Eve
Lv 6
Eve fragte in SozialwissenschaftPsychologie · vor 1 Jahrzehnt

Aufgeben - eine Schande?

Hallo ihr! Ist es eine Schande einmal im Leben zu sagen: "Ich kann das nicht, ich geb auf", auch wenn sich dadurch dein Leben verändern könnte. Im Allgemeinen betrachtet - egal was für eine Lage. Wenn man sich sonst im Leben durchgebissen hat und alles durchgezogen hat. Danke für Antworten!

Update:

Voraussetzung ist: Man hat es versucht!

18 Antworten

Bewertung
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    Nein - Aufgeben ist keine Schande sondern es zeigt auch Stärke. Ich war vor kurzem in einer ähnlichen Situation und habe meinen neuen Job aufgegeben, weil ich mich diesem nicht gewachsen fühlte. In der ersten Zeit fühlte ich mich als Versager. Aber dann ist mir klar geworden, das es für mich besser war aufzugeben, da der Job mich sonst gesundheitlich kaputt gemacht hätte.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Da man im Leben nicht alles erreichen kann und wird, muss man zwangsläufig irgendwann auch mal etwas aufgeben.

    Tut man es von sich aus, bevor man scheitert, ist das eher ein Zeichen von Vernunft als eine Schande.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Hallo,

    Es ist keine Schande etwas nicht erreicht zu haben.

    Es ist dagegen eine Schande es nicht versucht zu haben.

    Wenn ich merke ich kann nicht mehr und gebe auf, dann habe ich es ja versucht und habe meine Grenze erkannt.

    Mancher Boxer hat schon in der 7. Runde aufgegeben.

    Das ist besser als seine Gesundheit zu opfern.

    Beste Grüße

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    kommt immer auf das thema und die umstände an.

    ich kann und will nicht mehr böse und nachtragend sein - das ist für mich keine schande.

    ich dachte auch früher ich habe viel macht und mir kann keiner was beibringen. jetzt habe ich eine lehrerin die mir anstösse in die richtige richtung gibt und mich auf meinem weg begleitet. dafür bin ich dankbar und schäme mich nicht.

    für mich ist es ein lernprozess gewesen andere um hilfe zu bitten und davon zu lernen. niemand kann alles. ab und zu ist aufgeben sich die sache von aussen betrachten und sich ggf. helfen lassen der bessere weg..

    nehmen wir einen wasserhahn als beispiel. wenn du den versuchst ihn selber zu wechseln ist das gut - den du stellst dich der herausforderung. wenn du aber merkst es geht nicht - so ist es besser jemanden um hilfe zu bitten, als das bad unter wasser zu setzten. das ist keine schande.

    schande - schämen... da kommen wir der sachen näher...

    versuch mal herauszufinden ob du nicht angst hast zu versagen und dich dann schämst. ob du hilfe annehmen kannst. vielleicht ist das die lektion die du lernen solltest damit sich dein leben positiv verändert?

    grüsse

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Wie finden Sie die Antworten? Melden Sie sich an, um über die Antwort abzustimmen.
  • vor 1 Jahrzehnt

    Nein, das ist keine Schande, wenn man eine Sache im Leben aufgibt, weil man darin keine Zukunft sieht.

    Das ist besser, als etwas durchziehen zu wollen, was aussichtslos ist.

    Nur wenn man alles aufgeben würde, wäre es fatal.

    Zu jeder Zeit, solange wie man lebt, kann man Situationen verändern. Das zeugt von Einsicht und Lebenserfahrung.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    nein - ist es nicht. wir kommen alle irgendwann mal an diesen punkt. das wird im alter bestimmt schwierig. sich als rentner einzugestehen, dass alles eben nicht mehr so richtig funktionniert wie früher. oder gar nicht mehr. man kann das nicht früh genug lernen - sich einzugestehen, dass man etwas nicht kann.

    niemand kann immer alles - erreicht immer alles - absoluter quatsch so was - man spricht auch von selbstüberschätzung, wenn jemand der meinung ist, er kann alles und immer und zu jeder zeit

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Es geht weniger darum, daß etwas eine Schande ist. Für wen eine Schande? Für Dich? Dann gibst Du Dir bereits selbst die Antwort. Dann gib' nicht auf, Du würdest es bereuen. Ob Du vor anderen mit einem Gummistiefel im Gesicht herumläufst, das kann Dir vollkommen egal sein, Hauptsache, Du bleibst Dir selber treu! Das ist meine Meinung.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Es kommt für mich darauf an: Ist das Problem lösbar oder nicht?

    Gegen Windmühlenflügel zu kämpfen ist doch eher lächerlich.

    Bei einem lösbaren Problem die Flinte zu früh ins Korn zu werfen ist schon irgendwie blöd, meist ja für einen selbst. Aber dafür hat man seine Kräfte für andere Probleme...

    Eine Schande ist es nur, sich bei solchen Fragen ein Urteil über andere anzumaßen - deren Probleme und deren Tragweite kann man doch eh meist nicht einschätzen.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Die Momentaufnahme der Machtlosigkeit, kann einen dahin bringen und Trauer, Niedergeschlagenheit gehört zu unserem Leben. Nur darf die Aufgabe einer Mission nicht Charakter und Einstellung sein. Des Menschen schönste Momente, sind die Augenblicke der Krönung eigener Anstrengungen. Immer kämpfen, immer fragen, Erneuerung, sind unsere wirklichen Opiate...

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
  • vor 1 Jahrzehnt

    Besser gesagt heißt es: ich will nicht mehr. Nicht können, heißt nämlich nicht wollen.

    Aber zur Frage: es ist keine Schande aber offensichtlich sehr spät bei dir, daß du das endlich mal sagen willst. Mach es gleich u. versäume keine weitere Zeit.

    • Anmelden, um etwas auf Antworten zu erwidern
Haben Sie noch Fragen? Jetzt beantworten lassen.