Anonym
Anonym fragte in Gesellschaft & KulturReligion & Spiritualität · vor 1 Jahrzehnt

Wieso gibt es so viele Menschen die an einen "Gott" glauben?

gerade wird hier ja herrlich über religionen diskutiert...

aber wieso eigentlich glauben so viele menschen an ein überwesen was sie erschaffen hat? dazu noch über sie richtet?

klar...erziehung...ihnen wurde religion anerzogen... aber lassen wir mal diese menschen weg...die konnten ihren geist ja eh nicht frei entfalten und haben von anfang an nicht wirklich hinterfragt weil alle ihnen gesagt haben wie es ist...

aber dann gibts ja noch die gläubigen die sich bewusst für diesen glauben entschieden haben...

was bewegt einen menschen dazu an gott zu glauben?

wollen diese menschen ihre verantwortung abgeben?

haben sie angst und versuchen daher alles richtig zu machen?

sind sie zu gut gläubig und nehmen alles an was ihnen aufgetischt wird?

nehmen wir die christen... die haben so schreckliche dinge im namen gottes getan... sei es hexenjagt oder die eroberung amerikas... das sind fakten... wieso also sollte man diesen menschen glauben? deren "bibel" glauben?

Update:

@Perro

damit dein argument zieht müsste ich ja erstmal an gott glauben...ist aber nicht so...

aber ist das kind unschuldig? laut den christen müsste es doch schuldig sein...weshalb sonst wird es so bestraft?

du glaubst doch eben genau an diese bösen menschen aus dem mittelalter indem du an die heute kirche glaubst...sie ist doch ein produkt aus dieser zeit...

wenn es ein wesen gäbe welches so viel macht hat wie die christen glauben, dann würde es sich mir offenbaren...sobald ich auf die welt komme...alles andere macht keinen sinn...wieso sollte dieses wesen sich darauf verlassen das ich an 2000 jahre alte worte glaube? um mich auf die probe zu stellen? es liebt mich doch... meine mutter hat mich auch nicht auf die probe gestellt...wenn du böse bist lieb ich dich nichtmehr...ausser du unterwirfst dich mir und bittest tausend ave maria um vergebung...ach komm...was soll das denn... da stimmt doch ganz gewaltig was nicht

Update 2:

da hast du natürlich recht...ich beziehe dies wohl zu sehr auf die kirche..aber die meisten menschen glauben aufgund der kirche an einen gott...und eben von diesen menschen spreche ich...

ich bin dennoch der meinung das die heutige kirche genau die gleiche wie vor hunderten jahren war...denn wäre dies nicht so...dann hätte sich die neuzeitliche kirche von der alten abgespaltet...

28 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Beinahe jede Religion hat ihre guten und ihre Schattenseiten oder besser gesagt weniger die Religion, sondern die Menschen, welche diese zu ihren Gunsten auslegen. "Verflucht sei Kanaan"wurde doch oft und gern von den Sklavenhaltern der amerikanischen Südstaaten als Begründung zitiert, ganze Völker im Namen des Kreuzes ausgerottet oder zwangsbekehrt usw.; dennoch ist es kaum glaubhaft, daß sich der Mensch laut Evolutionstheorie aus einem Einzeller im Meer, zu einem Geschöpf mit Eigenbewußtsein entwickelt hat. Auch können nur Menschen und keine Tiere abstrakt denken. Glaubt man an die Evolutionstheorie, müßten sich ja auch die Menschenaffen früher oder später in denkende, sprechende Werkzeuge herstellende und gebrauchende Wesen verwandeln. Oder auch die Delfine, deren Gehirn prozentual zum Körpergewicht nicht kleiner ist, als das des Menschen. Das ist nur ein Grund an die Schöpfung zu glauben. Verantwortung abgeben? Ein Atheist macht sich wegen seines Seelenheils keine Gedanken, wenn er einen Menschen tötet (ist jetzt keine Rede vom Gewissen) ein gläubiger Mensch schon, das beisst sich mit Deiner Frage nach der Angst, alles richtig zu machen, denn das versuchen wir wohl alle, egal ob gläubig oder nicht. Ganz gewiß nehmen auch gläubige Menschen nicht alles für bare Münze. Viele male wurde doch die Bibel schon willkürlich ausgelegt. Die Erde ist nun einmal keine Scheibe und die Sonne dreht sich auch nicht um die Erde. Sieht man von diesen Auslegungen ab, welche die Kirche immer wieder korrigieren mußte, ist gerade die Bibel in ihrer reinen Gesamtheit aktueller denn je und ob jemand an Gott glaubt oder nicht, ist jedem völlig selbst überlassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wieviel Kraft man aus einem wahren Glauben an Gott schöpfen kann.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    "Das Problem ist , dass Religion bloß ein Vorwand ist. Genau wie Gemeinschaft. Es ist bloß eine Folge der Einsamkeit, etwas, woran man sich klammern kann, weil man's nicht alleine auf die Reihe kriegt. Es ist was für schwache Menschen. Stärke durch das Festhalten an Werten? Nein, das stimmt nicht. [...] Denn wenn man sich in der Bank niederkniet, tut man eigentlich nichts anderes, als Gott einen zu blasen" (aus "Zwölf" von Nick McDonell)

    Ich sehe das ähnlich wie in diesem Zitat. Das Problem ist nicht Gott oder der Glaube an etwas Mächtigeres als wir sind, sondern die Art und Weise wie wie sie daran glauben.

