Leben lang mit der Wahrnehmung anderer und seiner eigenen Persönlichkeit auseinander. Es gibt das Buch "Das Phänomen der Wahrnehmungen" oder "Das Selbst und die anderen" leider fällt mir der Autor nicht mehr ein. Andere halten mir den Spiegel vor, ich fühle mich erkannt und verstanden oder auch nicht. In den Augen der anderen nimmt man sich wahr.

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