Französisch oder Latein?

Mein Sohnemann muss im nächsten Schuljahr eine zweite Fremdsprache dazuwählen. Er ist noch unentschlossen. Zu welcher Sprache würdet ihr raten?

Update:

Leutchens!!! Natürlich frage ich meinen Sohn, er wird entscheiden was er lernen möchte. Es gibt zum Glück auch noch einen Info-Abend.

Trozdem wollte ich mal rumfragen, was ihr so denkt. Sicherlich wird er auch schauen, welche Sprache seine Kumpels wählen. Wie ich ihn kenne, wird das aber nicht ausschlaggebend sein.

Update 2:

@denka: Physik ist ein gutes Beispiel, daran ist er sehr interessiert.

16 Antworten

Bewertung
  • vor 1 Jahrzehnt
    Beste Antwort

    das kommt wohl eher darauf an, was er später genau machen will. zumindest in welche richtung er gehen will.

    ich persöhnlich finde latein einfacher und wenn er etwas im medizienischen bereich machen will diese eher ratsam.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Also, meine Tochter hatte damals die Wahl zwischen Englisch und Französisch.

    Sie hat Französisch gewählt (weil ihre große Schwester schon Englisch hatte und wir als Familie im Ausland möglichst viele Sprachen können wollten)

    Später hat sie im Studium Latein lernen müssen und lebt heute in Amerika, wo sie englisch spricht.

    Latein ist immer gut, wenn man sich für klassisches Wissen interessiert, Französisch als lebende Sprache wird öfter gebraucht.

    Letztlich aber kommt es darauf an, den Prozess des Erlernens einer Fremdsprache auf der Schule zu checken, dann kann er später JEDE andere Sprache gut lernen.

    (Ich selber habe in der Schule Russisch und Englisch gelernt und spreche heute sieben Sprachen.)

  • vor 1 Jahrzehnt

    Zum Teil kommt es auf deinen Sohn an. Ist er sprachtalentiert wird französisch ihm liegen.

    Des weiteren kommt es darauf an was für ein Typ er ist. Aufgeschlossenen Menschen fällt französisch leichter als Latein, da die Sprache lebendiger ist.

    Latein hat den Vorteil, dass sich alle romanischen Sprachen darauf aufbauen und später bei dem Erlernen anderer Sprachen Latein hilfreich sein kann.

    Auch für die deutsche Grammatik ist Latein von Vorteil.

    Man sagt, wer die lateinische Grammatik beherrscht, kann auch die deutsche Grammatik.

    Allerdings ist Latein sehr lernintensiv, da man es sich nicht leisten kann, Vokabeln nicht zu lernen.

    Nun frag deinen Sohn*lächel*

  • vor 1 Jahrzehnt

    Also Französisch lernt man wie Englisch. Das ist einfach.

    Latein kann man nicht wirklich sprechen. Ich habe Latein gewählt und genau das war der Grund, warum ich vom Gymnasium gegangen bin. Ich hatte eine 5 nach der anderen. Latein ist nur auswendig lernen und irgendwann wird es einfach zu viel mit den Vokabeln und der Grammatik. Da fehlte mir der Durchblick obwohl ich in Deutsch eine Einserschülerin war. Und auch in Englisch meinen Abschluss mit 1 gemacht habe.

    Latein war einfach zu viel.

    Französisch finde ich einfacher. Man kann sich richtig unterhalten und es auch im Alltag nutzen.

    Latein ist einzig und allein für diejenigen, die mal Medizin studieren wollen. Allen anderen rate ich ab.

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  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Mein Sohn hat Latein gewählt und es bitter bereut.

    Nu iss er aber nich der Massstab aller Dinge und ich würde sagen, es kommt darauf an, was dein Sohn später mal machen will.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Ich würde zu französisch raten. Zum einen weil es eine "lebende" Sprache ist und man ihm helfen kann, diese Sprache zu lernen, indem man einfach mal in ein Land fährt, in dem französisch gesprochen wird. Und zum anderen lernt man mit französisch viele grundsätzliche Dinge, die beim Verständnis jeder romanischen Sprache helfen, zumindest solange sie geschrieben ist. So funktioniert die Herleitung von Bedeutungen mit einem Grundwissen in französisch auch in spanisch, italienisch und zum Teil auch in latein.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Wie schon gesagt wurde haben wohl beide Sprachen Vor- und Nachteile und es kommt auch auf die Person / Charakter an, welche Sprache einem besser liegt.

    Ich kann nur sagen, dass ich wahnsinnig froh bin, Französisch genommen zu haben.

    Hab schon mitbekommen, dass Latein ziemlich trocken ist und mit viel lernen verbunden war. Gut, man hat Vorteile mit verschiedenen Begriffen, die man dadurch leichter ableiten kann. Aber eine Sprache möchte man doch auch sprechen und sich mit ihr unterhalten können. Toll war natürlich auch der Frankreichaustausch den wir im Gegensatz zu den Lateinern (wo sollten die schon hinfahren?! ;) machen durften.

    Vielleicht gibt es ja noch eine Informationsveranstaltung an der Schule deines Sohnes, zu der ihr gemeinsam gehen könnt und euch "beraten" lassen könnt :)

  • vor 1 Jahrzehnt

    Kommt auf seine Interessen an und den Berufsweg den er einschlagen will....frag ihn doch einmal

  • Anonym
    vor 1 Jahrzehnt

    Wie ist das bei ihm mit Englisch? Und wieviel Fleiß hat er so?

    Latein kann man mit dem Hintern lernen- auswendig wissen ist fast Alles hier.

    Französisch hat noch die schwierige Aussprache dazu. Wer keine Sprachbegabung hat, wird da scheitern.

  • vor 1 Jahrzehnt

    Mit französisch kann er im wirklichen Leben mehr anfangen, aber Latein ist halt die Grundlage jeder romanischen Sprache und sehr hilfreich, wenn es um das herleiten von Fremdwörtern und Fachbegriffen geht.

    Für das Vollabi ist's wurscht und zum Studium glaube ich auch. Außer vielleicht noch bei Theologie, Medizin oder so.

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