    An Gott zu glauben ist das Resultat davon, dass wir uns nicht alles erklären können! Auch ohne die Bibel hätte es die Vorstellung einer größeren Macht gegeben. Wäre es anders, hätten sich nicht soviele Religionen gebildet, die meisten nach dem meisten Grundprinzip. Es ist ei Wesen vorgstellt, dass mächtiger und stärker als irgendjemand sonst ist - Wie kann es sonst sein, dass das Weltall unendlich ist? Wie können wir Leben? - sozusagen ist Religion die Folge aus Philosophie. Wir fragen wieso und Macht ist unsere einzige Erklärung.

    Doch ich denke, die meisten denken gar nicht mehr darüber nach. Für sie ist es, wie McDonell in seinem Buch beschrieben hat! Etwas zum festhalten.

    Ich denke, damals sind Menschen dahinter gekommen, dass viele etwas zum festhalten brauchen und sich als Boten Gottes ausgegeben - die Menschen haben sich an alles geklammert und befolgt, weil sie nach Antworten suchten...

    Das ist meine Meinung. Ich bin kein Theologe oder sonst was. Ich bin grade mal 16. Aber das ist meine Meinung! (Übrigens: Das Buch ist empfehlenswert! =))

    Quelle(n): "Zwölf" von Nick McDonell & meine Meinung
    • krummelas
      Lv 5
      vor 5 JahrenMelden

      Evolutionstheorie und Schöpfungstheorie sind so stark mit Fehlern belastet, daß es einer besseren Lösunfd dringend bedarf. Die gibt es neuerdings:
      INVOLUTION. Siehe Armin Risi : Ihr seid Lichtwesen, und Die Evolution-stammt der Mensch von Tieren ab?

  • vor 1 Jahrzehnt

    Unabhängig von der Erziehung gibt es durchaus auch Menschen, die an Gott glauben, weil es sie gewissermaßen stärkt, eben etwas zu haben an das man glauben kann.

    Andere Menschen glauben im negativen Sinne an eine höhere Macht, auf die sie Verantwortung schieben können (z. b. bei Naturkatastrophen).

    Ein überzeugter Atheist berichtete einmal, dass er gläubig geworden ist, nachdem er nach einem tödlichen Motorradunfall reanimiert worden ist, seinen Lebenslauf in einer Art Zeitraffer gesehen hat und sich eingestand, dass er nicht das beste aus seinem Leben gemacht hat.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Hier tauchen immer die gleichen Fragen auf und die Begründung für die Frage wird dann mit Dingen vorgenommen, die dumme Menschen im frühen Mittelalter verbrochen haben und dabei den Namen Gottes missbrauchten.

    Ich möchte einmal eine andere Frage stellen:

    "Was kann eigentlich ein Kind dafür, dass es missbraucht wird?"

    Siehst Du, die Frage ist auch hochintelligent, denn das Kind ist in diesem Fall genauso unschuldig, wie es Gott in den Missbrauchsfällen durch die Menschen ist!

    @blubbs84

    Du scheinst, wie ich schon zu Recht vermutet habe, viele Dinge durcheinander zu bringen. Wieso muss jemand, der an Gott glaubt, an die Kirche glauben? Das ist doch völlig lächerlich. Ebenso die Kirche von heute, mit der Kirche des Mittelalters vergleichen zu wollen. Du versuchst nichts anderes als Deine Zweifel insgesamt zu rechtfertigen und tappst in Deiner Argumentation von einem Fettnäpfchen in das andere.

    Gott hat mit der Kirche, die von Menschen gemacht wird, nicht das Geringste zu tun und ein Glaube an ihn auch nicht.

    Er wurde höchstens durch die Kirche gefördert, indem sie den Weg zum Glauben zeigt. Um an Gott zu glauben, brauchst Du aber keine Kirche!

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  • Mike
    Lv 4
    vor 1 Jahrzehnt

    Gott und Religionen sind das beste was menschen je erfunden haben um andere menschen zu kontrillieren und zu steuern.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Diese EINGOTT Y A H W E, wie sein

    SOHN JESUS CHRISTUS sind die Lebens-Orientierung.

