Würdet ihr eher konvertieren oder Atheist werden....(siehe Details)...?

Man hat mir heute diese Frage gestellt, worauf ich keine Antwort hatte. Jetzt wo ich Zeit hatte darüber nachzudenken weiß ich, dass ich im Falle von "Unzufriedenheit mit meiner Religion" auf gar keinen Fall konvertieren würde.

Ich denke im Falle von Religion, trifft das Sprichwort "alle Wege führen nach Rom " nicht!

Wenn mein Glaube mich an Gott vorbei geführt haben sollte, würde eine andere mich nicht einmal ansatzweise in seine Nähe bringen, davon bin ich überzeugt!

Wie seht ihr das...findet ihr eine andere Religion als die eure interessant genug um sie als eine Möglichkeit in Betracht zu ziehen, falls eure jetzige versagen sollte?

Update:

****

Hans, unbedingt die Frage noch einmal lesen.

Ich betone doch schon, dass ich NICHT konvertieren würde. Wo steht denn das ich wechseln würde????

31 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    tolle frage.

    ich hab´mal im tv einen kabarettisten gesehen, der hat genau zu dieser frage einen tollen sketch gemacht.

    er hat erzählt, dass er einen freund hat, den er nach langer zeit wieder getroffen hat.

    dieser freund stand auf der strasse, war wie ein tibetischer mönch angezogen, hatte den wachturm in der hand und betete gleichzeitig einen rosenkranz. das hat sehr verwirrt und er fragte den freund:"mann, was ist denn das? rosenkranz und wachturm und buddhist?"

    "klar", hat das der freund gesagt, "ich seh´das so.: woher soll ich wissen, welche religion gott hat? und dann komme ich nachher an das himmelstor, da steht petrus, sieht mich und fragt, welcher religion ich angehöre, ich sage "katholisch" und hab´vielleicht die arschkarte gezogen, weil die nur baptisten nehmen?

    nee nee, ich bin jetzt alles, katholisch-buddhistisch-muslimischer zeuge jehovas und alles andere auch. ich will doch nix riskieren!"

    und was ich glaube?

    gott kennt dein herz, und religionen sind ihm scheissegal.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Religion sollte meiner Meinung nach eine streng persönliche Sache sein, ist aber auch in heutiger Zeit ein wichtiger Kulturfaktor. Wenn man gläubig ist, sollte man dabei bleiben, was man von seinen Eltern gelernt hat. Dieses "Bäumchen-wechsel-dich"-Spiel, bis man eine maßgeschneiderte Kirche/Glauben gefunden hat, finde ich erbärmlich. Viele Konvertiten gehen mir mit ihrem Eifer auch total auf die Nerven. Egal zu welchem Glauben oder was sie übergetreten sind, nur sie haben Recht. Mit Atheisten ist mir das noch nie so gegangen. Wenn ich meinen Glauben verlieren sollte, bin ich eben Atheist, so what?

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Mein Glauben hat sich aus den Atheismus heraus entwickelt, weil ich für viele Probleme meines Lebens keine Antwort fand, selbst meine damaligen atheistischen Freunde versuchten erst gar nicht mir in dieser Sache zu helfen.

    Was blieb mir übrig in dieser Situation der Not, ich betete zu Gott und bekam Antwort, obwohl man mir jahrelang eingeredet hat, es gibt keinen Gott der hilft.

    Ich habe den Versuch gestartet und bat um Hilfe, wo Atheisten versagten in ihrer Argumentation, da ich am Ende war mit meinem Nerven was diese Situation betraf.

    Ich werde mit Sicherheit nie wieder Atheist werden, denn Atheisten haben nicht auf alles eine Antwort, wo eben nur mein Versuch mich an Gott zu wenden, vor mehr als 10 Jahren, nur weiter geholfen hat.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Es geht nicht ein Wechselspiel ,das man beliebig austauschen kann wenn es bei den nicht zufrieden bin dann wechsel ich mal schnell zu ein anderen ich hab ja noch ein Ersatzreligion beiseite gelegt nach den Motto Wo ist hier die Umtauschzentrale

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich bin katholik:

    Du sollst nur einen Gott haben!

    Tja warum auch nicht?

    Ein "anderer Gott" (es gibt ja nur einen) gibt es für mich nicht punkt schluss basta!

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich selber nicht. Aber ich kenne viele die von der Institution enttäuscht sind und dann Gott die Schuld in die Schuhe schieben, und aus der Kirche austreten.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Für beides müßte ich mich selbst belügen. Das geht nicht. Daß es keinen Gott gäbe, würde ich mir selbst nie glauben. Daher würde ich wahrscheinlich eher konvertieren, als Atheistin werden. Es ist nicht so, daß ich mich nicht schon gefragt hätte, ob ich immer die richtigen religiösen Entscheidungen getroffen habe. Für mich kommen sowieso nur abrahamitische Religionen in Frage, da das nun mal der Gott ist, der mir in meinem Leben begegnet ist und sich als gut erwiesen hat. Jetzt wird die Auswahl allerdings sehr eng, da sich alle anderen abrahamitischen Lehren nicht mit meinen persönlichen Glaubenserfahrungen decken, führen mich auch schwierige Situationen letztendlich zu Jesus Christus und der Bibel.

    Wenn ich mit meiner Beziehung zu Gott unzufrieden bin, führt mich das eher dazu, die Bibel zur Hand zu nehmen und zu suchen, was ich falsch gemacht habe. Dabei stelle ich immer wieder fest, daß Gott gar nicht so weit weg ist.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    nein ich werde nie meine religion im stich lassen,so wie Allah mich nie im stich lässt

    Quelle(n): Islam
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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich habe keine Religion und bin auch kein Atheist.

    Ich glaube an Jesus-Christus und nichts würde mich davon abbringen.

    Ich bin oft unzufrieden, aber nicht mit dem Glauben, sondern mit meinem persönlichen Leben.

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  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich wollte einige Zeit lang gern orthodox werden (christlich-orthodox natürlich), aber dann habe ich gemerkt, dass es für einen Protestanten keinen Weg zurück in die Welt vor der europäischen Aufklärung gibt.

    Der Protestantismus hat ohnehin eine Schnittmenge mit dem Atheismus gemeinsam. Also bleibe ich, was ich bin. Ich verschließe mich aber nicht gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Als Theologe und Religionswissenschaftler muss man gelernt haben, alle zu verstehen.

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