wieso muss man mit andern teilen?

"Es geht nicht um einen Kampf der Kulturen, sondern um den Unwillen zu teilen. Läßt man Einen rein, muss man Alle rein lassen. Und dann muss man Teilen. Das will natürlich keiner."

welches naturgesetz besagt, dass man mit andern teilen MUSS?

wenn es aber nichts natürliches ist, zu teilen, kann man es auch nicht per gesetz verordnen. wenn jemand das karma hat, arm zu sein, kann man das durch teilen nicht ändern. dann werden bloß alle arm. man muss das problem an der wurzel fassen. und das bedeutet, dass man sich fragt, wo armut grundsätzlich herkommt, welches innere und äussere verhalten armut erzeugt. sagen wir ruhig, armut ist KEIN natürlicher zustand. ja. aber dann muss man sich fragen, wie man in den unnatürlichen zustand gekommen ist. ohne diagnose keine therapie. krankheit bzw armut umzuverteilen ist der falsche weg.

Update:

das zitierte ist auch wirklich ein zitat! ein zitat ist ein zitat und nur ein zitat. ok?

Update 2:

@vibarolezi

das wäre korrekt, wenn sich die schwächsten glieder nicht selbst asozial verhalten würden aus prinzip. nehme und geben, du sagst es. aber manche wollen nur nehmen und sind eben dadurch verarmt. den zusammenhang will man aber nicht einsehen.

Update 3:

@tommy

ich bin auch der meinung, dass die probleme die wir haben inszeniert sind.

21 Antworten

Bewertung
  • Majuka
    Lv 6
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Man muss überhaupt nichts teilen. Man kann sein Leben ganz allein bestreiten und hoffen, dass man fit, gesund und intelligent genug ist, allein zu überleben.

    Da es aber nicht garantiert ist, dass man intelligent, fit und gesund ist und bleibt, ist es immer eine Investition in die Zukunft mit anderen das Teilen zu praktizieren, auch wenn es im Moment nicht so scheint, als ob es Dir einen Vorteil bringt.

    Spätestens in dem Moment, wo Du selbst am Boden liegst, wirst Du Dich darüber wundern, warum andere Menschen ihre Zeit, Arbeit, Zuneigung, Material, etc nicht mit Dir teilen wollen. Wenn Armut ein vorhersagbarer und vermeidbarer Zustand wäre, dann bräuchten wir die Diskussion überhaupt nicht.

    Quelle(n): M.
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  • Jeany
    Lv 7
    vor 1 Jahrzehnt

    Wieso meinst du, dass du allen gleichzeitig helfen musst?

    Es reicht doch, dass du es dort tust, wo es nötig ist, und deine eigenen Mittel auch ausreichen.

    Umgekehrt bist du sicher auch froh über Hilfe, wenn du sie brauchst.

    Die ganze Karmageschichte siehst du ja in Indien, wo die Schere zwischen Arm und Reich besonders groß ist.

    Ob das ein positives Beispiel ist, ist sehr fraglich.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Laut empirischem Gesetzt, so wie ich es sehe, sollte das schwächste Glied einer Kette niemals ignoriert werden. Dann bleibt der Fortschritt aus bzw. gibt es Streit und Mißgunst. Wie das ausarten kann, sieht man ja oft genug. Ich vergleiche es als Wechselspiel der Natur.

    Das Leben besteht u.a. aus Geben und Nehmen.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Man muss nicht, man sollte es aber tun, allein schon dewegen, damit es nicht ganz aus der Mode kommt. Immerhin besteht auch die Gefahr, selbst einmal auf "Geteiltes" angewiesen zu sein! Wer weiß?

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  • Nina
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Kein naturgesetz sagt so etwas..Mein Gefühl sagt es mir, zu helfen wenn ich es kann.

    Und das liebend gerne.

    Nicht ist so schön als Freude in den anderen Gesichtern zu entdecken. Dann tut man das super gerne. Ich zumindest -

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  • vor 1 Jahrzehnt

    nein

    du musst nicht teilen

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  • vor 1 Jahrzehnt

    ich teile gern.oft ist es zeit, die ich mit anderen teile oder ein schönes erlebnis.manchmal gebe ich auch ab.es macht mir freude, jemandem, der in not ist zu helfen.ich habe immer hilfe erfahren und helfe eben auch nach meinen möglichkeiten.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Weil das zutiefst christliche Tradition ist.

    Jedem, der dich bittet, gib, und von dem, der das deine nimmt,

    fordere es nicht zurück.

    Quelle(n): Lukas 6, 30
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  • vor 1 Jahrzehnt

    Du hast Recht, Teilen heißt Halbieren, und das ist nicht immer die beste Idee.

    Wenn ich 6 Milliarden Euro besitze und jedem Menschen auf der Welt einen davon gebe, habe ich nichts erreicht. Wenn ich einem Menschen, der noch nie mit Geld umgehen konnte, hunderttausend Euro schenke, dann ist auch dieses Vermögen schnell zerronnen.

    Nur die Investition in gute Ideen führt zu einer echten Verbesserung der Umstände. Ich bin überzeugt, dass diejenigen Christen, die real in Hilfsprojekten tätig sind, das genauso sehen.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich weiß nicht, ob du das wirklich ernst meinst(?) O.K., du vertrittst den advocatus diaboli!

    Dass die Stärkeren den Schwächeren helfen, ist ein Grundprinzip des menschlichen Zusammenlebens, ohne das keine Zivilisation funktioniert. Das ist ein Gesetz, das sich die Gesellschaft selbst gegeben hat. Wenn du dich dem verwehrst, wird das sanktioniert. Und dabei wirst du nicht nach deiner Meinung gefragt und das ist gut so. Wenn es für dich dennoch unerträglich ist, dann solltest du eine Gesellschaft suchen, die nicht teilt. Aber ich sage dir jetzt schon, dass es keinen Rechtsstaat gibt, der auf anderen Maximen beruht.

    Unsere Steuergesetzgebung ist z.Bsp. so gestaltet, dass mit höherem Einkommen die prozentuale Steuerlast steigt, nicht nur die absolute Belastung. Jede Partei in Deutschland von rechts nach links außen bekennt sich ausdrücklich in ihren Programmen zu dieser progressiven Steuergestaltung, auch die von denen man es nicht erwartet.

    Teilen ist absolut natürlich! Schau einmal im Zoo 1 Stunde bei den Gorillas zu.

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