    Nur geistig Blinde und Menschen mit verdunkelten Sinnen, kriegen nicht mit, was die Ursachen für

    Krankheiten, Not, Elend ist.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich glaube nicht sondern ich behaupte dass es folglich einen Gott geben muss.All dasswas mich hier umgibt ist von Menschen hand geschaffen aber der Hersprung ist nicht die Hand sondern der menschliche Gedanken . Es gibt nichts dass nicht aus einem Gedanken gezeugt worden wäre ;all das was besteht hat seinen Ursprung nicht in sich selbst sondern in einem ,sagen wir mal Urgedanken und dieser Urgedanke ist ewig. Erkläre mir mal die letzte Zahl so weisst du auch was die Ewigkeit ist . Der Urgedanken den Urgeist ist nicht abstreitbar und den nennen halt normale Menschen Gott .ihn erklären zu wollen ist ausser dem menschlichen Begreifen .-Frag doch mal ein Wissenschaftler z.B Einstein der ist wohl gestorben aber seine Schriften sind nachlesbar .Er einer der grössten WISSENSCHAFLER GLAUBTE FEST AN GOTT (jüdische Religion).-

    So jetzt erzähl mir nichts aus der Geschichte die du dir auf deine Art und Weise auslegst . Herr Stalin war KEIN Christ und hat den Weltrekord von 20 Millionen Russen auf dem Gewissen . die letzten zwei Weltkriege das hat doch mit Christentum nichts zu tun sonder einzig allein ein meschliches Problem .-Ich brauchte über 20 Jahren um religiös zu werden und an das Christentum fest zu glauben . Ich bin Geschichtsforscher und kam dadurch zu diesem Ergebniss.- Jeder hat die Freiheit zu glauben oder nicht ,aber dies darf nie einseitig behandelt werden . vor allem darf man keine Vorurteile haben und noch weniger dieselben öffentlich als Behauptung darstellen

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Weil es nur einen Gott gibt!

    ..

  • vor 1 Jahrzehnt

    Warum gibt es so viele Menschen die Wasser trinken? Richtig, weil sie Durst haben.

    Die Sehnsucht nach dem Übernatürlichen trägt jeder Mensch in sich. Und genauso, wie Durst keinen Sinn hätte, wenn es kein Wasser gäbe, hätte diese Sehnsucht auch keinen Sinn, wenn es Gott nicht gäbe.

    Glaube ist eine Beziehung - die kann man niemandem anerziehen.

    Ich glaube an Gott, weil ich seine Liebe, Macht und Güte erlebt habe und noch erlebe.

    Das hat mit Verantwortung abgeben nicht das Geringste zu tun - im Gegenteil, man verantwortet sich nicht nur vor sich selbst und anderen, sondern auch vor Gott.

    Es hat auch nichts mit Angst zu tun - wer dem Allmächtigen vertraut, braucht sich nicht zu fürchten - vor gar nichts. Und mit "alles richtig machen" kann man Gott nicht beeindrucken.

    Auch nichts mit "Gutgläubigkeit", denn man hat ja die Freiheit, zu prüfen worauf man sich einlässt.

    "Die Christen" haben nicht schreckliche Dinge getan. Das waren Deine und meine VORFAHREN. Und sie haben Gott nur als Alibi missbraucht. Die Hexenjagd ging übrigens in der Mehrzahl der Fälle auf das Konto weltlicher Gerichte.

    Mit der Bibel als dem Wort Gottes haben diese Dinge erst recht nichts zu tun - was jeder wissen kann, der sie gelesen und verstanden hat.

  • hans
    Lv 5
    vor 1 Jahrzehnt

    Meine Meinung ist, daß der Mensch sich nicht damit abfinden kann, daß nach dem Tode Alles aus sein könnte.

    Solange es uns gibt, glauben wir an höhere Mächte.

    Diese Mächte sind auch Bewacher, Richter und Helfer in der Not wo kein Mensch etwas erreichen könnte.

    Diese Macht sieht Alles zu jeder Zeit an jedem Ort und hilft uns dadurch in einer Gemeinschaft zu leben.

    Also braucht die Menschheit ihre Götter.

    Dort wo gute Götter sind gibt es natürlich auch Böse, so wie Tag und Nacht, normale Gegensätze.

    Wenn Böses geschieht, im Namen der Götter, dann sind das die Bösen Götter.

    Unsere Kirchen sind Gemeinschaften von Menschen mit all ihren menschlichen Schwächen. Nicht DIE Kirche sondern DIE Menschen haben Unrecht getan. Gott wird sie dafür bestrafen, hoffen die guten Menschen. Das ist der Trost das Unvermeidliche zu ertragen.

    Kein Mensch hat Gott gesehen, nur seine Propheten, Vermittler zur Menschheit, darum heißt es Glauben und nicht Wissen.

    Der Glaube gibt uns Kraft oft unerträgliche Situationen zu überstehen.

    An Götter glauben kostet im Allgemeinen nichts, aber es ist eine Lebensversicherung für die Ewigkeit.

    Der Glauben an Gott ist ein guter Brauch der Menschheit. Nur Fanatismus schadet immer, also muß da der Gegenspieler Gottes seine Finger im Spiel haben.

    Zum Schluß, brauchen wir Gott als Tröster um in Frieden abzutreten.

    So in Etwa stelle ich mir den Gottesglauben vor.

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Ich (selber nicht gläubig) denke das viele glauben um Antworten zu finden die in der Wissenschaft nicht gefunden werden können, oder zumindest noch nicht. "Wenn das so nicht zu erklären ist, dann war es eben Gott".

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